Afrika jetzt! Die Stadien von Gerkan, Marg und Partner. Ausstellung und Buchpräsentation in Berlin

13 06 2010

Aus gegebenem Anlass..: “WM, WM, wir fahren zur WM!” :-) Wer es aber nicht gleich nach Südafrika schafft, kann in Berlin die Gelegenheit nutzen, sich die drei neuen Stadien in den Küstenstädten Durban, Port Elizabeth und Kapstadtvon Gerkan, Marg und Partner in einer Ausstellung anzusehen.

For current reason … “WM, WM, wir fahren zur WM!” (German fan song, means more or less: Let’s go to the championship!). Who can’t make it to South Africa, though, can still watch the three new stadiums in Durban, Port Elizabeth and Cape Town designed by German Gerkan, Marg and Partner in a Berlin exhibition. A new book by Felix Jaeger tells the stories of and around the stadiums.

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“Ke Nako Afrika – Afrika jetzt!“

11. Juni bis 11. Juli 2010

Kutscherhaus am Kurfürstendamm (Geschäftsstelle des Architekturpreis Berlin e.V)

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Bei der Ausstellungeröffnung am Donnerstag, dem 10. Juni 2010, präsentierte Falk Jaeger sein neues Buch 3 Stadia 2010. Architektur für einen afrikanischen Traum. Die Publikation erzählt auch die Geschichten rund um die Neubauten.

Cover "3Stadia 2010"

PR-Text: Erstmals findet eine Fußballweltmeisterschaft auf dem schwarzen Kontinent statt. Drei der zehn dafür vorgesehenen Stadien sind von den Architekten gmp von Gerkan, Marg und Partner in Zusammenarbeit mit den Ingenieuren schlaich bergermann und partner aus Deutschland geplant und realisiert worden. Mit ihrer aus der Konstruktion logisch entwickelten, zeichenhaften Statur zählen sie zu den schönsten Stadien der Gegenwart. Das Buch erzählt die Geschichten um die drei Stadien und stellt die neuen Wahrzeichen der südafrikanischen Küstenstädte Durban, Port Elizabeth und Kapstadt vor, die zu architektonischen Orten für den afrikanischen Traum geworden sind.

Falk Jaeger (Hrsg.), 3 Stadia 2010. Architektur für einen afrikanischen Traum, deutsch/englisch, 176 Seiten, Jovis Verlag, Euro 34.00, ISBN 978-3-86859-063-0

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Die Baunetzwoche widmet übrigens ein Spezialausgabe ganz der WM 2010 – aus architektonischer Sicht.




Neue Bücher: Von Walter Niedermayr bis Peter Bialobrzeski. Hatje Cantz im Herbst 2010

10 06 2010

Out now: the autumn program of German art book publisher Hatje Cantz – including several interesting architecture+art publications. And because it’s Fifa World Cup, we’re starting with 2 photo books about South Africa, then turn to Italy and to – it can’t be missed – Berlin.

Please use the links for an English description of the books.

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Thomas Hoeffgen: African Arenas

Thomas Hoeffgen, eigentlich international erfolgreicher Mode- und Werbefotografen, hat sich von der Begeisterung, mit der in  Afrika Fußball gespielt wird, anstecken lassen und seit 1999 immer wieder Fußballspieler und Zuschauern in Nigeria, Namibia, Botswana, Sambia, Malawi und Südafrika fotografiert – auf den typischen improvisierten Sandbolzplätze des Kontinents mit zwei Holzpflöcken als Tor, aber auch in den Betonarenen der Städte mit ihren Flutlichtern und Tribünen. (Ausstellungen: Auswärtiges Amt, Berlin 30.4.–2.6.2010 | Deutsche Akademie für Fußball-Kultur, Künstlerhaus im KunstKulturQuartier, Nürnberg 5.6.–18.7.2010).

Thomas Hoeffgen: African Arenas, Hrsg. Nadine Barth, Text von Nadine Barth, Ian Hawkey, Thomas Hoeffgen, Gestaltung von Julia Wagner, Deutsch, Englisch, 2010. ISBN 978-3-7757-2668-9

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Peter Bialobrzeski: Informal Arrangements

Sehr viel ernster hingegen Peter Bialobrzeskis neuestes Projekt Informal Arrangements, das Innenansichten südafrikanischer Slumhütten zeigt. Die Fotos entstanden 2009 in Kliptown, einem Vorort von Soweto, in dem 1955 Mitglieder der Anti-Apartheid-Bewegung die »Freedom Charter«, ein Zehn-Punkte-Programm,verabschiedeten, das bis 1990 verboten blieb und heute einen wesentlichen Teil der südafrikanischen Verfassung darstellt. Trotz des historischen Auftrags hat sich die Lebenssituation der Bewohner informeller Siedlungen in den vergangenen 20 Jahren kaum verbessert.

