Simone Niewegs Garten|Konstruktionen in Bochum
4 01 2010In Bochum werden Arbeiten Simone Nieweg gezeigt, deren Thema Gärten sowie Feld-, Wald- und Wiesenlandschaften sind. Dass die Fotografien Meisterschülerin von Bernd Becher war, ist nicht zu übersehen. Die Ausstellung “Garten | Konstruktionen” ist noch bis Februar zu sehen.
Bochum based Galerie m presents photographs by Simone Nieweg who found her sujets in gardens and landscapes of fields, meadows and forests. That she has been master student of Bernd Becher is obvious.

Simone Nieweg, Schuppen mit Drahtwerk, Louvres, Val d'Oise, 2006 C-Print auf Alu-Dibond 103 x 145 cm © S. Nieweg
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Simone Nieweg
13. November 2009 – 13. Februar 2010
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Die Galerie m in Bochum – nicht zuverwechseln mit der Galerie M in Berlin - zeigt bisher unveröffentlichten Landschaftsfotografien von Simone Nieweg (* 1962 Bielefeld). Nieweg, die in Düsseldorf lebt und arbeitet, war Meisterschülerin von Bernd Becher und das merkt man ihren Arbeiten in der Ausstellung auch an: Auf den großformatigen Farbfotografien sind Gartenkonstruktionen wie Schuppen, Treibhäuser und Stützstangen in sachlicher, nüchterner Manier zu sehen. Fotografiert ohne klischeehafte Assoziationen, pittoreske Motive oder erzählende Elemente zu evozieren.

Simone Nieweg, Treibhaus mit Baustahlgitter, Dillingen, 2004, C-Print © S. Nieweg
Darüber hinaus werden auch aktuelle Landschaftsaufnahmen aus dem Nordosten Frankreichs, die eine neuartige Bildsprache innerhalb ihres Oeuvres entwickeln, gezeigt.
Niewegs Themen sind Gärten sowie Feld-, Wald- und Wiesenlandschaften, mit denen sie sich in einer Art Langzeitstudie seit 1986 bzw. 1990 auseinandersetzt.
Aus dem PR-Text der Galerie: Auf langen Streifzügen durch Gärten und Felder findet Simone Nieweg zu einer Vertrautheit mit ihren Motiven. Wiederholt besucht sie bestimmte Orte, um den richtigen Zeitpunkt einer Aufnahme zu finden. Auf dem Mattglas ihrer Großbildkamera erscheint das Bild auf dem Kopf stehend – ein wichtiges abstrahierendes Moment, in dem Simone Nieweg perspektivische Verzerrungen ausgleicht, die Detailschärfe einstellt und dem Bild Ordnung und Struktur verleiht. Ihr konzentrierender Blick findet eine ästhetische Situation innerhalb des gewachsenen Gefüges, die Nieweg als „perfekten Zufall“ bezeichnet. Sie setzt die Wirklichkeit in eine Komposition um, in der Strukturen, Linien und Farben das Bild prägen. Dennoch bleibt die Spannung zwischen dem strukturierten Aufbau der Fotos und der relativen Anarchie der Gärten und Landschaften erhalten.
[...] Es besteht gleichzeitig eine harmonische Gegensätzlichkeit in Simone Niewegs Fotografien: Inhaltlich zwischen den rostenden Bauprovisorien und dem lebendigen Grün, kompositorisch zwischen dem Tarieren von Gerade und Diagonale, Frontal- und Aufsicht sowie Fläche und Detail.
Info und Abb. Galerie m Bochum und Simone Nieweg









