Déjà vu | Thibault BRUNET, Isabelle LE MINH in Berlin

French photo artists Thibault Brunet and Isabelle Le Minh, both have already exhibited in many times in French institutions, deal with the reactivation of images in different ways and play with our collective visual culture.

 

Thibault Brunet "11-01-2013 17h04" aus der Serie "Vice City", 2007-2013

Thibault Brunet
„11-01-2013 17h04“ aus der Serie „Vice City“, 2007-2013

Déjà vu

Thibault Brunet, Isabelle Le Minh

24. Februar bis 14. April 2018

Kehrer Galerie

Berlin

www.kehrergalerie.com

 

 

 

 

 

 

PR Info _ Isabelle Le Minh (*1965) beschäftigt sich als Künstlerin mit der theoretischen, künstlerischen und technischen Geschichte der Fotografie. Ein Teil ihres Werkes betitelt mit „After Photography“ beinhaltet die Serie „Objektiv“ (2015), eine Reihe von Aufnahmen alter Fotoobjektive, die zusammen eine typologische Hommage an Bernd und Hilla Becher bilden.

Isabelle Le Minh "# 9.1", aus der Serie "Objektiv, after Bernd & Hilla Becher", 2015

Isabelle Le Minh
„# 9.1“, aus der Serie „Objektiv, after Bernd & Hilla Becher“, 2015

„Trop tôt, trop tard“ (2008) verweist auf den von Henri Cartier-Bresson formulierten Begriff des „instant décisif“. Aus den ikonischen Bildern des französischen Meisters hat die Künstlerin die menschlichen Figuren entnommen, als ob sie „zu früh“ oder „zu spät“ geknipst worden wären.

„Darkroomscapes“ (2012) sind Bilder von Entwicklerschalen, die in der Dunkelkammer aufgenommen wurden – für die Künstlerin ein meditativer Raum, wo die „analoge“ Zeit herrscht – und die an die kontemplativen „Seascapes“ des Fotografen Hiroshi Sugimoto erinnern.

Die Ausstellung wurde kuratiert von Sonia Voss.

Thibault Brunet (*1982) bezeichnet sich als „Fotograf ohne Kamera“. Eines seiner Experimentierfelder ist das Videospiel „Grand Theft Auto“, dessen Raum er erforscht, um träumerische Bilder zu schaffen, die mehr mit dem visuellen Erbe der Romantik zu tun haben als mit der Videospiel-Ästhetik („Vice City“, 2007–2013).

In einer anderen Serie arbeitet er mit auf Google Earth gefundenen Amateur-3D-Bildern von isolierten Vorortsgebäuden, die von ihren Bewohnern selbst erstellt wurden. Aus dem Aneignungsprozess entsteht eine Typologie, die sich in einer subtilen chromatischen Palette entfaltet („Typologie du virtuel“, 2014–2016).

Zuletzt fuhr Brunet im Rahmen einer Partnerschaft mit Leica mit einem 3DScanner die Opalküste im Norden Frankreichs entlang. Aus den dort gesammelten Daten extrahiert Brunet „fotografische“ Bilder, die, trotz des sehr technischen Verfahrens, den Landschaften eine irreale Anmutung verleihen („Territoires circonscrits“, 2016–2017).

Info + illus. courtesy Kehrer Galerie

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