Winterwonderland… Merry Christmas and a happy New Year!

23 12 2009
winter

Winterwonderland... © SK

deconarch wünscht allen Lesern Frohe Weihnachten und einen schönen Start in ein erfolgreiches und kreatives 2010!

Dear readers, have a Merry Christmas and a great start into a successful and creative 2010!

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Weihnachtstipp: archimaps _ Die Architekturstadtführerpläne

19 12 2009

Weihnachten steht vor der Tür,  Plätzchen, Glühwein, extralange Öffnungszeiten, Nikoläuse, Engel und Rentiere überall,… Da war doch noch was? Richtig, beschenkt will man auch werden. Daher gibt es für Architekturinteressierte auch dieses Jahr wieder eine Empfehlung, die auf den Wunschzettel gehört! .

deconarch’s Christmas gift idea: archimaps – architectural folding maps that serve as architecture guides to European and world capitals (written in Engl. and German). The series archimaps focuses on contemporary architecture, urban developments and public spaces in metropolitan areas. archimaps also explores historic architecture in selected European cities. The range of publications will be enlarged regularly.

More information on archimaps’ website.

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archimaps – Die Architekturführer

Infos Webseite.

Der neuartige Faltplan erläutert die interessantesten Bauwerke anschaulich und lebhaft auf einer DIN A0 Seite, die sich bequem auf ein Buchformat zusammenfalten lässt. Während die Vorderseite die 35 wichtigsten Bauten der jeweiligen Stadt mit Text und Bildern vorstellt, macht die Rückseite Vorschläge für Architekturrundgänge mit Stadtplandetails durch die Stadtteile, so dass die Gebäude vor Ort themenbezogen erkundet werden können. Die Architekturführer der Serie archimaps verbinden damit die Vorzüge eines Stadtplans mit dem Hintergrundwissen eines anspruchsvollen Architekturguides. archimaps gibt es auf Deutsch und Englisch für folgende Städte:

Berlin, Berlin 1237-1920, Berlin 1920-1989, Köln, Frankfurt, München (nur Deutsch), Hamburg (nur Deutsch), London, Paris, Moskau, Wien, Venedig

Und demnächst auch für:

Amsterdam, Barcelona, Istanbul, New York, Stuttgart, Wien 1200-1900




Matthias Haun’s urban Daydreams in Hamburg and New Homeland in Stuttgart

12 12 2009

Auch über den Jahreswechsel gibt es was zu sehen – im Norden wie im Süden. In der found Galerie in Hamburg zeigt Matthias Haun Weltstädte wie New York, Tokyo und Paris in ebenso erstaunlichen wie ungewohnten – weil untypischen – Ansichten, in Stuttgart sind die Arbeiten der Preisträger des Europäischen Architekturfotografie-Preis 2009 zum Thema “Neue Heimat” zu sehen.

Still interesting shows to see around the change of years – in Northern and Southern Germany. found Galerie Hamburg presents Matthias Haun’s amazing and unusual – because untypical – impressions of world cities like New York, Tokyo and Paris, while in Stuttgart the winning works of the European Architecture Photography Prize 2009 “New Homeland” can be seen.

Matthias Haun Wellblechhaus 1, Tokyo 2006

Matthias Haun Wellblechhaus 1, Tokyo 2006 © M. Haun

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Matthias Haun

Contemporary Fine Daydreams

found Galerie, Hamburg

30. November 2009 – 30. Januar 2010

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Matthias Hauns (*1959) 2006 begonnene Serie Contemporary Fine Daydreams zeigt die ungesehenen, alltäglichen Seiten von Städten wie Paris, Tokyo, L.A., Nagasaki. Seine Bilder verhelfen dem Unscheinbaren zu dem Recht, gesehen zu werden und zu der Chance neben dem Stereotyp zu bestehen. So reduziert der Bremer Foto-Künstler etwa den Blick auf New York auf ein Wasserglas neben dem eine weiße Serviette mit Prägedruck liegt.

Matthias Haun Wartende, Paris, 2006Matthias Haun Wartende, Paris, 2006 © M. Haun

Obwohl Hauns Motive die großen Städte der Welt sind, deren mediales Bild teilweise schon bis zum Überdruss veröffentlicht ist, präsentiert er einen ganz anderen Blick auf diese Städte. Seine Digital-Aufnahmen gehorchen gerade nicht den gängigen touristischen Sehmustern – und statt den Aufnahmen digital mehr Schärfe, Kontrast und knalligere Farben zu verleihen, nutzt er die digitalen Möglichkeiten vor allem, um Silhouetten zu verbergen und Ansichten zu fragmentieren. Digital nachbearbeitet wird nicht zur Korrektur der Aufnahmen, sondern zur malerischen Intervention ins Bild.

