Dream City | Anoek Steketee & Eefje Blankevoort in Rotterdam

31 07 2011

The young Dutch photographer Anoek Steketee and the writer Eefje Blankevoort visited amusement parks in Iraq, Lebanon, Rwanda, China and other countries in the world. Steketee photographed visitors, the surroundings and personel. Behind the innocent and light hearted character of the subject, a staged, serious and darker undertone is tangible. 

Space Gun, Dream City, Iraq, 2009 photo: Anoek Steketee

Space Gun, Dream City, Iraq, 2009 photo: Anoek Steketee

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Dream City | Anoek Steketee & Eefje Blankevoort

June 25 – August 28, 2011

Nederlands Fotomuseum, Rotterdam
www.nederlandsfotomuseum.nl

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PR text: Sparkling lights, ice cream stores and a fairytale decor. The young Dutch photographer Anoek Steketee and the writer Eefje Blankevoort visited amusement parks in Iraq, Lebanon, Rwanda, China and other countries in the world. Steketee photographed visitors, the surroundings and personel.

Deers, Turkmenbashi’s World of Fairy Tales, Turkmenistan photo: Anoek Steketee

Deers, Turkmenbashi’s World of Fairy Tales, Turkmenistan photo: Anoek Steketee

Behind the innocent and light hearted character of the subject, a staged, serious and darker undertone is tangible. The images show us the stark contrast of the dream world in the park and the daily reality outside the fences.

The name of the project, Dream City, is named after the amusement park in Iraq. Kurds, Arabs – Shiites and Sunnis -, Christians, Muslims and American soldiers, they all visit the park. Segments of the Iraqi population that were submerged in a deadly struggle outside the gates. In the park they amuse themselves next to each other in the Ferris wheel.

Info + illus. courtesy Nederlands Fotomuseum




“Ich versuche Bilder für Dinge zu finden, die man so nicht mit Worten umschreiben kann” Interview mit Simon Schubert

24 07 2011

Der Kölner Künstler Simon Schubert hat eine einzigartige Ausdrucksform entwickelt: Durch eine besondere Falttechnik verwandelt er Papier in erstaunliche Relief-Bilder. Meist sind es Innenräume, die er mit dieser außergewöhnlichen Vorgehensweise – das genaue Verfahren ist geheim – festhält. Durch die Faltungen entsteht die Wirkung eines Negativabdrucks eines Raumes, etwa so, wie man es als Kind häufig getan hat, wenn man eine Münze unter ein Blatt Papier gelegt und diese mit Bleistift abschraffiert hat. Ein ähnlicher Effekt entsteht auch bei Simon Schubert: Es wird ins Papier hineingestaltet, durch Faltung wird in der weißen Fläche eine räumlich wirkende Struktur geschaffen, die sich durch das Licht- und Schattenspiel plastisch vor den Augen des Betrachters – im wahrsten Sinne des Wortes – entfaltet.

Untitled (mirrored hallways), 150x150 cm, 2011

Untitled (mirrored hallways), 150 x 150 cm, 2011

Der Künstler selbst sagt, dass er das Papier aus der Sicht eines Bildhauers betrachtet. Tatsächlich kommt er aus dieser Richtung: Schubert hat Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf studiert und fertigt neben den Papierarbeiten auch raumgreifende figurative Installationen, für die er unterschiedlichste Materialien – etwa Haar, Kleidung, Gips – verarbeitet. Einige dieser Figuren sind nur Rückseiten, man kann um sie herumlaufen ohne jedoch eine Vorderseite zu erkennen – oft drängt sich etwas zwischen Betrachter und Skulptur, ein Vorhang aus Haaren oder Federn etwa oder ein Spiegel, der freie Blick wird unmöglich gemacht. In beiden Arbeitsweisen nähert sich Schubert ähnlichen Fragestellungen an. Seine Themen kreisen um Einsamkeit, Isolation, Verlust und Auflösung, der Künstler ist auf der Suche nach dem Unendlichen in der Endlichkeit.

Wie er zum Papierfalten kam, welche Einflüsse es gibt und warum architektonische Formen eine besondere Faszination für ihn haben, darüber gibt Simon Schubert im Interview mit deconarch.com Auskunft.

Abb. © Simon Schubert, www.simonschubert.de

INTERVIEW

Sie kommen aus dem Bereich der Bildhauerei. Papier hingegen erwartet man zunächst in der „zweidimensionalen“ Malerei, als Bildträger, aber nicht als eigentliches Arbeitsmaterial. Wie sind Sie zum Papierfalten, zur Arbeit mit Papier gekommen?