Soccer City, Johannesburgs neues, extra für die WM 2010 gebautes Fußballstadion, ist weniger als zehn Kilometer Luftlinie entfernt. Eine Eintrittskarte auf dem internationalen Markt ist teurer als die gesamte Einrichtung einer Hütte auf den Fotos von Peter Bialobrzeski. Die Bilder erzählen von dem Wunsch, das Heim mit den wenigen zur Verfügung stehenden Mitteln wohnlich zu organisieren.

Peter Bialobrzeski: Informal Arrangements, Text von Peter Bialobrzeski, Indra Wussow, Gestaltung von Peter Bialobrzeski, Kathrin Hufen, Deutsch, Englisch, 2010. ISBN 978-3-7757-2660-3

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Auch aus bzw. über Italien gibt es gleich zwei schöne Bände: Gregory Crewdson: Sanctuary und Walter Niedermayr: Recollection, dessen beeindrucke Arbeiten mir schon lange aufgefallen sind.

Walter Niedermayr (*1952 in Bozen) ist einer der großen europäischen Fotokünstler unserer Zeit. Seine sensible Bildsprache, die in den letzten Jahren von zahllosen anderen Fotografen leider viel kopiert wurde, ist durch die zurückgenommene Farbdichte gekennzeichnet. Einem breiten Publikum bekannt wurde Niedermayr durch seine Bildserien zu alpinen Landschaften, Architekturen und Infrastrukturen.

Für dieses Projekt reiste er in den Jahren 2005 bis 2008 nach Teheran, Isfahan, Yazd, Schiraz sowie in kleinere Städte und zu historischen Stätten des Iran. Es entstand eine neue Werkgruppe, in der er die architekturhistorischen Zusammenhänge der aktuellen iranischen Architektur vor ihrem kulturellen und geschichtlichen Kontext hinterfragt. Das vom Künstler selbst in enger Zusammenarbeit mit den Grafikern und dem Verlag entwickelte Projekt wird, wie die vorangegangenen Bücher Niedermayrs, sicher wieder ein Höhepunkt der »Fotobuchkunst« werden.

Walter Niedermayr: Recollection, Gestaltung von Mevis & van Deursen, Deutsch, Englisch, 2010. ISBN 978-3-7757-2738-9

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Gregory Crewdson, der Großmeister rätselhaft verdichteter Fotoinszenierungen hat ein neues Sujet gefunden: die römische Cinecittà.

Bislang waren Crewdsons Serien enorm aufwendig und erforderten große Produktionsteams, eigens gebaute Filmateliers und professionelle Schauspieler. Nun aber kehrte er nur mit einem kleinen Team zurück und arbeitete für seine eindringlichen schwarz-weiß Aufnahmen zerbröckelnder Fassaden und verlassener Straßen vorwiegend mit natürlichem Licht. All dies bedeutet jedoch nicht wirklich einen Bruch zu Crewdsons früheren Serien, denn der dramatische Subtext seiner Bilder, das unheimliche Gefühl, dass in ihnen die Vergangenheit wieder zum Leben erweckt wird, findet sich auch hier.

Gregory Crewdson: Sanctuary, Einleitung von A. O. Scott, Gestaltung von Sarah Gifford, Deutsch, 2010. ISBN 978-3-7757-2734-1

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Und natürlich darf auch Berlin nicht fehlen: Agentur OSTKREUZ: Die Stadt und Christian von Steffelin: Palast der Republik

Mittlerweile leben weltweit mehr Menschen in Städten als auf dem Land. Welche Hoffnungen und Wünsche verbinden sie mit der Stadt? Auf welche Weise prägt die Stadt ihren Alltag und ihre Beziehungen zu Umwelt und Mitmenschen? Die Fotografen der Berliner Agentur OSTKREUZ sind diesen Fragen nachgegangen. OSTKREUZ steht dabei für eine bestimmte Vorgehensweise, nämlich den Kern der Dinge zu erkennen, ihn abzubilden und in diesem Abbilden ehrlich zu bleiben. Die 18 Fotografen porträtieren die Bewohner der Stadtutopie Auroville in Indien, der Slums von Manila und des von der Mitte aus zerfallenden Detroit, sie dokumentieren das am Reißbrett entstandene chinesische Ordos, die Künstlichkeit der Straßenzüge Dubais und die zerbombten Häuser von Gaza. Was am Ende aufscheint, ist das Porträt einer Stadt, die alle Städte ist.

