Elbphilharmonie REVISITED in Hamburg

On the occasion of the opening of the Elbphilharmonie, the Deichtorhallen Hamburg is showing a major exhibition in cooperation with HamburgMusik gGmbH with support from the Hamburg Cultural Authority under the title ELBPHILHARMONIE REVISITED, which will be on view in the Hall for Contemporary Art at the Deichtorhallen from 10 February to 1 May 2017.
With the exhibition Elbphilharmonie Revisited, the Deichtorhallen is breaking new ground. In their works, which were developed especially for this exhibition, the artists deal with their relationship to architecture in general and the Elbphilharmonie building in particular as well as the building’s relationship to people. They are at home in a wide variety of media, ranging from photography to large-scale installations and sculptures to film. Even though the building was the occasion and origin of the idea for the exhibition, the artists developed their works entirely independently of it.

 

Candida Höfer: Elbphilharmonie Hamburg Herzog & de Meuron Hamburg 2016 © Candida Höfer / VG Bild Kunst, Bonn, 2016

Candida Höfer: Elbphilharmonie Hamburg Herzog & de Meuron Hamburg 2016 © Candida Höfer / VG Bild Kunst, Bonn, 2016

Elbphilharmonie Revisited

Eine Ausstellung mit Beiträgen von Baltic Raw Org, Monica Bonvicini, Peter Buggenhout, Jean-Marc Bustamante, Janet Cardiff und George Bures Miller, Tacita Dean, Uli M. Fischer, Liam Gillick, Herzog & de Meuron, Candida Höfer, Sarah Morris, Thomas Ruff und Tomás Saraceno

10. Februar bis 1. Mai 2017

Haus der Photographie / Deichtorhallen

Hamburg

www.deichtorhallen.de

 

 

 

 

PR Info _ Anlässlich der Eröffnung der Elbphilharmonie zeigen die Deichtorhallen Hamburg in Kooperation mit der HamburgMusik gGmbH und gefördert durch die Kulturbehörde eine großangelegte Ausstellung mit dem Titel „Elbphilharmonie Revisited“. Für die Ausstellung wurden von den Deichtorhallen international renommierte Künstler ausgewählt, die eine enge Beziehung zur Welt der Architektur verbindet und die sich von der mehrmonatigen Testphase des Gebäudes vor der Eröffnung künstlerisch inspirieren ließen.

Die 12 künstlerischen Positionen beschäftigen sich in ihren zumeist eigens für diese Ausstellung entwickelten Arbeiten mit ihrer Beziehung zur Architektur im Allgemeinen und dem Gebäude der Elbphilharmonie von Herzog & de Meuron im Speziellen. Sie sind in den verschiedensten Medien zu Hause – das Spektrum reicht von der Fotografie, über raumgreifende Installationen und Skulpturen bis hin zu filmischen Arbeiten.

 Tacita Dean: Craneway Event 2010, 6 Fotogravüren auf Somerset Radiant White 300 g Papier, each 36 x 94.5 cm © Tacita Dean


Tacita Dean: Craneway Event 2010, 6 Fotogravüren auf Somerset Radiant White 300 g Papier, each 36 x 94.5 cm © Tacita Dean

So animierte die Elbphilharmonie Peter Buggenhout zum Bau eines Turms zu Babel aus recycelten gegen die Schwerkraft gestapelten Architekturelementen mit Kluften, Rissen und Spalten. In den Bildern Candida Höfers erscheint die Elbphilharmonie als pure Architektur, als gäbe es keine Bauherrenanforderungen an sie. Ihren monumentalen Architekturfotografien werden Bilder aus dem Archiv der Architekten Herzog & de Meuron in Basel sowie zwei Filme des urbanen Hamburgs gegenübergestellt. Tomás Saracenos Spinnennetz einer Nephila-Spinne in den Deichtorhallen ist ein eigenes von Klängen und Vibrationen beeinflußtes Bauwerk. Die Hamburger Künstlergruppe Baltic Raw Org beleuchtet in ihrer Installation „Kanalphilharmonie“ ebenso wie der ebenfalls in Hamburg ansässige Uli M. Fischer in seinem Film „Sang und Klang“ die höchst kontroverse Entstehungsgeschichte der Elbphilharmonie. Die raumgreifenden skulpturalen Konstruktionen von Monica Bonvicini oder der Film „Finite and Infinite Games“ von Sarah Morris antworten auf die optisch gewaltige Inszenierung des Konzerthauses und der sich darum entwickelnden Wahrnehmung einer solchen Kulturmarke.

Alle Künstler – darunter auch Jean-Marc Bustamante, Janet Cardiff und George Bures Miller, Tacita Dean, Liam Gillick und Thomas Ruff – sind mit Werken vertreten, die sich in freier, grundsätzlich künstlerischer Fragestellung auf das Gebäude beziehen. Die Präsentation der Kunstwerke wird ergänzt durch eine Auswahl von Architekturmodellen und Materialproben der Elbphilharmonie aus dem Archiv von Herzog & de Meuron.

Die Ausstellung „Elbphilharmonie Revisited“ wird im Spannungsfeld des Diskurses von Architektur und bildender Kunst in vielfältiger Weise zum Nachdenken anregen und dafür sensibilisieren, die Elbphilharmonie ganz neu in ihrer architektonischen, musikalischen und gesellschaftlich-politischen Dimension wahrzunehmen.

Info + illus. courtesy Deichtorhallen Hamburg

No comments.

Leave a Reply

Please solve the math problem: * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

Translate »