Untitled (hallways middle), 50 x 38 cm, 2010

Untitled (hallways middle), 50 x 38 cm, 2010

Ich sehe die Papierfaltungen als skulpturale Zeichnungen, die sich zwischen Zwei- und Dreidimensionalität bewegen. Tatsächlich sind es sehr flache Reliefs. Somit ist der Weg von der Skulptur zur Papierfaltung nicht sehr weit.

Ich habe während des Studiums als Assistent des Philosophieprofessors Dr. Paul Good an der Kunstakademie Düsseldorf gearbeitet. Dort bin ich mit den Texten von Samuel Beckett in Kontakt gekommen und schließlich zu der Idee, ein Porträt von Beckett zu machen.

Die Faltung eines Porträts war ein Versuch, mehrere Ebenen in das Porträt zu bringen. Auf der einen Seite das tatsächliche Wiedergeben des Gesichts, andererseits die Auflösung und Reduktion der Mittel, was man auch als stilistisches und inhaltliches Mittel bei Beckett finden kann, und Papier als Material der Schriftsteller und die Tendenz ins Weiß, die auch oft bei Beckett zu finden ist.

Gibt es noch weitere Einflüsse und/oder Vorbilder für Ihre Arbeit?

Einflüsse kommen meist aus der Literatur, der Philosophie oder dem Film. Es gibt natürlich auch eine große Menge bildender Kunst, die einen beeinflusst. Beckett war eine Zeit lang sehr wichtig. Douglas R. Hofstadter, Gilles Deleuze, Edgar Allen Poe ebenfalls.

Untitled (staircase with figure), 100 x 75 cm, 2010

Untitled (staircase with figure), 100 x 75 cm, 2010

In einem anderen Interview erwähnten Sie, dass Sie sich auch mit der Philosophie von G. W. Leibniz, Deleuze oder Hofstadter beschäftigen. Sind Ihre Faltungen bewusst eingebettet in die Philosophie? Oder ist dies eher eine thematische Parallele, mit der zu beschäftigen sich anbietet?

Untitled (Berlin Stadtschloß), 100 x 75 cm, 2010

Untitled (Berlin Stadtschloß), 100 x 75 cm, 2010

Die Beschäftigung ist teilweise Ausgangspunkt und Inspiration für meine Arbeiten, wobei es sich nicht um eine Illustration der Gedanken handelt, sondern eher um Anstöße und Parallelen. Die Leibniz’sche Monadentheorie und die Ausführungen von Deleuze führen natürlich noch viel weiter in komplexe Welterklärungen.

Warum Kunst – was ermöglicht Ihnen die künstlerische Arbeit?

Wenn man von einem Ziel sprechen möchte, so könnte man sagen, dass ich versuche, Bilder für Dinge zu finden, die man so nicht mit Worten umschreiben kann. Wenn man alles mit Worten sagen könnte, müsste es vermutlich keine Kunst geben.

In Ihren Falt-Arbeiten sind Innenräume das Motiv. Was interessiert sie an Architektur? Sind es „Fantasieräume“ oder gibt konkrete Vorbilder?

Die Arbeiten sind teilweise biografisch geprägt und teilweise sind es Themen, die mich interessieren. Bei einigen Arbeiten, Skulpturen wie architektonische Faltungen, ist es der Versuch, etwas eigentlich Unmögliches darzustellen bzw. sich ihm zu nähern. Diese Bilder sind frei konstruiert und sehr komplex mit vielen Spiegeln und Durchgängen.

Es gibt auch einige Serien zu zerstörten Gebäuden (z.B. Berliner Stadtschloss), die natürlich nach Fotos und Plänen gestaltet sind.

Installation view

Installation view

Wollen Sie uns eine konkrete Arbeit näher vorstellen?

Ich arbeite zur Zeit an einer großen Installation, die ich ab dem 2. September im Bregenzer Kunstverein Magazin 4 ausstellen werde. Die Ausstellung wird „Haus Ascher“ heißen und bezieht sich auf die Kurzgeschichte „The fall of the house of Usher“ von Edgar Allen Poe. Für die Ausstellung wird der Ausstellungsraum in mehrere begehbare gefaltete Räume aus Papier umgewandelt, die eine gefaltete Rekonstruktion eines inzwischen zerstörten Hauses aus dem 19. Jahrhundert darstellen. In diesen Räumen werden zahlreiche Faltungen und Skulpturen zu sehen sein.

