New photo exhibits in Berlin: Alexandra Schraepler, Jörg Steck and the MEGAPOLIS TOUR 2

18 10 2009

Foto-Ausstellungen in Berlin, die sich mit Architektur befassen: Alexandra Schraepler transformiert Räume zu malerisch anmutenden Bildwelten (läuft gerade an), Jörg Steck gibt der anonymen Globalisierung ein Gesicht – in Konzernrepräsentanzen (ist gerade zu Ende gegangen | verlängert bis Ende Okt.!), und die Megapolis Tour geht in die zweite Runde (läuft noch bis Ende Oktober).


Photo exhibits in Berlin focusing on architecture: Alexandra Schraepler transforms spaces to painterly imageries (just started), Jörg Stecks gives a face to anonymous globalisation – in the firms’ representational head quarters (just finished | extended until end-Oct.), and the Megapolis Tour goes into the 2nd round (until the end of October).

Alexandra Schraepler Raumtransformation, am. Freizeitpark 7/1 2009

Alexandra Schraepler, Raumtransformation, am. Freizeitpark 7/1 2009 © A. Schraepler

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Alexandra Schraepler – Raumtransformationen

16. Oktober – 28. November 2009

Galerie en passant, Berlin

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China-Transformation 8/3/1 2009, /Berlin, C-Prints Alexandra Schraepler, China-Transformation 8/3/1 2009, /Berlin, C-Prints © A. Schraepler

Alexandra Schraeplers Arbeiten beschäftigen sich mit Stadt, Raum und Architketur, mit Bewegung und/in urbanene/n Strukture. Ihr Fokus liegt darauf, neue Bildwelten zu schaffen. Foto-Ausschnitte aus Architektur- und Raumkontexten dienen als Arbeitsgrundlage. Sie setzen sich zum Teil aus unterschieldichen Bildelementen zusammen, so werden etwa Architektur- oder Modellaufnahmen mit Realitätsausschnitten kombiiert. Durch analoge Verfremdungen und Überlagerungen durch Spiegelungen wird der ursprüngliche Bildraum der Fotografien “verunklärt”.

In diesen RAUMTRANSFORMATIONEN verschwimmmen Architekturfragmente und Raumteile, sie werden dynamisch und lösen sich stellenweise geradezu auf. Mediale und reale Räume werden miteinander verwoben und entwicklen malerische Qualitäten. Wirklichkeit und Unwirklichkeit verschmelzen in diesen Bildwelten, die dem Betrachter neue Erfahrungsebenen durch Irritation der gewohnten Raumwahrnehmung und Sehgewohnheiten eröffnen.

Infos + Bilder Alexandra Schraepler

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aus der Installation "Promisses of Belief and Hope"  © Jörg Steck

aus der Installation "Promisses of Belief and Hope" © Jörg Steck

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Jörg Steck – Promisses of Belief and Hope

5. September bis 17. Oktober 2009 verlängert bis 31.10.

Galerie IAC-Berlin

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Der Begriff der Globalisierung ist in aller Munde und gewinnt immer mehr Bedeutung – obwohl er eigentlich nicht recht fassbar ist. In der Regel wird in ökonomischen Zusammenhängen von Globalisierung gesprochen: Typisch sind internationale Megakonzerne, die sich stetig vergrößern und weltweit agieren, die von einem Heer von Managern und Vorständen geleitet werden, die häufig wechseln. Diese Firmen erscheinen hyrdaartig und gesichtslos.

Sichtbar werden diese Konzerne in ihrer Architektur. So ist es etwa üblich geworden, in den TV-Nachrichten bei Berichten über Firmen deren mit dem Firmenlogo versehenes Haupt”quartier” einzublenden.

aus der Installation "Promisses of Belief and Hope"  © Jörg Steck aus der Installation “Promisses of Belief and Hope” © Jörg Steck

aus dem PR-Text: [Diese] Bauten gleichen sakralen Inszenierungen und symbolisieren Macht durch Grösse, Höhe und Ehrfurcht einfordernde Materialität und Massstäblichkeit. Markierten von alters her die größten Gebäude die Grenze zwischen weltlicher und kirchlicher Macht und Gerichtsbarkeit in Form von Stadttoren und Kirchtürmen, so sind heutzutage die Repräsentationsgebäude und Logos jener Konzerne und Marken der globale Inbegriff von Wirtschaftskraft, Fortschritt und Weltläufigkeit, welche durch ihre gigantische Grösse oder allgegenwärtige Präsenz Unverwundbarkeit durch Überlegenheit symbolisieren.

Jörg Stecks Installation zeigt lichtinszenierte Kulissen und Fassaden von Repräsentationsbauten, die Transparenz vermitteln wollen (Glas!), aber die Sicht von außen nach innen versperren. In den C-Prints und Leuchtkästen wird “die analog zum Warenkult zu beobachtende religiöse Überhöhung der Wirtschaftssysteme und ihrer Marktmechanismen  insbesondere in der aktuellen Krise durch die Wahl von Terminologien wie “Sündenfall” und “Heilsversprechen” zum Ausdruck gebracht, bei der die häufig geforderte “Rückbesinnung” auf bestimmte Lehren die Leere der Ratlosigkeit gegenüber steht”.

Infos + Abb.  IAC Berlin, Jörg Steck

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Johann Rousselot: „India Shining – Hiranandani Gardens, a new neighbourhood of Bombay under construction, offering luxury appartments and a western way of living. Bombay, India, 2004“ Johann Rousselot: India Shining – Hiranandani Gardens, a new neighbourhood of Bombay under construction, offering luxury appartments and a western way of living. Bombay, India, 2004 © J. Rousselot

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THE MEGAPOLIS TOUR #2
Bombay by Johann Rousselot

Seven Star Gallery, Berlin

September 25 – October 31, 2009, Seven Star Gallery

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As already reported in July, the THE MEGAPOLIS TOUR presents portrays of 14 mega cities all around the world, destined to be the largest by 2020. The portrays are taken by 14 international photographers, chosen for their particular work. After New York in Summer, the 2nd megapolis is Bombay, photographed by Belgian photographer Johann Rousselot.

Rousselot travelled in India for months, where Bombay captured his attention most. His series “India Shining, India Crying” and “Indian Night” show the glamour and the silence, the optimism and emotionality of this contradictory country. The best motifs are shown in the Megapolis Tour exhibit.

UN predictions have it that Bombay will have more than 24 Mio. inhabitants by the year 2020. Then she will be the 2nd largest city in the world, next to Tokyo.

“The Megapolis Tour” consists of 14 Hardcover Booklets.

More info THE MEGAPOLIS TOUR

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1 Antwort zu “New photo exhibits in Berlin: Alexandra Schraepler, Jörg Steck and the MEGAPOLIS TOUR 2”

17 12 2010
schola (22:17:39) :

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