Pixelprojekt_Ruhrgebiet: NEUAUFNAHMEN 2016/2017 in Gelsenkirchen

Since its initiation in 2003, the Pixelprojekt_Ruhrgebiet has grown year by year – 2017 by a further of 21 photo series of 18 photographers. Dealing with various regional historical and contemporary aspects, they have created images with their own artistic and mostly documentary language. The pictures are focused on the heart and make regionality experienceable apart from statistics and numbers.

 

Jutta Schmidt aus der Serie "Nebensaison"

Jutta Schmidt aus der Serie „Nebensaison“

Pixelprojekt_Ruhrgebiet: Neuaufnahmen 2016/2017

Regionalität im Bild erfahren – über die Augen direkt ins Herz

8. Juni bis 30. September 2017

Wissenschaftspark Gelsenkirchen

www.pixelprojekt-ruhrgebiet.de

 

 

 

PR Info _ 21 Fotoserien von 18 Fotografinnen und Fotografen ergänzen 2017 das Pixelprojekt_Ruhrgebiet. Jenseits des Mainstreams setzen sich die Neuaufnahmen bereits zum 14. Mal mit historischen und aktuellen Aspekten der Metropole auseinander und formen damit ein einzigartiges regionales Gedächtnis mit Mitteln der Fotografie im Internet.

Einen Schwerpunkt bildet in diesem Jahr das Thema „Flüchtlinge“: Brigitte Kraemer beleuchtet in der Serie „Das große Warten – Geflüchtete im Ruhrgebiet“ die regionale Migrationsgeschichte, und auch Alexandra Breitensteinmit der Serie „Home Stories – Unsere neuen Nachbarn“ sowie Jutta Schmidt mit der Serie „4 Tonnen Luft“ nehmen sich der Thematik an.

Simon Grunert aus der Serie "Panda Ruhr"

Simon Grunert, aus der Serie „Panda Ruhr“

Einen Blick auf ganz unterschiedliche Menschen wirft auch das Fotografenduo Uwe Engels und Jacqueline Kraemer. In der Porträtserie „ICH“ fokussieren sie intensiv und rücksichtsvoll die Individualität jedes einzelnen Schülers der Hilda-Heinemann-Schule (Bochum), einer Schule für Kinder mit besonderen Bedürfnissen. Menschen in ihren unterschiedlichen Lebensräumen stehen auch in den Serien „Im Pott“ von Yolanda vom Hagen, „FIBO“ von Tom Stern und in „PAIN!“ von David Klammer im Mittelpunkt. Auch die historischen Serien „Im Gleisdreieck“ von Frank B. Napierala und „Kohlenpott-Kinder“ von Karsten Fricke thematisieren das soziale Miteinander im Ruhrgebiet.

Vergänglichkeit und Veränderung fängt die Fotografin Jutta Schmidt mit Fotos rund um den Dortmunder Phoenixsee sowie in der Serie „Reinhard geht“ ein. Vom Wandel im architektonischen Bereich berichten die Serien „Umbau“ von Wolfgang Fröhling und „Vergangenheimat“ von Martin Strathmann. Im Gegensatz dazu versucht die Serie „Panda Ruhr“ von Simon Grunert an den Rändern des urbanen und industriellen Bereiches eine Charakterbestimmung – fernab von naheliegenden fotografischen Projektionsflächen – zu erschaffen.

Zudem geht Cornelia Wimmer in „Dortmund Nord“ auf eine fotografische Entdeckungsreise mitten in der Stadt, während sich Jasmine Shah in ihrer Serie „No Go – Go Now / Duisburg – Marxloh“ die Frage stellt, warum man eigentlich diesen Stadtteil nicht mehr aufsuchen sollte. Christoph Jendral befasst sich in der Serie „Mercedes-Benz“ hingegen mit den schöneren Seiten des Lebens und widmet seine Fotografien „Auto-Schraubern“ aus Bochum. Unter dem Titel „Das Große Spiel: Ausstellungsaufbau“ gewährt Tom Stern Einblicke in den Aufbau einer Sonderausstellung im Ruhr Museum Essen. Durch die Linse von Daniel Kessen gibt es gleich zwei Blicke auf das Ruhrgebiet: Zum einen in der Serie „hier und jetzt – mein zwanzig Pfennig Ruhrgebiet“. Zum anderen zeigt er in seiner Serie „Castroper Sümpfe“ die grüne Seite der Region. Tierisch geht es bei Robert Schumacher zu: Er inszeniert auf stimmungsvollen Schwarz-Weiß-Fotografien Tiere in der Serie „Zootopia“.

Info + illus. courtesy Pixelprojekt_Ruhrgebiet

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