Der Reigen 1, Mixed Media, 150 cm dia .x 110 cm, 2006

Der Reigen 1, Mixed Media, 150 cm dia .x 110 cm, 2006

Gibt es Verbindungen zwischen den beiden Medien, Papierarbeiten und Skulpturen/Installationen?

Verbindungen bestehen einerseits auf inhaltlicher Ebene, andererseits finden die beiden Arbeitsweisen in den großen, begehbaren Papierinstallationen zusammen.

Benutzen Sie besonderes Papier für Ihre Arbeiten?

Das Papier muss ein spezielles Gewicht und eine gewisse Länge der Fasern haben. Die Härte, Steifheit und Oberfläche sind ebenfalls wichtig. Das Papier, das ich meistens verwende, ist aber ein normales Papier aus dem Künstlerbedarf.

Wie werden die Arbeiten am Ende präsentiert – hinter Glas wie ein „Bild“ oder direkt an der Wand, wie ein Relief?

Sowohl als auch. Die meisten Arbeiten sind 75 x 50 cm oder 100 x 75 cm groß, aber es gibt auch kleinere Werke (ca. 35 x 24 cm). Die größten umfassen etwa 180 x 150 cm. Wenn einzelne Bilder präsentiert werden, sind diese meist in einem tiefen weißen Rahmen hinter entspiegeltem Glas aufgezogen. Wenn ich allerdings eine größere Wand oder Rauminstallationen ausstelle, so sind meist die Bilder in die gefaltete Wand oder den gefalteten Raum direkt integriert. Also Papier auf Papier.

Simon Schubert, herzlichen Dank für das Interview!

 




Fehler im Lauf der Dinge: Knut Eckstein, Gabriele Künne, Eric Tschernow & Ludwig Mies van der Rohe in der Stadtgalerie Mannheim

18 07 2011

The exhibition “Fehler im Lauf der Dinge“ questions the architectural history of both Mannheim and Ludwigshafen after 1945. Both cities were destroyed considerably and reconstructed after WWII. Gabriele Künne conducted an intensive research, with a particular focus on urbanistic missplanning and its consequences. She invited Berlin based artists Knut Eckstein and Eric Tschernow to join the project. Their results are presented at Stadtgalerie Mannheim.

Fehler im Lauf der Dinge

Knut Eckstein, Gabriele Künne, Eric Tschernow & Ludwig Mies van der Rohe

15. Juli bis 6. Oktober

Stadtgalerie Mannheim

www.stadtgalerie-mannheim.de

PR-Text: „Fehler im Lauf der Dinge“ beschäftigt sich kritisch mit der Architektur- und Baugeschichte der Städte Mannheim und Ludwigshafen nach 1945. Die beiden Industriestädte wurden gegen Ende des Zweiten Weltkriegs weitgehend zerstört. Gabriele Künne befasste sich intensiv mit dem Wiederaufbau. Im Vordergrund standen für sie die Folgen von Fehlentscheidungen in Architektur und Stadtplanung. Sie lud die Berliner Künstler Knut Eckstein und Eric Tschernow zur Teilnahme an ihrem Projekt ein. Ergebnisse dokumentiert eine Publikation (Fehler im Lauf der Dinge, 2010 erschienen bei Revolver) und die aktuelle Ausstellung in der Stadtgalerie Mannheim.

Ausgangspunkt für die Werke der Ausstellung ist die Recherchearbeit Gabriele Künnes, vor allem in den Stadtarchiven in Mannheim und Ludwigshafen. In ihren Arbeiten bezieht sie sich auf die Rationalität der Städte und analysiert existierende Formen. Die vorgefundene Stadtarchitektur, in Form von Plänen bereits abstrahiert, reduziert die Künstlerin nochmals auf assoziativ verdichtete Grundformen. Vorgefundenes, bereits verfügbares Material gewinnt ein neues Eigenleben als formales System.

Eric Tschernow fotografierte für das Projekt „Fehler im Lauf der Dinge“ Verkehrsadern: Unterführungen, Autobahnbrücken, Geleise. Seine Fotografien begnügen sich nicht damit, die Straßenkonstruktionen zu inszenieren. Durch Kombination und Montage seiner Aufnahmen erweitert er sie zu monumentalen Betonriesen.

Knut Eckstein bewegt sich mit seinen Pfropfungen von Schachteln, Fäden und Zivilisationsresten im dreidimensionalen Raum und erzeugt mit seinen Installationen ironische Architekturmodelle, die den Verfalls- und Alterungsprozess steriler Architektur vorwegnehmen und die Idealmodelle von Architekten wie Le Corbusier oder Mies van der Rohe respektlos persiflieren.