Die beteiligten Fotografen:

Sibylle Bergemann, Jörg Brüggemann, Espen Eichhöfer, Annette Hauschild, Harald Hauswald, Pepa Hristová, Andrej Krementschouk, Ute & Werner Mahler, Thomas Meyer, Dawin Meckel, Julian Röder, Frank Schinski, Jordis Antonia Schlösser, Anne Schönharting, Linn Schröder, Heinrich Völkel, Maurice Weiss

Ausstellung: C/O Berlin, Postfuhramt 8.5.–4.7.2010

Die Stadt: Vom Werden und Vergehen, Hrsg. Ostkreuz – Agentur der Fotografen, Vorwort von Marcus Jauer, Protokolle von Marcus Jauer, Anne-Dore Krohn, Nachwort von Felix Hoffmann, Gestaltung von Naroska Design, Deutsch, Englisch, 2010. ISBN 978-3-7757-2659-7

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Seit 1993 fotografiert Christian von Steffelin (*1963 in Karlsruhe) die drastischen Veränderungen im Osten Berlins seit der Wende. Sein Interesse gilt hier insbesondere den kurzlebigen Stadien einzelner Bauten und Stadträume und deren Vergänglichkeit. Eine Langzeitstudie widmete er dem Palast der Republik in einem Zeitraum von 1994 bis 2009.

Von Steffelin dokumentiert die einzelnen Phasen des Verfalls des einstigen Zentrums der Macht: von den Resten der entfernten Inneneinrichtung über den Baukörper im Rohbauzustand bis zur übrig gebliebenen freien Rasenfläche. Diese Bilder des langsamen Verschwindens offenbaren den gewaltigen Widerspruch zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Christian von Steffelin: Palast der Republik, Gestaltung von Kai-Olaf Hesse, Text von Christian von Steffelin, Ulrike Westphal, Gerwin Zohlen, Deutsch, Englisch, 2010. ISBN 978-3-7757-2721-1

Presseinfos und Abb. Hatje Cantz




Asmara – Africa’s Secret Capital of Modernism in HDA Graz

9 06 2010

One of the biggest ensembles of modern European architecture can be found in Eritrean capital Asmara. Only Miami South Beach, Tel Aviv and Napier (NZ) have comparable ensembles. The development toward a modern city started only in 1889, when Ethopia was occupied by Italian colonists. Asmara, a city looking back on over 700 years of history, became a military base, in 1900 it was declared capital of the Italian colony Eritrea. With Mussolini’s takeover in 1922 the city became a modern metropolis within few years, until 1941. A touring exhibition presents the intriguing architectural history of Asmara – Africa’s secret capital of Modernism, currently visiting Graz, Austria.

For extensive English information please read on: Asmara Architecture

Asmara - Afrikas heimliche Hauptstadt der Moderne. © Edward Denison 2010

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Asmara – Afrikas heimliche Hauptstadt der Moderne

HDA Graz

10. Juni bis 31. Juli 2010

Photographs: Edward Denison

Architectural models: Wolfgang Knoll (Atelier fuer Architektur + Gestaltung, Stuttgart)

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PR-Text: Mit der Befreiung Eritreas 1991 begann auch die Wiederentdeckung der räumlichen und baulichen Qualitäten der Hauptstadt Asmara als ein eindrucksvolles Beispiel des europäischen Städtebaus des frühen 20. Jahrhunderts. Trotz der Wirren des Zweiten Weltkriegs und des 30-jährigen Befreiungskampfes blieb die Architektur der Moderne fast vollständig erhalten und wurde seit dem Abzug der Italiener 1941 kaum verändert. Dieses Erbe wurde unter kolonialen, faschistischen und rassistischen Bedingungen geschaffen. Trotzdem identifiziert sich die Bevölkerung in hohem Maße damit und strebt der Staat Eritrea die Aufnahme der Architektur ins UNESCO Weltkulturerbe an.

Die Wanderausstellung, die u.a. unter der Schirmherrschaft der UNESCO und der UIA (Union International des Architects) steht, zeigt in Bildern und Modellen herausragende Beispiele moderner Architektur in Asmara unter Miteinbeziehung der historischen Zusammenhänge. Sie soll letztlich ihre Wanderschaft in Asmara beenden.

