„Braucht eine Fotografie wirklich ein Motiv, um eine Fotografie zu sein?“ INTERVIEW mit Stefan Heyne

Gleißendes Weiß dehnt sich auf den Wänden aus, Licht scheint das Dunkelgrau der Wände zu verschlucken, Grenzen verschwimmen, und sich in den Raum hinaus, auf den Betrachter zu auszudehnen. Ein Moment einer Lichtexplosion?

The Enlightenment, Ausstellungsansicht, Foto: Franz Zadnicek, Museen der Stadt Dresden

The Enlightenment, Ausstellungsansicht,
Foto: Franz Zadnicek, Museen der Stadt Dresden

The Enlightenment ist eine begehbare Installation in der Städtischen Galerie Dresden – zu sehen noch bis Mitte September -, die erste dreidimensionale Arbeit des deutschen Fotokünstlers Stefan Heyne. Verschieden große Wandelemente im Zentrum des Raumes, zwischen ihnen mehrere Durchgänge schaffen einen Raum im Raum – physisch durch die zusätzlich eingezogenen Wände ebenso wie visuell durch das Spiel mit der optischen Wirkung der Wandflächen, die sich ebenfalls dreidimensional auszudehnen scheinen. Auf den Innenflächen der Installation ist die Fotografie O.T. (2012) als durchgehendes Wandbild aufgebracht, umgeben wird sie von weiteren Werken Heynes.

Stefan Heyne_SEAT 4A_2013_C Print auf Alu Dibond_130x200cm

SEAT 4A, 2013, C Print auf Alu Dibond, 130 x 200cm

Letztlich ist es nur konsequent, dass Fotokünstler Heyne, der sich in den vergangenen Jahren als einer der wichtigsten Vertreter der Neuen Abstraktion etabliert hat, den Schritt in die Räumlichkeit geht: Zum einen hat er einen Background in der Szenografie, von dem ausgehend er zur Fotografie gefunden hat; zum anderen ist die Auseinandersetzung mit Raum und Räumlichkeit und ihrer Wahrnehmung wesentlich für Heynes Arbeit. Jenseits vom motivisch Abbildenden erforschen seine Aufnahmen die Möglichkeiten von Licht und Fläche: Fotografien werden Bild, statt Abbild. Die gewohnte „Momentaufnahme“ wandelt sich, ist nicht mehr auf den festzuhaltenden Augenblick fokussiert, sondern wird zu einer Wiedergabe, die anders ist, die mit den konventionellen Sehgewohnheiten nicht zu „greifen“ ist. Fotografie begegnet in ihrer ganzen Widersprüchlichkeit.

Tatsächlich arbeitet Heyne streng am Motiv, spielt jedoch mit den Sehgewohnheiten der Betrachter – durch Unschärfe, Lichteffekte, Zoom, die die gewohnte Abbildhaftigkeit aufheben. Waren etwa die Bildtitel der früheren Arbeiten noch lokalisierbar und damit das Motiv formal zuzuordnen, werden die Aufnahmen der letzten Jahre nur noch mit Nummern versehen und damit gewissermaßen „doppelt“ abstrahiert.

Den – technisch – umgekehrten Schritt geht er in der jüngsten Serie SEAT, die ebenfalls in Dresden zu sehen ist: Aus dem Flugzeug heraus fotografiert ist die Kamera hier scharf gestellt, hier ist es das Motiv selbst – die Stratosphäre in der Dämmerung – das sich ohne Kontur in Unschärfe artikuliert.

Aktuell sind Arbeiten von Stefan Heyne in der Ausstellung NAKED LIGHT. Die Belichtung des Unendlichen“, noch bis zum 14. September 2014, in der Städtischen Galerie Dresden zu sehen. In diesem Rahmen ist auch ein Katalogbuch im Hatje Cantz erschienen.

Im Interview mit deconarch.com gibt Stefan Heyne Einblick in seine Herangehensweise an die Fotografie – welche Möglichkeiten eröffnen sich jenseits einer dogmatischen „Motiv-Verpflichtung?“ -, denkt über den Einfluss von Raum- und Bühnengestaltung auf seine fotografische Arbeit nach und verrät, welches Interesse an der Räumlichkeit ihn beschäftigt.

all illus. (c) Stefan Heyne,
stefanheyne.de
(sofern nicht anders angegeben)

INTERVIEW

In Dresden hast du deine erste begehbare Rauminstallation „The Enlightenment“ inszeniert. Damit kommen deine „zwei Seiten“ zusammen – die Fotoarbeit und die Bühnenbildnerei. Kannst du uns diese Arbeit ein wenig näher beschreiben?