In der found Galerie für zeitgenössische Fotografie sind 17 Arbeiten der Serie Contemporary Fine Daydreams zu sehen.

(Info aus einem Text von Benno Schirrmeister, Webseite Matthias Haun)

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Stephan Sahm, 1. Prize | Europäischer Architekturfotografiepreis 2009   ,,Neue Heimat | New Homeland´´

Stephan Sahm, 1. Prize | Europäischer Architekturfotografiepreis 2009 ,,Neue Heimat | New Homeland´´

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Neue Heimat
Europäischer Architekturfotografie-Preis 2009

vhs-photogalerie, Stuttgart

26. November 2009 – 31. Januar 2010

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PR-Text: Der alle zwei Jahre ausgelobte Wettbewerb “Europäischer Architekturfotografie-Preis” stand dieses Mal unter dem Thema “Neue Heimat | New Homeland”.

Tim Griffith | Europäischer Architekturfotografiepreis 2009 ,,Neue Heimat | New Homeland´´

Tim Griffith, 2. Prize | Europäischer Architekturfotografiepreis 2009 ,,Neue Heimat | New Homeland´´

An dem aktuellen Wettbewerb haben sich 232 Fotografen aus 16 Ländern beteiligt. Vergeben wurden drei Preise, vier Auszeichnungen und 22 Anerkennungen. Von den so geehrten Fotografen werden jeweils vier Arbeiten, die konzeptionell zusammen gehören, gezeigt. Alle Arbeiten zeugen vom großen technischen Können der Fotografen, von ihrer Inspiration und von bewundernswerter Originalität. Was zum Beispiel auf einem der Preisträgerfotos von Stephan Sahm (1. Preis) wie ein Zimmer mit futuristischen Möbeln aussieht, entpuppt sich bei genauem Hinsehen als Inventar eines Hamsterkäfigs.

Erster Preis / First Prize
Stephan Sahm (GER)

Zweiter Preis / Second Prize
Tim Griffith (US)

Zweiter Preis / Second Prize
Jacky Longstaff (UK)

Mehr Bilder der Preisträger hier

Jacky Longstaff, 2. Prize | Europäischer Architekturfotografiepreis 2009 ,,Neue Heimat | New Homeland´´

Jacky Longstaff, 2. Prize | Europäischer Architekturfotografiepreis 2009 ,,Neue Heimat | New Homeland´´

Die meisten Fotografen sehen das Thema “Neue Heimat” durchaus kritisch, weil eine neue Heimat meist den Verlust einer alten Heimat impliziert.

Alle Fotografien zeigen auch, dass moderne Architektur-Fotografie heute weit mehr ist als das perfekte Abbilden von Gebäuden, dass Emotionen, Reflexionen und Visionen ebenso dazugehören.

Info und Abb. vhs-Fotogalerie Stuttgart und die Fotografen

Mehr Infos gibt baulinks.de

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Garbage City: Living in/on garbage

10 12 2009

The green website inhabitat.com just reported about “Garbage City” – indeed not the title of a Al Gore-style “What will become of us in the future”-movie, but already sad truth: Manshiyat naser – or Garbage City – is a slum settlement on the outskirts of Cairo.

Bas Princen, Garbage City

Bas Princen, Garbage City

Inhabited by a community of workers called Zabbaleen who collect, sort, reuse, resell or otherwise repurpose Cairo’s waste. Although the area has streets, shops, and apartments like any other area of the city, it lacks infrastructure and often have no running water, sewage or electricity (more…).

Furthermore, inhabitat.com tells us: “Recently several photographers have trained their cameras upon the city, and now we see what it would really be like to live in the aftermath of our own consumption. Bas Princen recently displayed a photo at the Netherlands Architecture Institute. Klavs Bo Christensen has a stunning collection of black and white images on Lightstalkers. Alexander Heilner documents a drearier day-to-day on Marketplace.”

Bas Princen, Garbage City

Bas Princen, Garbage City

And: “This oddly fascinating metropolis is actually a very efficient waste management system: food scraps are fed to livestock, what can be repaired is, and everything else is recycled, sold for scrap, or burned for fuel. The Zabbaleen live at poverty levels but live a long-held tradition of scavenging as skill. Not surprisignly, many photographers have become fascinated with the community.”