Kuratoren: Prof. Dr. Omar Akbar, ehemaliger Vorstand und Direktor der Stiftung Bauhaus Dessau und Naigzy Gebremedhin, ehemaliger Direktor des CARP (Cultural Assets Rehabilitation Project)

Initiator und Leihgeber der Ausstellung: Projektgruppe „4Asmara – Arbate Asmera“ im „Verein zur Förderung von Bildung und Publizistik zu Umwelt und Entwicklung e.V.“

Infos + Abb. HDA Graz

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Cover: Asmara – Africa’s Secret Modernist City, Edward Denison, Guang Yu Ren & Naigzy Gebremedhin, 2003

Die Ausstellung basiert auf dem Buch Asmara – Africa’s Secret Modernist City” von Edward Denison, Guang Yu Ren & Naigzy Gebremedhin (Merrell Publishers, London/New York, 2003). In vier thematischen Einheiten wird nicht nur die Architektur, sondern auch ihr gegenwärtiger sowie ihr historisch-sozialer Kontext beleuchet.

Zum ersten Mal wurde die Schau im Oktober 2006 im Deutschen Architektur Zentrum in Berlin gezeigt, danach folgten Stationen in verschiedenen Städten weltweit. Zuletzt soll die Ausstellung als ständige Ausstellung in Asmara zu sehen sein.

Weitere Infos auf der Webseite Asmara Architecture.

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Now on DVD: VISUAL ACOUSTICS: The Modernism of Julius Shulman

12 05 2010

Now available on DVD:  The documentary movie “Visual Acoustics. The Modernism of Julius Shulman” by Eric Bricker will be released on DVD on May 25th.

Since VISUAL ACOUSTICS premiered theatrically in New York last October, the movie has since been screened in over 50 cities across the U.S., it won several awards and convinced an enthusiastic audience in the U.S. and Europe.

The documentary film project explores the monumental career of architecture photographer Julius Shulman. “Taking its aesthetic cues from Shulman’s own sensual and nuanced photography, the film’s narrative is built from a blend of Shulman’s own images as well as in depth interviews with architect Frank Gehry, designer Tom Ford, artist Ed Ruscha, actress Kelly Lynch and writer Mitch Glazer, publisher Benedikt Taschen, Academy Award – nominated cinematographer Dante Spinotti, and a host of others.” The documentary is narrated by Dustin Hoffman. More details HERE.

A pre-order of the DVD for $25.00 which includes shipping can be ordered online through May 24th HERE.

Finally, the television premiere of VISUAL ACOUSTICS is May 24th at 8:30 p.m. on Sundance Channel. More information can be found HERE.




art up your life: arternity.com bietet Corporate Art

18 04 2010

Dass Innenräume besondere Wirkung entfalten und durch ihre Gestaltung wesentlich beeinflusst und verändert werden können, dürfte jede/r schon mehr als einmal selbst erlebt haben. Das Wechselspiel zwischen Gebautem und “Bauendem” ist fundamental für den Charakter von Architektur – dies gilt sowohl in funktionaler Hinsicht, wenn durch die Art der Nutzung der „Sinn“ eines Gebäudes geprägt wird – besonders drastisch sichtbar etwa am Kirchenbau, der zur Kneipe wird – als auch in ästhetischer Hinsicht, wenn durch die (visuelle) Ausstattung und Einrichtung das Gesicht eines Raumes gestaltet wird.

Letzteres wissen auch die Macher von arternity.com: Sie richten ihren Fokus auf die Verbindung von Architektur/Innenraum und Kunst. Unter dem Motto “art up your life” werden besonders Innenarchitekten und Planer angesprochen, denen eine Auswahl von Kunst geboten wird: Stichwort “Corporate Art”.

Aus dem PR-Text: „Mit arternity können Innenarchitekten und Planer auf einen Partner zugreifen, der entsprechend ihrer Gestaltungsvorgaben arbeitet, Themen, Stil, Farb- und Materialgestaltung berücksichtigt und Kunst auch unter Gesichtspunkten des Corporate Design und der Corporate Identity einzusetzen versteht“, erklärt Ralph Bielenberg, Geschäftsführer von arternity. „Dabei erzeugen wir durch einen ganzheitlichen, strategischen Gestaltungsansatz – der Corporate Art – Wiedererkennungswerte [...]. Mit Corporate Art gestalten wir auf ganz individuelle und zugleich zielgerichtete Weise: erzeugen Stimmungen, betonen die Architektur oder verändern den Charakter eines Raumes, stellen Bezug zu seinem Standort her oder steigern das Ambiente und schaffen zugleich einen Zusammenhalt der Interieur-Elemente.“

Dabei geht arternity.com als Art Scout vor, arbeitet mit Künstlern aus den unterschiedlichsten Medienbereichen zusammen und reagiert auf neue Entwicklungen. Im Angebot sind neben einem breiten Spektrum an Unikaten und limitierten Editionen darüber hinaus auch ergänzende Leistungen, die von der Erstellung integrierter Kunstkonzepte nach exakten Richtlinien der Planer über die Zusammenstellung passender Werke bis hin zu Individualentwicklungen im Bereich Corporate Art reichen.