The Enlightenment, Ausstellungsansicht, Foto: Franz Zadnicek, Museen der Stadt Dresden

The Enlightenment, Ausstellungsansicht,
Foto: Franz Zadnicek, Museen der Stadt Dresden

Eine installative Arbeit von mir hängt sicher mit meinem Background als Bühnenbildner zusammen. Ich habe mich irgendwann gefragt, wie wohl ein Raum, der nicht auf der Grundlage einer Textvorlage entstanden ist, aussehen könnte. Ich habe dann angefangen, mit meiner Assistentin Modelle zu bauen, wie ich so eine Idee konkreter machen würde. Ein wichtiger Punkt dabei war auch, wie man die Begrenzungen eines konkreten Raumes durch Wände, Decke und Boden aufhebt und so eine neue Dimension erzeugt. Ein wesentliches Merkmal der Fotografie ist ja, Dreidimensionales in Zweidimensionales zu übersetzen. Da hatte es eine gewisse Logik, den nächsten Schritt weiterzugehen und Zweidimensionales in etwas Räumliches zu übersetzen.

Konkret ist so eine Installation in der Realisation sehr aufwendig und auch kostspielig, man braucht also ein Museum mit einem entsprechenden Background. Gisbert Porstmann, der Kurator der Ausstellung, hat dann letztlich initiiert, das zum ersten Mal in Dresden umzusetzen.

Du hast Szenografie studiert. Wie kamst du von dort zur Fotografie?

Meine erste professionelle Kamera habe ich gekauft, um meine Bühnenbilder zu dokumentieren. Schnell habe ich auch angefangen, außerhalb des Theaters zu fotografieren.

Das ging zuerst sporadisch und phasenweise, hat sich dann aber so um 2004 verselbstständigt und ist zu etwas eigenem geworden. Dann nahm mich auch meine erste Galerie unter Vertrag, stellte meine Arbeiten aus und verkaufte sie.

Warum gerade Fotografie – welche Möglichkeiten eröffnet sie dir?

The Enlightenment, Ausstellungsansicht, Foto: Franz Zadnicek, Museen der Stadt Dresden

The Enlightenment, Ausstellungsansicht,
Foto: Franz Zadnicek, Museen der Stadt Dresden

Wenn du eine Kamera in die Hand nimmst, hast du damit alle Freiheiten. Die Kamera engt dich nicht ein, alles ist möglich: Du kannst das Objektiv scharf stellen, aber eben auch unscharf, du kannst das Bild überbelichten oder auch unterbelichten, die Kamera sagt nicht nein und geht davon auch nicht kaputt.

Mir hat diese Freiheit des Mediums sofort gefallen. Gleichzeitig fiel mir auf, wie wenig die Fotografie davon Gebrauch macht, wie unfrei sie ist oder mit welchen Zwängen und Tabus sie belegt ist – oder besser: die Menschen sie belegen.

Ein großes Dogma: Es muss immer etwas zentral abgebildet sein, ein Motiv, das du durch die Schärfe der Abbildung sofort wiedererkennen kannst. Sei es nun dokumentarisch oder aus dem globalen Photoshop zusammengebastelt, ohne Abbild ist es nicht konsensfähig – das geht, bis auf ganz wenige Ausnahmen, nicht. Das entspricht aber nicht meinem Verständnis von Fotografie und hängt sicher mit einem längst überholten Verständnis von Realismus zusammen.

Wie reagierst du auf diesen Widersprüchlichkeit?

Dieser sehr auffällige Widerspruch führte mich immer mehr zu einer Reflexion über die Rolle der Fotografie, die sie in Kunst und Gesellschaft einnimmt. Ich fing an, mich damit zu beschäftigen, wie unsere Wahrnehmung funktioniert.

Fotografie ist ja das einzige Medium, das in der Hochkultur und der Kunst vorkommt und gleichzeitig auch ein Massenmedium ist. Das privilegiert sie auf gewisse Weise gegenüber allen anderen Künsten, wie z.B. der Bildhauerei. Fotografie ist da auch eine gute Metapher für das Dilemma der Demokratie: Wenn alle gleich sind, wie genau soll dann jeder etwas besonderes sein, eine individuelle Sicht haben – zumal man ja die Welt durch einen Apparat betrachtet, dessen wesentlicher Baustein ein Objektiv ist?

Du arbeitest immer wieder auch mit Raummotiven – was interessiert dich daran? 

Ich glaube, Räume sind etwas ganz Grundsätzliches. Immer befinden wir uns in Räumen, die ganz verschieden beschaffen sein können und nehmen so auch permanent Räume wahr.

Gleichzeitig sind wir ja auch meistens von Räumen umgeben, die wir selbst geschaffen haben. Die Vorstellung von Raum im Bezug auf seine Endlichkeit und Begrenztheit ist uns vertraut, die auf seine Unendlichkeit hingegen nicht. Das fängt dann in unserer Vorstellung ganz weit weg an, sozusagen hinter dem Horizont, ganz weit draußen und damit fern weg von uns.

