fragment | Christine ERHARD und Ralf WERNER in Berlin

Berlin gallery Rasche Ripken presents a duo show of Christine Erhard and Ralf Werner, both of whom have been introduced with an deconarch.com interview. Erhard’s photographs are hand made architectural models which are positioned in real space and aligned with a fixed camera perspective. Often she refers to historical models as in her latest series „Moscow Intervention“, with which the artist refers to paintings and architectural photographs of the Russian avant-garde of the 1920s. The resulting photographs introduce complex layers of perception, of space and time.  Ralf Werner also has dealt with the avant-garde architecture of Russia, in a group of sculptures titled „oskolok“ which refers to the hexagonal windows of Konstantin Melnikov’s  famous house (1927).  The artist transforms their distinctive design into geometrically-precise constructions of wood and glass, with their openings and reflections occur in a multiform dialogue with the real space situation.

Erhard - Werner

 

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Christine Erhard | Ralf Werner

19.2. – 2.4.16

Galerie Rasche Ripken, Berlin

www.rasche-ripken.de

 

 

PR Info _ Den Fotografien von Christine Erhard liegen eigens gebaute, architektonische Modelle zu Grunde, die im realen Raum positioniert und auf eine festgelegte Kameraperspektive ausgerichtet werden. Oftmals nimmt sie dabei historische Vorbilder zum Anlass eigener Konstruktionen – so in ihrer jüngsten Serie »Moskau Intervention«, mit der sich die Künstlerin auf Malereien und Architekturfotografien der russischen Avantgarde aus den 1920er Jahre bezieht. Diese werden in plastische Modelle verwandelt und dann im Atelier oder vor fotografischen Gebäudeansichten fotografiert, so dass im Ergebnis komplexe Inszenierungen entstehen, in denen sich verschiedene Realitäts- und Wahrnehmungsebenen durchdringen. Nochmals gesteigert wird dieser Prozess, indem Christine Erhard ihre Fotografien in raumbezogene Installationen integriert.

Auch Ralf Werner hat sich jüngst mit der avantgardistischen Baukunst Russlands befasst, in einer Gruppe von Skulpturen mit dem Titel »oskolok«, die sich auf die sechseckigen Fenster des berühmten, 1927 in Moskau errichteten Wohn- und Atelierhauses von Konstantin Melnikov bezieht. Deren prägnante Bauform verwandelt der Künstler in geometrisch-präzise Konstruktionen aus Holz und Glas, wobei ihre Öffnungen und Spiegelungen in einen vielgestaltigen Dialog mit der realen Raumsituation treten. Außerdem zeigt Ralf Werner neue Arbeiten aus seiner fortlaufenden Werkreihe »brise-soleil«, denen überwiegend schwarz-weiße Architekturfotografien zu Grunde liegen. Bearbeitet hat er diese Aufnahmen mittels einer perspektivischen Facettierung – gerade so, als blicke man durch ein Kaleidoskop auf die Gebäudedetails.

Christine Erhard und Ralf Werner, die beide in Düsseldorf leben, haben bereits mehrfach gemeinsame Ausstellungsprojekte realisiert und wurden seit ihrer Studienzeit an der Kunstakademie Düsseldorf mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet.

Info + illus. courtesy Rasche Ripken

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