Fotos: arternity.com

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New York New York: Back from the city that never sleeps …

15 04 2010

Nach einer etwas längeren Schreibpause – die Entschuldigung dürfte überzeugen: Grund war ein Forschungsaufenthalt in NYC – ist es an der Zeit, wieder einen Blick auf das aktuelle Geschehen im Kunst-Architektur-Bereich zu werfen. Aber zunächst ein Kommentar zur Stadt der Städte: New York New York!

After a longer silence – the excuse might convince: due to a research trip to NYC – it is about time for another glance on what’s currently happening, art+architecture-wise. But first a little comment on the city that never sleeps: New York New York! To summarize all the impressions would probably go beyond the scope. In short – it is fascinating to walk through NYC’s architecture, be it the highrises of Manhattan, be it the Brownstones in Brooklyn (Heights) and New Jersey. And off the beaten tourists track, it is the following artists, that appear interesting from deconarch‘s point of view (partly in English, the links provided always direct to an English written site).

NYC – mit Sicherheit eine der meistfotografierten Städte auf der Welt. Alle Eindrücke, Beobachtungen, Besonderheiten zu beschreiben, würde wohl den Rahmen mehr als einmal sprengen. Mehr als faszinierend, die Architektur vor Ort “live” zu erleben und zu erlaufen – in Manhattan vor allem, mit seiner 3-dimensionalen Geschichte der Highrise Buildings, aber auch die Brownstones in Brooklyn (Heights vor allem) oder New Jersey.

Bilder © S. K.

Darüber hinaus sind – abseits der “Touristenlaufstrecken” – aus deconarch.com-Perspektive besonders folgende Künstler aufgefallen:

Im Whitney Museum of American Art ist noch bis Ende Mai die Whitney Biennial 2010 (25. Februar bis 30. Mai 2010) zu sehen, bei der ein Querschnitt durch das zeitgenössische Kunstgeschehens Amerikas präsentiert wird. Gezeigt werden 55 Positionen, die schlicht unter dem Thema “2010″ zusammengefasst sind.

James Casebere, Landscape #1 (Dutchess County, NY), courtesy Whitney.org

James Casebere, Landscape #1 (Dutchess County, NY), courtesy Whitney.org © J. Casebere

Darunter sind zwei Arbeiten von James Casebere, “Landscape#1 und #2″. Whitney.org zu Caseberes Arbeit:

“Since the 1980s, James Casebere’s photographs have transported viewers into ambiguous, evocative, and surreal environments. Casebere’s process involves constructing tabletop models out of modest materials, such as Styrofoam, plaster, and cardboard. He then dramatically lights these constructions and care¬fully positions his camera to manipulate the com¬position and the mood of the resulting photograph. Devoid of human figures, the constructions invite viewers to project into and inhabit the space.

For Landscape with Houses (Dutchess County, NY) #1 and Landscape with Houses (Dutchess County, NY) #2, Casebere constructed his grandest, most detailed model to date—an American subdivision based on one in Dutchess County, New York. The fabricated community is a hybrid development of the sort hit hard by the foreclosure epidemic of the past few years.”

Eine Arbeit von Casebere ist aktuell auch im Guggenheim Museum zu sehen.

Maureen Gallace, Sledding, oil on linen, 25.5 x 25.5 cm 2000, courtesy www.maureenpaley.com

Maureen Gallace, Sledding, oil on linen, 25.5 x 25.5 cm 2000, courtesy www.maureenpaley.com © M. Gallace

Maureen Gallaces Ölbilder fangen Häuser  durch sorgfältige Beobachtung und gezielte Auslassungen ein. Oft verzichtet Gallace auf beschreibende architektonische Details wie Fenster und Türen und bringt mit ruhigen, meist flächigen, pastellig-erdfarbenen Bildern den Betrachter dazu, seine Assoziationen zu entfalten. Ihre Motive findet sie in ihrer Heimat New England, oft eingefangen durch Fotografien, die sie aus dem fahrenden Auto heraus aufgenommen hat.

Ein Artikel im frieze magazine zu Maureen Gallace.

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Im P.S.1 , der neuen Außenstelle des MoMAs, ist ein Video der schwedischen Künstlerin Klara Lidén zu sehen, einer ausgebildeten Architektin, die in ihrer Arbeit architektonische Eingriffe und INstallationen kreiiert: (MoMA.org zu Klara Lidén) “Klara Liden (Swedish, b. 1979) creates architectural interventions and installations by cannibalizing existing structures and materials, such as cardboard, corrugated metal, drywall, wood, and carpet remnants. With a spirit of activism and rebellion, Liden rethinks the places we inhabit and builds spaces that deviate from their normal functions. In addition, the artist makes videos that challenge accepted codes of behavior. Brimming with physical intensity and ferocity, Liden performs illicit acts for the camera, from the methodical destruction of a bicycle to an eccentric dance on a crowded Stockholm commuter train.”