“Cairo has attempted to replace this mass of independent workers with multinational waste management corporations, putting an already impoverished community at risk. To make matters worse, the government ordered a widespread slaughter of pigs earlier this year in an attempt to curtail the potential spread of swine flu. These are the same pigs to whom the Zabbaleen fed compotable waste. The result has reportedly been a trash-strewn Cairo. Which meant, at least in September, that many Egyptians might have felt a little like Zabbaleen.”

Quotes and images from inhabitat.com




Hören statt sehen: Eine Audiotour durch Berlin in der Temporären Kunsthalle Berlin

3 12 2009

Am 4. Dezember eröffnet die neue Ausstellung Zeigen. Eine Audiotour durch Berlin von Karin Sander mit Beiträgen von mehr als 400 in Berlin lebenden und arbeitenden Künstlerinnen und Künstlern in der Temporären Kunsthalle Berlin; das Projekt ist Teil der von Künstlern kuratierten Ausstellungsreihe des Projekts Zeigen.

Zu sehen – genauer: zu hören – ist auch die Arbeit “virtual interiors” von Annett Zinsmeister, einer Berliner Künstlerin, die sich mit Architektur und Kunst auseinandersetzt und deren Arbeit deconarch noch näher vorstellen wird.


On December 4th the Contemporary Kunsthalle Berlin opens the new exhibition Zeigen. Eine Audiotour durch Berlin von Karin Sander (Showing. An audio tour through Berlin by Karin Sander) featuring works by more than 400 Berlin-based artists; the project is part of the artist-curated shows “Zeigen”. The works however are not presented in the common visible way, but accoustically: Inside the Kunsthalle, visitors find only the names of the participating artists, marked on the walls around the space in the manner of exhibition labels. The works can be accessed individually via an audio guide.


One work presented is “virtual interiors” by Berlin artist Annett Zinsmeister, working on architecture and arts, who will be introduced further on deconarch, soon.

Further Information in English

outside_in I © Annett Zinsmeister 2005  spatial installation (45 x 3,5 x 8 m) at Schloß Solitude Stuttgart

Annett Zinsmeister, outside_in I, 2005 spatial installation (45 x 3,5 x 8 m) at Schloss Solitude Stuttgart © Annett Zinsmeister

Aus dem PR-Text: In der Kunsthalle finden die Besucher lediglich die Namen der beteiligten Künstler vor, die umlaufend auf den weißen Wänden wie eine Werkbeschilderung angebracht sind. Die Werke selbst bleiben zunächst unsichtbar – der Raum scheint auf den ersten Blick leer. Das übliche Ausstellungsformat und die damit verbundenen Erwartungen unterlaufend, hat Karin Sander Künstlerkolleginnen und -kollegen eingeladen, die eigene künstlerische Arbeit in einen akustischen Beitrag zu übersetzen und auf diese Weise „sichtbar“ zu machen. Die sehr unterschiedlichen Umsetzungen – darunter performative, gesungene, frei gesprochene oder vorgelesene – lassen sich einzeln über einen Audioguide abrufen. Auf diese Weise eröffnet sich dem Publikum eine Wahrnehmungsebene, die vom gewohnten visuellen Erfassen von Kunstwerken zu einem auditiven, imaginativen Erlebnis hinführt und unterschiedlichen Vorstellungen Raum gibt.

Die Konzeptkünstlerin Karin Sander entwickelt ihre Arbeiten in Auseinandersetzung mit den räumlichen und sozialen Hintergründen vorgefundener Situationen und untersucht damit die komplexen Beziehungen zwischen Kunstwerk, Institution und Betrachter. Mit Zeigen. Eine Audiotour durch Berlin realisiert sie ein Ausstellungsprojekt, das unterschiedliche künstlerische Positionen und Arbeitsweisen zusammenführt. Seit 2003 arbeitet Karin Sander an einem Audioarchiv, für das sie Künstler einlädt, ihre Arbeiten in eine akustische Form zu übertragen. Einzelne Beiträge wurden bereits in diversen Ausstellungen präsentiert. Erstmals vereint sie in der Temporären Kunsthalle Berlin eine große Zahl an Statements und ermöglicht damit einen ungewöhnlichen Einblick in die aktuelle Kunstproduktion der Stadt.

Mehr Informationen und eine ÜBersicht über alle beteiligten Künstler hier.