Die aktuelle Serie SEAT kehrt das Prinzip deiner bisherigen Arbeit um – technisch zumindest. Die Kamera ist scharf gestellt, es ist das Motiv selbst, die Stratosphäre in der Dämmerung, das sich unscharf und nicht “begreifbar” zeigt. Könntest du uns etwas zum Background dieser Serie verraten?

Stefan Heyne_SEAT 4F_2013_C Print auf Alu Dibond_130x200cm

SEAT 4F, 2013, C Print auf Alu Dibond, 130 x 200 cm

Auf meinen Reisen habe ich irgendwann angefangen, aus dem Flugzeugfenster zu fotografieren. So habe ich zuerst beiläufig das faszinierende Farbspektrum der Stratosphäre entdeckt. Später habe ich gezielt darauf gewartet. Durch meine bisherige Fotopraxis war ich es gewohnt, den Autofokus meiner Kamera aus- und das Objektiv auf unscharf zu stellen. Im Flugzeug ließ ich den Autofokus aber an. Auf den so entstandenen Fotografien merkte ich, dass es bei der unendlichen Dimension dieses Motives, befreit von Vorder- und Hintergrund und jeglichen Details, gar keine Rolle spielt, ob unscharf oder scharf, das Bild war das gleiche. Und obwohl die Bilder ganz konkret und damit ja auch abbildend sind, sind sie zugleich auch abstrakt. Die entstandenen Bilder tragen als Titel die Kennzeichnung des Sitzplatzes, von dem aus ich sie aufgenommen habe.

Außerdem ist auch das Auflösen des sichtbaren (Bild-)Raumes in einen „Lichtraum“ zentral für deine Arbeit – wir sehen sozusagen ein „Lichtbild“ im wörtlichen Sinne. Warum das Interesse an Räumlichkeit und ihrer Auflösung?

Das Klebenbleiben an der sichtbaren Oberfläche der Dinge, das, was im Allgemeinen als real, auch im fotografischen Sinne, bezeichnet wird, rührt sicher von einem Bedürfnis nach schneller Erkennbarkeit und damit verbunden nach der Möglichkeit zur Einordung. Die Sehnsucht nach Vertrautem ist offensichtlich sehr groß. Das ist gewiss verständlich, trifft aber nicht den Kern. Realismus ist ja nichts weiter, als eine kollektiv geteilte Fiktion, und die Unendlichkeit ist nicht eine Frage von Universum und Hubble-Teleskop, sondern die Unendlichkeit entzieht sich eben jeder Einordnung, weil sie nicht fassbar und etwas Grundlegendes ist.

Warum finde(s)t du (man) das „Wesentliche“ in der Unschärfe, im Zoom oder Detail – im Auflösen des Wiedererkennbaren? 

Stefan Heyne_SEAT 21A_2013_C Print auf Alu Dibond_130x200cm

SEAT 21A, 2013, C Print auf Alu Dibond, 130 x 200 cm

Alles befindet sich immer im Wandel und Fluss. Wenn etwas Realität ist, dann doch das. Das ist die Grundform der Existenz, zum Beispiel. Fotografie, im klassischen Sinne jedenfalls, negiert das völlig. Stattdessen repräsentiert sie den völligen Stillstand. Sie greif einen Moment heraus, den es ja philosophisch gesehen gar nicht gibt, und zementiert diesen für eine Ewigkeit. Warum bloß?

Aber meine Sprache sind ja eher die Bilder und nicht so sehr die Worte. Zum Lesen dazu kann ich sehr die beiden Essays von zwei namhaften Philosophen, Markus Gabriel und Gerhard Gamm, in meinem neuen Katalogbuch empfehlen. Sie beschreiben das in Worten sehr treffend.

Wie ist dein Arbeitsprozess: Wie findest du deine Motive und Themen?

Ein Motiv ist in der fotografischen Konvention sicher dadurch gekennzeichnet, dass etwas wiedererkennbar ist, dass es zentral in einer Fotografie abgebildet wird. Dass man also sagen kann: Da ist ein Gesicht, ein Haus oder eine Landschaft drauf.

Wenn man sich die Entwicklung meiner Arbeit in den letzten zehn Jahren ansieht – das kann man sehr gut überblicksweise im soeben erschienenen Buch NAKED LIGHT machen –, kann man gut eine Entwicklung ablesen, bei der das Motiv immer weiter aus dem Bild verschwindet.

Ich habe mich in meiner Arbeit immer wieder gefragt, braucht eine Fotografie wirklich ein Motiv, um eine Fotografie zu sein? Macht das eine Fotografie zwingend aus?

Man kann es natürlich auch so sehen, dass ich Begriffe wie das Nichts oder die Unendlichkeit zum Motiv gemacht habe, also eher Anti-Motive. Letztlich geht es mir aber immer um die Frage: Was kannst du alles weglassen und dadurch ein noch stärkeres Bild schaffen?