New York City Ballett: Architecture of Dance

New York City Ballet: Architecture of Dance

Aufgefallen sind darüber hinaus: Die Ausstellung Modernism at Risk (February 17 – May 1, 2010) im American Institute of Architects AIA New York und das aktuelle Thema des New York City Ballets: Architecture of Dance.




Ganz besondere Ansichten „Von Menschen und Häusern“ im neuen Jahrbuch des HDA Graz

12 03 2010

Als eines der schönsten Bücher 2009 in der Kategorie „Kunstbücher und Fotobände” ist es vom Hauptverband des Österreichischen Buchhandels gerade ausgezeichnet worden, für den Staatspreis 2009 ist es nominiert: Mit „Von Menschen und Häusern. Architektur aus der Steiermark. Architektur Graz Steiermark 2008/2009″ ist dem Haus der Architektur HDA Graz ein ungewöhnliches, ein besonders schönes Architekturbuch gelungen. Herausgegeben von Ilka und Andreas Ruby ist der Band – zugleich auch das Jahrbuch 2009 des HDA – anders aufgemacht, als die bisherigen Jahrbücher, die alle 2 Jahre erscheinen, und entspricht so gar nicht der Vorstellung, die man gemeinhin von Jahrbüchern hat: etwas trocken, etwas behäbig mit vielen Texten und Berichten über Aktivitäten der Herausgeberinstitution.

Im Gegenteil, das zweisprachig auf Deutsch und Englisch veröffentlichte „Von Menschen und Häusern“ ist in einem größeren Format gehalten, das die bessere Lesbarkeit vor allem der Abbildungen ermöglicht, und konzentriert sich ganz auf die Architektur: Gezeigt werden Aufnahmen von den zwölf besten aktuellen Bauprojekten der Steiermark, die für den Architekturpreis Landes 2009 nominiert waren. In dem entsprechend zwölf Kapitel umfassenden Hauptteil des Jahrbuches werden die Bauwerke in den Fotografien von Livia Corona vorgestellt, einer in New York lebenden mexikanischen Fotokünstlerin, die eigens für dieses Projekt eingeladen wurde.

Präsentiert werden so unterschiedliche Bauprojekte wie ein „In-Side-Out“-Haus (Arquitectos), ein ökosozialer Wohnbau (Hubert Riess) in Graz, Wohn-, Büro- und Geschäftsbauten (Innocad, Markus Perntahler, Splitterwerk, X Architekten), der Umbau des klassizistischen Palais Thinnfeld, in dem sich seit 2007 das HDA befindet (Ifau und Jesko Fezer), aber auch eine Messe-Halle (Riegler Riewe), vier regionale Markstplätze (Hog) und das neue Stadtzentrum Troifach (Yes-Architecture), ein Veranstaltungszentrum (Gangoly + Kristiner) sowie ein Natur- und Alpincamp (Holzbox).

© Livia Corona

In-Side-Out, Pischelsdorf, Arquitectos, Photograph by Livia Corona © 2009

In Coronas Fotografien werden die Bauwerke anders porträtiert, als man es von der herkömmlichen Architekturfotografie gewohnt ist: Keine Standard-Aufnahmen von isolierten Gebäuden in idealisierter Perspektive, Innenansicht, Außenansicht, Aufsicht, sondern Ansichten von Häusern mit Menschen, belebt, bewohnt, genutzt. Oft sind die Bauten selbst gar in den Hintergrund gerückt, vor dem sich alltägliche Szenerien abspielen – nicht umsonst heißt der Band „Von Menschen und Häusern“. Die enge Verbundenheit von Gebäuden und ihren Bewohnern ist ein Aspekt, der in der typischen „Hochglanz-Architekturfotografie“ mit ihren stilisierten und ästhetisierten Gebäudeaufnahmen meist ausgeklammert wird. Coronas Ansichten hingegen stellen ein Gegenmodell dazu dar. Sie zeigen eine Reportage über die Möglichkeiten von sozialräumlichen Handeln.

Corona, die den Rubys wegen ihrer besonderen Herangehensweise an Architektur und deren Abbildung aufgefallen war, überlegt sich für jedes Projekt eine Geschichte, die mit Personen nachgestellt, inszeniert und in analoger Technik fotografiert wird. Für das  Jahrbuch hat ein dreiköpfiges Assistententeam  aus Graz die Fotografin ständig vor Ort begleitet, hat Darsteller/Schauspieler gesucht, die Inszenierungen mitgestaltet und in jeglicher Form assistiert. Ein äußerst aufwendiges Projekt – doch die Mühen haben sich gelohnt.