Ab dem 15. Juli wird Konstantin Voit parallel zu „Fehler im Lauf der Dinge“ den kleineren Raum der Stadtgalerie in ein offenes Atelier verwandeln. Die Ergebnisse seiner Arbeit in der Stadtgalerie werden im September (Eröffnung am 6. 9.) in einer Ausstellung präsentiert.

 




Stephan Erfurt | Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen, Berlin

11 07 2011

Commemorating the 50th anniversary of the construction of the Berlin Wall, the Mauer-Mahnmal of the German parliament presents a photo series of photographer and founder of C/O, Stephan Erfurt. His series documents the Stasi prison Hohenschönhausen in a cool, neutral style which makes obvious the monstrosity of bureaucratic terror.

© Stephan Erfurt

© Stephan Erfurt

 

 
Stephan Erfurt | Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen

6. Juli bis 11. September 2011

Mauer-Mahnmal im Deutschen Bundestag
Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, Berlin

www.Mauer-Mahnmal.de

 
 
 

PR-Text: Zum 50. Jahrestag des Mauerbaus präsentiert das Mauer-Mahnmal des Deutschen Bundestages diese Fotoserie des renommierten Fotografen und C/O-Gründers Stephan Erfurt. Durch den betont nüchtern-dokumentarischen Stil gelingt es dem Fotografen, die erschreckende Kälte und die Ungeheurlichkeit eines über Jahrzehnte währenden bürokratisch organisierten Terrors mitten in Europa zu zeigen.

© Stephan Erfurt

© Stephan Erfurt

Stephan Erfurt (geb. 1958 in Wuppertal) studierte Kommunikationsdesign an der Universität GH Essen. Von 1984 bis 1989 lebte er in New York und assistierte u. a. Evelyn Hofer und Hans Namuth. Seit 1985 fotografierte Stephan Erfurt für das Magazin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, GEO, mare und viele andere Publikationen. Im Auftrag des Deutschen Bundestages dokumentierte er die Parlamentsbauten und die dort realisierten Kunstinstallationen. Ferner entwickelte er Buchprojekte über Künstler wie Richard Serra oder Eduardo Chillida. Seine Bilder sind in namhaften Sammlungen wie z. B. dem Museum of Modern Art in New York oder dem Museum Ludwig in Köln vertreten. In der Kunstsammlung des Deutschen Bundestages befindet sich die Serie „Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen“. Zusammen mit dem Designer Marc Naroska und dem Architekten Ingo Pott gründete er im Jahr 2000 C/O Berlin. Sein besonderes Interesse gilt der Nachwuchsförderung und der Vermittlung von Fotografie als künstlerisches und integratives Medium. Stephan Erfurt ist Direktor von C/O Berlin.

Info + illus. courtesy www.Mauer-Mahnmal.de

 

 




Flagships of Culture. New nordic architecture in Berlin

5 07 2011

An exhibition by the Scandinavian countries’ embassy in Berlin presents “Flagships of Culture. New nordic architecture”, dedicated to the spectacular cultural buildings which were and still are built in Scandinavian cities, such as the Oslo opera by Snohetta.

Oslo | Nationaloper & Ballett (Snøhetta)
Oslo | Nationaloper & Ballett (Snøhetta)

 

 

Flagships of Culture. Neue nordische Architektur

7. Juli bis 7. September 2011 im Felleshus der Nordischen Botschaften
Mit großem Kulturfest und Fachseminaren

Nordische Botschaften | Felleshus | Gemeinschaftshaus, Berlin

www.nordischebotschaften.org

 
 

PR-Text: Er ist der Traum vieler Stadtväter: der »Bilbao-Effekt«. Ein architektonisches Meisterwerk, das Touristen anzieht und als städtebauliches Wahrzeichen national und international bekannt wird.
Auch in den fünf nordischen Ländern – Dänemark (mit Grönland), Finnland, Island, Norwegen und Schweden – sind in den letzten Jahren solche über die Landesgrenzen hinaus bedeutsamen Kulturbauten entstanden. Zwei Häuser (in Kopenhagen und Oslo) wurden bereits 2008 eröffnet, in Reykjavík und Helsinki stehen die Einweihungen im August bevor, Malmö eröffnet 2013/14, in Nuuk wurde im Februar der Sieger der Ausschreibung bekanntgegeben.

