ARTitecture des Monats (9): Erwin Wurm

Unsere Reihe ARTitecture des Monats präsentiert Werke, die ARTitecture thematisieren, quer durch alle Epochen und Kontinente, alle Stile und Techniken, von bekannten Künstlern und Künstlerinnen ebenso wie vom zeitgenössischen Nachwuchs.

Und das Beste – wir freuen uns auf Input! Hier könnt ihr, liebe Leser und Leserinnen, euch mit einbringen. Lasst uns wissen, welches euer ARTitecture-Werk des Monats ist, das hier unbedingt vorgestellt werden sollte! Hier in den Kommentaren, bei Facebook oder per Email. Wir sind gespannt auf eure Favoriten!

Our series ARTitecture of the month is putting art works on the spot that show ARTitecture, through all epochs and continents, all styles and techniques, from well-known artists to the contemporary generation.

And it gets better – we are looking forward for your input! Dear readers, let us know which is your ARTitecture art work of the month and share your  favorites with us, using the comments here or on facebook or email it to us directly.

 

Erwin Wurm, Fat House, 2003 Foto: Johannes Stoll, © Belvedere, Vienna

Erwin Wurm, Fat House, 2003 Foto: Johannes Stoll, © Belvedere, Vienna

 

(Aus dem PR-Text zur Ausstellung „Performative Skulpturen“ Erwin Wurm im 21er Haus, Wien (bis September 2107): Architektur spielt eine große Rolle im Werk Erwin Wurms. Seit über 35 Jahren ergründet der österreichische Ausnahmekünstler die Ausdrucksmöglichkeiten der Bildhauerei und bedient sich dabei regelmäßig des Motives “Haus”. Wurms Häuser sind keine bewohnbaren Bauten, sondern verfettete, extrem schmale, enge, kippende oder geschmolzene Plastiken, die sich selbst und ihre Funktion in der Gesellschaft in Frage stellen.

Für die Serie House Attack attackiert der Bildhauer Modelle von teils bekannten, teils anonymen Bauten, bzw. von Gebäuden, zu denen er einen persönlichen Bezug hat. Er legt sich etwa auf sein Elternhaus und deformiert es durch sein Körpergewicht, springt auf den Narrenturm, gräbt ein Loch ins Hochsicherheitsgefängnis Stammheim oder tritt gegen eine deutsche Bunkerarchitektur. Es entsteht ein spannungsgeladener Dialog zwischen der Urform des Materials und den Spuren des performativen Eingriffs.“

Im Ausstellungszeitraum konnte auch Wurms Fat House besucht werden, das vor dem Oberen Belvedere aufgebaut war, wo es in einen spielerischen Dialog mit der barocken Architektur des Schlosses trat. In der begehbaren Skulptur hält eine Animation des übergewichtigen Hauses einen Monolog über den Sinn des Lebens, Kunst und Architektur.

Info + illus. courtesy 21er Haus

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