© Livia Corona

Frog Queen Graz, Splitterwerk, Photographs by Livia Corona © 2009

Der Ansatz, die für den Architekturpreis nominierten Bauprojekte von einer Fotokünstlerin porträtieren zu lassen, ist nicht die einzige Besonderheit und Neuerung. Auch die Auszeichnung selbst hat eine grundlegende Umgestaltung erfahren: Statt von einer Jury wurde  2009 erstmals ein ausgewählter Fachexperte mit der Durchführung betreut, der die eingereichten Projekte begutachtete und das Siegerprojekt auswählte. Der erste Kurator war der renommierte Berliner Architekturkritiker Andreas Ruby.

Eine spannende Neuerung, denn schließlich hat man einen Ruf zu verteidigen in der Grazer Architektur. In den 1980er und 1990er Jahren hat sich hier eine lebhafte Architekturszene mit Architekten wie Manfred Kovatsch, Karla Kowalski und Klaus Kada entwickelt, die als „Grazer Schule” international bekannt ist. Die historische Grazer Altstadt, die mit ihrer charakteristischen Dachlandschaft und Höfestruktur 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde, zeichnet sich aus durch ein harmonisches Nebeneinander unterschiedlicher Stile von der Gotik über die italienische Renaissance, den Barock und den Historismus bis ins 20. Jahrhundert. Die stetige architektonische Weiterentwicklung des Stadtbildes prägt den besonderen Charakter Graz’ und wirkt bis heute fort. Aus dem letzten Jahrzehnt finden sich zahlreiche architektonische Besonderheiten, etwa die die Murinsel von Vito Acconci (2003) und das Kunsthaus von Peter Cook und Colin Fournier (2003).

© Livia Corona

Veranstaltungszentrum Bad Radkersburg, Gangoly + Kristiner, Photograph by Livia Corona © 2009

Zurück zum Jahrbuch selbst. Dass das Buch ganz den Bildern gewidmet ist, zeigt sich auch daran, dass für die üblichen Texte, die zu einer Publikation dieses Formats gehören, kein Platz verschwendet wird – drei Vorworte und das Nachwort der Herausgeber sind platzsparend im Einband untergebracht. Ganz ohne schriftliche Informationen kommen aber auch die zwölf Architekturporträts nicht aus. Sie werden von Texten begleitet, die jedoch keine simplen Beschreibungen liefern, sondern – eine weitere gelungene Idee – Statements der „Betroffenen“ darstellen: In Interviews, die von Studenten der TU Graz geführt und ausgewertet wurden, kommentieren Nachbarn, Anwohner, Bauherren und Architekten die Bauprojekte – was ist gelungen, was weniger, was gefällt, was gefällt nicht, was ist praktisch, was müsste verbessert werden. So erhält der Leser die grundlegenden Informationen zu den Gebäuden zwar nicht ganz so schnell und offensichtlich, wie er dies aus einem nur beschreibenden Text ziehen würde, er erhält jedoch einen breiten und vielfältigen Einblick in die „Geschichte“ der porträtierten Gebäude, die facettenreich vor Augen treten. Die Kommentare lesen sich spannend und unterhaltsam und bieten zugleich eine aufschlussreiche Momentaufnahme zeitgenössischer Bauprojekte mit ihren Vor- und Nachteilen. Hinzu kommen Planzeichnungen, die das jeweilige Porträt abrunden. Das Jahrbuch schließt mit einem ausführlichen Statement des Kurators Ruby.

„Von Menschen und Häusern“ ist kein typisches Architektur-Buch, das nur Fachleute anspricht, sondern – ein gewisses Interesse  an Architektur vorausgesetzt – ein sehr viel breiteres Publikum und möglicherweise auch Leute gewinnt, die sich nicht ohne Weiteres mit Bauwerken auseinandersetzen würden – ganz so, wie es denn auch das Ziel des Jahrbuchs war, nicht nur zu dokumentieren, sondern über eine (zu) enge Definition von Architektur hinauszugehen. Durch die unkonventionelle Gestaltung mit den Texten im Einband, den Grundrissen auf transparentem Einleger, dem für Jahrbücher ungewohnten Cover, das sich ein wenig an den Publikationen das NAI orientiert, und nicht zuletzt durch den anderen Zugang zur fotografischen Architekturdarstellung und dem Textteil ist ein Buch gelungen, das ein etwas anderes, ein besonderes Lese- und Schauerlebnis bietet.