Wie entstehen die Fotografien – digital oder analog, im Studio oder „en plein air“?

Meine Werke entstehen digital. Sie werden in der Regel aber nicht digital nachbearbeitet, so dass das fertige Bild in der Kamera entsteht. Meine Bilder entstehen ja ohne Plan, ich habe also nicht zuerst eine Idee von einem Bild im Kopf, die ich dann nur noch umsetze.

Um flexibel zu sein, fotografiere ich ohne großes Equipment, manchmal nutze ich ein Stativ oder Blitz. Einige Bilder bisher sind im Studio entstanden, die meisten Arbeiten jedoch auf meinen Reisen.

The Enlightenment, Ausstellungsansicht, Foto: Franz Zadnicek, Museen der Stadt Dresden

The Enlightenment, Ausstellungsansicht,
Foto: Franz Zadnicek, Museen der Stadt Dresden

Rauchen ist übrigens eine gute Grundlage für gute Fotografie. Fotografieren hat viel mit Warten zu tun. Warten auf das, was kommt.

Ich fotografiere sehr viel, manchmal in Serien zu hundert sehr ähnlichen Aufnahmen. Aber am Ende bleibt nur sehr wenig, das die von mir gewünschte Mischung aus Perfektion und Zufall hat.

Durch die Bildtitel waren die Motive in früheren Arbeiten zunächst noch lokalisierbar und zuordenbar waren, mittlerweile nennen die Titel nur noch Nummern – die Aufnahmen werden also gewissermaßen „doppelt abstrakt“. Welche Rolle spielen die Bildtitel?

Ähnlich wie bei den Motiven gibt es über die letzten zehn Jahre auch eine Veränderung bei den Bildtiteln. Anfangs waren es noch Hinweise auf die „Motivreste“. Aber wenn es kein Motiv im klassischen Sinne gibt, wie soll ich es dann bezeichnen? In letzter Zeit sehe ich sie mehr als kleinen Hinweis zur Erinnerung. Ich wollte durch einen Titel die Wahrnehmung des Betrachters nicht mehr lenken oder einengen, ihm die völlige Freiheit geben zu sehen, was er sieht.

Wer inspiriert dich? Gibt es Vorbilder?

Mich inspiriert die Fotografie selbst – ob gut oder schlecht, ist dabei egal.

Alles ist willkommen, wird verarbeitet und fließt in irgendeiner Form in meine Arbeit ein. Mich interessieren immer die Dinge, die ich nicht verstehe, in der Kunst wie darüber hinaus, das trenne ich sowieso nicht. Ich finde, der Dramatiker Heiner Müller hat das ganz treffend formuliert: „Wenn man anfängt, etwas zu verstehen, hat man schon verloren.“ Kunst zeichnet sich ja dadurch aus, dass sie auf uns wirkt, dass sie etwas mit uns macht.

The Enlightenment, Ausstellungsansicht, Foto: Franz Zadnicek, Museen der Stadt Dresden

The Enlightenment, Ausstellungsansicht,
Foto: Franz Zadnicek, Museen der Stadt Dresden

Mich interessiert die Fotografie in ihrer eingangs beschriebenen Widersprüchlichkeit.

Eine Kamera, fast immer Grundlage für Fotografie, ist ja zunächst einmal ein technischer Apparat, ein Stück Ingenieurskunst. Man kann sie so verwenden, dass dabei auch so etwas wie eine Kunst der Ingenieure herauskommt – wie etwa im Falle der Düsseldorfer Schule –, also eine sehr sachliche Vermessung der Welt anhand einzelner Motivgruppen. Das hat schon auch etwas von einer Fleißarbeit für eine Denkmalbehörde und zielt ja auf einen Endpunkt ab, an dem die Welt vermessen, archiviert und das letzte Bild gemacht ist. Also aus meiner Sicht vielleicht etwas humorfrei. Eine Kamera kann aber auch Ausgangspunkt für ein großes Mysterium und etwas zutiefst Irrationales sein.

Die Fotografie ist tot, heißt es immer wieder …

Es wird immer wieder gesagt, die Welt sei schon zu Tode fotografiert – und trotzdem hört die Bilderflut nicht auf, täglich kommen Millionen neue Fotografien dazu. Fotografieren scheint also auch etwas sehr Rituelles zu sein, so etwas wie ein tägliches globales Mantra, das immer heruntergebetet wird, eine große Beschwörung der landläufigen Vorstellung dessen, was Realität und real ist.

Wenn sich aber alles ständig ändert, warum muss dann der Blick darauf immer der gleiche bleiben?

 Stefan, herzlichen Dank für den sehr inspirierenden Gedankenaustausch!

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