Nuuk | Nationalgalerie Grönland (BIG Architects)

Nuuk | Nationalgalerie Grönland (BIG Architects)

Die gemeinsame Ausstellung der Nordischen Botschaften zeigt nicht nur die architektonischen Visionen hinter den Projekten und deren Umsetzung, sondern fragt auch nach öffentlichen Reaktionen auf die neuen Gebäude, widmet sich dem künstlerischen Inhalt, mit dem die Häuser zum Leben erweckt werden, und beleuchtet die Rolle, die diese Häuser in Stadtlandschaft und Gesellschaft einnehmen. Thematische Leitfäden sind dabei beispielsweise Nachhaltigkeit und Energieeffizienz, Licht, Kunst und Design, Materialen, Technik und Akustik sowie Stadtplanung.

Am Sonntag, dem 4. September von 11 bis 18 Uhr, schließen die Nordischen Botschaften die Ausstellung mit einem großen Kulturfest in der Rauchstraße 1 ab. Auf einer Freiluft-Bühne im Innenhof des Botschaftsgeländes geben sich nordische Musiker das Mikrofon in die Hand, das Felleshus ist geöffnet, und es gibt ein – natürlich familienfreundliches! – Kulturprogramm, ein Gewinnspiel, nordische Informations- und Verkaufsstände und nordisches Essen.

Für Fachpublikum finden am 5. und 6. September hochkarätig besetzte Fachseminare statt, die sich auf vielen Ebenen der Frage nach der Bedeutung von herausragender Einzelarchitektur für die Stadtentwicklung widmen.

Infos + illus. Nordische Botschaften

 




Lage 3:20 #4 – Das Kuriositätenkabinett

3 07 2011

Its fourth show changes the architectural model of LAGE 3:20 into a cabinet of curiosities. More than 100 artists from over 200 countries present their works in the miniature space.

Lage 3:20 #4

Das Kuriositätenkabinett

kuratiert von Jofroi Amaral und Pierre Granoux

Über 100 Künstler aus rund 20 Ländern mit mehr als 100 Kuriositäten. Und es werden noch mehr!

10. Juni – 2. Sept. 2011

LAGE 3:20

c/o Lage Egal,  Berlin

www.lage3zu20.de

In seiner 4. Auflage verwandelt sich das Architekturmodell LAGE 3:20 in einer Wunderkammer. Das experimentelle und ergebnisoffene Projekt soll Gelegenheit bieten, auf unkonventionelle Art und Weise und auf kleinstem Raum ein möglichst breites und vielschichtiges Bild aktueller Positionen zu geben.

Künstlerliste hier.

 




Matthias Koch: Wertschätzung.Orte der Geschichte in Dortmund

2 07 2011

Matthias Koch photographs post-industrial places of the German Ruhr region. These sites are characteristic for the times of heavy industries and thus representative in a historic point of view. Yet today the buildings are mostly unnoted. In Koch’s photos, two time levels overlap – the time of historical importance and the current state of the sites.

Dortmund - Phoenix-West Hochofenfuß © Matthias Koch

Dortmund - Phoenix-West Hochofenfuß © Matthias Koch

 

Matthias Koch
Wertschätzung
Orte der Geschichte

30. Juni – 4. September 2011
Museum Ostwall im Dortmunder U, Dortmund
www.museumostwall.dortmund.de
www.matthias-koch-fotografie.de

 

 
 
 
 

Gelsenkirchen - Schwarzkaue Zeche Hugo Ewald © Matthias Koch

Gelsenkirchen - Schwarzkaue Zeche Hugo Ewald © Matthias Koch

PR-Text: Im Mittelpunkt der Ausstellung von Matthias Koch im Dortmunder Museum Ostwall stehen großformatige Übersichten von post-industriellen Orten des Ruhrgebiets. Koch fotografiert diese industrie-historisch bedeutsamen Orte der Schwerindustrie, ihre Gebäude und Innenräume im heutigen, meist unbeachteten Zustand.

Es geht ihm dabei um die Überlagerung von zwei Zeitebenen. Beim Anblick der heutigen Situationen erschließt sich deren frühere Bedeutsamkeit keineswegs auf den ersten Blick. Man ahnt kaum, was hier früher stattgefunden oder gestanden hat. Den verlassene Ort in seiner unbestimmten “Befindlichkeit” zwischen alter und neuer Nutzung bevorzugt Koch.

Dortmund - Phönix-Ost © Matthias Koch

Dortmund - Phönix-Ost © Matthias Koch

Seine Arbeiten zielen ins Spannungsfeld zwischen dokumentarischer Abbildung und persönlicher Stellungnahme. Die erhöhte fotografische Perspektive und Distanz zum Objekt passen zum zeitlichen Abstand der vergangenen Ereignisse.

Info + illus. courtesy MO