Von Menschen und Häusern. Architektur aus der Steiermark. Architektur Graz Steiermark Jahrbuch 2008/2009. Mit Fotografien von Livia Corona

Verlag Haus der Architektur Graz
Herausgeber: Ilka und Andreas Ruby
Text: deutsch/englisch
332 Seiten mit 111 farbigen, ganzseitigen Abbildungen und 45 Grundrissen, Schnitten und Ansichten
Format: 24×31 cm, Broschur
Projektleitung: Markus Bogensberger, Heinz Rosmann, Fabian Wallmüller
Projektkoordination: Tanja Gurke
ISBN 978-3-901174-71-1




Weihnachtstipp: archimaps _ Die Architekturstadtführerpläne

19 12 2009

Weihnachten steht vor der Tür,  Plätzchen, Glühwein, extralange Öffnungszeiten, Nikoläuse, Engel und Rentiere überall,… Da war doch noch was? Richtig, beschenkt will man auch werden. Daher gibt es für Architekturinteressierte auch dieses Jahr wieder eine Empfehlung, die auf den Wunschzettel gehört! .

deconarch’s Christmas gift idea: archimaps – architectural folding maps that serve as architecture guides to European and world capitals (written in Engl. and German). The series archimaps focuses on contemporary architecture, urban developments and public spaces in metropolitan areas. archimaps also explores historic architecture in selected European cities. The range of publications will be enlarged regularly.

More information on archimaps’ website.

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archimaps – Die Architekturführer

Infos Webseite.

Der neuartige Faltplan erläutert die interessantesten Bauwerke anschaulich und lebhaft auf einer DIN A0 Seite, die sich bequem auf ein Buchformat zusammenfalten lässt. Während die Vorderseite die 35 wichtigsten Bauten der jeweiligen Stadt mit Text und Bildern vorstellt, macht die Rückseite Vorschläge für Architekturrundgänge mit Stadtplandetails durch die Stadtteile, so dass die Gebäude vor Ort themenbezogen erkundet werden können. Die Architekturführer der Serie archimaps verbinden damit die Vorzüge eines Stadtplans mit dem Hintergrundwissen eines anspruchsvollen Architekturguides. archimaps gibt es auf Deutsch und Englisch für folgende Städte:

Berlin, Berlin 1237-1920, Berlin 1920-1989, Köln, Frankfurt, München (nur Deutsch), Hamburg (nur Deutsch), London, Paris, Moskau, Wien, Venedig

Und demnächst auch für:

Amsterdam, Barcelona, Istanbul, New York, Stuttgart, Wien 1200-1900




Happy 75th Birthday, Richard Meier

15 10 2009

October 12, 2009 has been a big day for American architecture: Richard Meier turned 75.  Reason enough to raise a glass to him, says TASCHEN and announces a special artist’s edition of a publication dedicated to R. Meier.

cover_ce_meier_0806061209_id_155354.

Richard Meier

Hardcover + Box, 22.5 x 30 cm, 176 pages
€ 1250.00

The limited edition of 100 copies worldwide, each numbered and signed by Richard Meier in 1996, traces the development of Richard Meier, one of the foremost architects of our times, and affords a generous overview of his projects to date.  The monograph is not suited for an impluse buy though – it is a collectors edition and thus is available for the high price of 1250€…

More info here.

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For the smaller budget, there’s another possibility:

cover_xl_meier_0804141731_id_122877Richard Meier & Partners, Complete Works 1963-2008

Jodidio, Philip
Hardcover, 30.5 x 39 cm, 568 pages
€ 100.00

The great American architect’s career to date

“The entire span of Meier’s career, right up to his most recent designs for New York and Shenzhen, is included in this exceptional volume, created in close collaboration between the architect, the author, and the eminent graphic designer Massimo Vignelli . This spectacular monograph displays Meier’s work in unprecedented size and brilliance, and features a preface by the noted Spanish architect Alberto Capo Baeza.”

More info here.




"Urbanomics Archive" by Nils Norman

25 07 2009

Initiated in 1997, Nils Norman‘s “Urbanomics Archive” collects and documents defensive design and street furniture becoming more and more used in global cities: anti-urination devices, anti-skateboarding devices, anti-”hanging out”-devices, …  A development which can be observed in particular in anglosaxon regions, yet becoming a trend in European cities as well. A big part of these devices originate in military research.

Watch the Urbanomics Archive Trailer.

A paradox development: while trying to “protect” (rather: control) public space, the same loses its “public” character step by step:  Using private security and cleaning companys, prohibitions and bans supporting the wants and needs of a certain bourgeois groups, the public space becomes more and more secluded and confined. Thus the public spaces loses its function and characteristics making it a proper public space

British artist Nils Norman  (*1966) lives and works in London. (For his CV and bibliography read on here or here)