BUNKERbiotop | Subterranean beauty in Stuttgart

The Kunsthaus Schill in Stuttgart presents BUNKERbiotop, peculiar photos of a peculiar place: From 1945 until 1985, the Bunker under the central market square of Stuttgart was in use, first as bunker, then as a popular hotel. Nowadays it is deserted and mostly forgotten. But nevertheless the rooms are still widely populated – by bacteria and mildew. The photographs show strangely beautiful views of this biotope.

Link to publication BUNKERbiotop, German / English

BUNKERbiotop

BUNKERbiotop (c) Werner Lorke

 

 

BUNKERbiotop

Werner Lorke, Joerg Esefeld / edition esefeld & traub

mit open end

Galerie im Kunsthaus Schill, Stuttgart

 

 

 

Die Fotografien entstanden unter Tage, im Bunkerhotel unter dem Marktplatz von Stuttgart, vor dem Stuttgarter Rathaus. In diesem Tiefbunker war von 1945 bis 1985 war das populäre Hotel am Marktplatz untergebracht. Ursprünglich Schutz für bombenbedrohte Menschen und später Unterkunft für Reisende, sind die unterirdischen Räume heute Lebensraum für Bakterien und Schimmelpilze.

„Lichtlose Zimmer, geringer Luftaustausch, extrem hohe Luftfeuchte, moderate Temperaturen sowie ein üppiges Nährstoffangebot aus Papier, Kleister und Textilien bieten ideale Bedingungen für Mikroorganismen. Auf den Wänden überlagern sie in modrig-morbiden Schichten die Spurender früheren Bewohner. Die Bilder des photographischen Musterbuchs zeigen Mikroorganismen in scheinbarer Symbiose mit den Resten deutscher Kriegs- und Nachkriegsgeschichte.Sie konzentrieren sich auf die übriggebliebene, papierdünne Verkleidung derBunkerwände, die Tapeten aus den 1950er bis 70er Jahren. Weil die heutigen „Bewohner“ diese Dekoration buchstäblich zum Fressen gern haben, finden sich Wandbeläge in den unterschiedlichsten Stadien des Zerfalls. Die Photographien richten den Blick aufein temporäres Biotop, das – mitten in der Stadt im Untergrund verborgen – in Stille und Vergessenheit gedeiht.“ (Werner Lorke)

Die Publikation BUNKERbiotop kann HIER online durchstöbert werden.

 

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