Spotlight on … archimag.de | INTERVIEW mit Sebastian Lauff

Welcome to another SPOTLIGHT ON …! In our deconarch.com interview feature we are introducing “colleagues” . That is, online publications dealing with a similar objective like deconarch.com, i.e. with the presentation of architectural and … – being it art or design, cultural themes in a broader sense or theory and philosophy. Who is writing there? How has the specific objective come about? What makes publishing online so exciting? Today our SPOTLIGHT ON … shines on archimag.de, a German e-magazine. We talked with foudner and editor-in-chief, Sebastian Lauff. 

archimag headerArchimag bietet eine Mischung aus Blog und Magazin und verspricht uns Perlen der Alltagsarchitektur. Hier wer­den wer­den Archi­tek­ten und deren Archi­tek­tur vor­ge­stellt, aber auch inter­es­sante Mel­dun­gen aus dem erwei­ter­ten Bereich der Archi­tek­tur auf­ge­nom­men. Sebastian Lauff verrät uns, wie es zur Gründung von archimag.de kam und welche Entdeckungen es im ganz alltäglichen Baualltag zu machen gibt.

 

INTERVIEW

Was ist archimag.de?

archimag ist im Grunde genau das, was der Name sagt: ein ARCHItekturMAGazin. Es gibt archimag ausschließlich online und in einer Mischung aus Magazin mit längeren Interviews, Vorstellungen und Blog mit kurzen Meldungen und Neuigkeiten über die Welt der Architektur im Netz. Ganz wichtig ist mir aber, dass es eben nicht um den neuen Flughafen, die neue Oper oder den neuen Bahnhof geht, sondern um die von mir so genannte Alltagsarchitektur. Denn in der Nachbarschaft von jedem findet man außergewöhnliche Häuser, die viel zu wenig bekannt sind. Genauso wie die Köpfe hinter diesen Gebäuden.

Das vor allem war der Anstoß für archimag.de?

In der Tat, denn ich finde es schade, dass wir in den Medien nur die tollsten, größten, preiswertesten oder besonders prämierten Gebäude sehen. Egal ob „Häuser”, „Detail”, „db” etc., alle zeigen zu oft nur das Außergewöhnliche in allen Punkten. Aber wer schaut sich die „normalen” Häuser an? Klar gibt es hässliche und unpraktische Häuser, aber seien wir doch ehrlich, die meisten Häuser haben einen besonderen Kick, persönlichen Charme oder individuell sehr attraktive Lösungen. Aber kaum einer kennt diese Häuser, weil es kein Forum hierfür gibt. Der Tag der Architektur ist eine der wenigen Ausnahmen, die hauptsächlich genau diese Architektur präsentiert. Und diese Institution wollte ich von Anfang an mit anderen Mitteln im Internet weiterführen.

Seit wann gibt es dein eMagazin …

archimag gibt es jetzt schon seit Februar 2009. Ende 2008 habe ich angefangen, die Seite aufzusetzen, und die ersten Artikel vorbereitet. Die Idee ist aber schön älter! Um 2000 kamen die ersten Blogs auf und ich dachte mir, dass Architekten im Netz viel zu wenig präsent sind (was sich nicht unbedingt geändert hat!). 2009 war die Idee, Architektur und Architekten vorzustellen, so weit gereift und die Technik und meine Zeit ließen es zu.

… und wer steckt dahinter?

Wer die Überschrift gelesen hat, weiß schon, dass ich Sebastian Lauff heiße. Von dem, was ich bei archimag schreibe, verstehe ich was, weil 2002 an der RWTH Aachen mein Architektur-Diplom gemacht habe. Neben meiner Arbeit als Architekt habe ich schon in vielen Bereichen wie der Projektsteuerung und (nicht unwichtig für archimag) in der IT-Branche gearbeitet. Ich sage immer, ich bin online seit 1996! Ganz wichtig ist mir aber auch mein Offline-Leben mit Beruf als Architekt, meiner Frau und meiner Tochter.

Wer schreibt die Beiträge im Archimag?

Hauptsächlich schreibe ich die Artikel selbst, bzw. sie alle gehen über meinen virtuellen Schreibtisch. Das ist auch gleichzeitig das größte Manko, weil meine Zeit es nicht immer zulässt, regelmäßig Artikel zu veröffentlichen. Es hilft mir sehr, dass einige Kollegen ihre Gebäude in eigenen Worten vorstellen und mir diese Texte zur Verfügung stellen.

Jeder Gastartikel ist gerne genommen, dabei ist es völlig egal, ob man ein Gebäude vorstellen will, sich meinen „11 Fragen an“ stellen oder einfach nur eine Meinung kundtun möchte.

An wen wendet sich das eMagazin?

Ursprünglich hatte ich zukünftige Bauherren und architekturinteressierte Laien im Auge. Die gibt es auch, aber viele meiner Leser sind selbst Architekten und schauen über den Tellerrand zu ihren Kollegen.

Was ist charakteristisch im „Angebot“ von archimag.de?

Genau diese Frage hat mich lange vor dem Start von Archimag beschäftigt. Wie kann ich meine Ideen transportieren? Im Grunde bin ich dann mit zwei Kategorien gestartet, „Vorgestellt“ und „11 Fragen an“, die es auch nach wie vor noch gibt. Erstere will Alltagshäuser zeigen mit wenig Text und vielen Bildern. Zweitere stellt die Architekten vor, indem jeder ein immer gleiches Interview beantwortet, welches sich nicht nur um Architektur dreht.

Da diese Reihe anderen Online-Publikationen zu Architektur und … gewidmet ist: Wo surfst du gerne vorbei?

Hier etwa: uglybelgianhouses.tumblr.com. Oder auch bei den Seiten vom Kollegen Eric Sturm, architekturvideo.de zum Beispiel. architekten-jobs.com – die sind zwar noch jung, aber endlich ein Portal, das keine IT-Architekten Jobs dazwischen hat. Und auch noch auf dem architekturfotoblog.de von Thomas Robbin.

Sebastian, herzlichen Dank für die Einblicke!

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