Madrid…

3 10 2008

Ende September habe ich für ein paar Tage Madrid und wikitravel zu Madrid) unsicher gemacht. Obwohl – oder gerade weil – ich so ziemlich ohne jede Erwartung losgefahren bin, hat mich die Stadt begeistert. Anders als etwa in Rom oder Paris, bei denen man sofort bestimmte Bilder im Kopf hat – interessanterweise fast immer Bauwerke… -, gibt es in Madrid keinen Eiffelturm, kein Kolosseum, auch kein Brandenburger Tor, keine Liberty-Statue, keine Tower Bridge,… Aber gerade das macht es spannend, da der Blick für alles offen bleibt.

Ich muss gestehen, dass ich denkbar schlecht vorbereitet losgeflogen bin (was ein “klitzekleines” Bisschen meiner Zeitnot vor der Fahrt geschuldet war – siehe hier ;) ) – soll heißen, ich habe den Reiseführer einmal querdurch geblättert und wusste, wie wir zum Hotel kommen. Vor Ort sind wir also einfach drauf los gelaufen – besser hätte es nicht sein können. Überhaupt gibt es meiner Meinung nach keine bessere Möglichkeit eine Stadt kennenzulernen, als sie zu erlaufen (das spricht natürlich nicht gegen eine U-Bahn zurück :) ).

Und Madrid lässt sich wunderbar erlaufen. Im Zentrum liegt alles recht nah beieinander. Meine interessantesten architektonischen Entdeckungen werde ich extra vorstellen. Aber ein paar Impressionen möchte ich euch hier nicht vorenthalten – und da es sich hier um einen Architekturblog handelt, werde ich keine Empfehlungen zu Paella, Tapas, Jamón und Co. geben. Obwohl ich das wirklich empfehlen kann ;-).

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Ein paar architektonische Details:

* Flughafen Madrid-Barajas, Terminal 4 von Richard Rogers und Antonio Lamela, 2005 eröffnet, 2006 mit dem Stirling Prize – dem “Oscar” der Architektur – ausgezeichnet.

Gesehen habe ich den Terminal 4 allerdings nur aus dem Flieger, da es sich um ein gesondertes Gebäude “mitten” im Flugfeld handelt. Mehr zum Terminal 4 hier und Fotografien hier.

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*Rafael Moneo (*1937) – spanischer Stararchitekt, Pritzkerpreisträger 1996, und für alle wichtigen Neu/Um/Erweiterungsbauten der letzten Jahre in Madrid verantwortlich. ;-) Den Eindruck mag man zumindest bekommen:

- Erweiterung des Prado 1996-2001 (offizielle Website des Museo del Prado)

- Erweiterung des Atocha-Fernbahnhofs 1982-1992 – bemerkesnwert vor allem die alte Bahnhofshalle im Jugendstil (1888-1892) von Alberto del Palacio Elissague, die heute als tropischer Palmengarten und Wartehalle genutzt wird.

- Erweiterung des Museums Thyssen-Bornemisza 1989-1992

(Werkübersicht bei archinform.net)

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Ansonsten zu erwähnen: der Kristallpalast im Parque de Retiro, die Erweiterung des Museo Reina Sofia von Jean Nouvel, das Caixa Forum von Herzog & de Meuron,…

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Übrigens: Vom 6. – 12. Oktober findet in Madrid eine Architecture Week statt!


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