Spotlight on … AZ / Architekturzeitung | INTERVIEW mit Rolf Mauer

Welcome to another SPOTLIGHT ON …! In our new deconarch.com interview feature we are introducing “colleagues” . That is, online publications that deal with a similar objective like deconarch.com, i.e. with the presentation of architectural and … – being it art or design, cultural themes in a broader sense or theory and philosophy. Who is writing there? How has the specific objective come about? What makes publishing online so exciting? Today our SPOTLIGHT ON … shines on AZ / Architekturzeitung, a German online publication focusing on architecture, engineering, interior design, landscaping, urbanism in German speaking countries. We spoke with founder and editor-in-chief Rolf Mauer. 

Cover AZDie AZ/Architekturzeitung ist eine Online-Publikation und Fachzeitschrift für Architekten, Ingenieure, Bauingenieure, Ziviltechniker, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner in Deutschland, Österreich sowie in der Schweiz. Sie wendet sich an dieses Zielpublikum, die nicht nur redaktionell über Neues informiert werden, sondern auch über Termine und Innovationen der Bauindustrie. Zudem ist ein Bereich „Studium“ Studenten, Lehrenden und Lernenden in Deutschland, Österreich und der Schweiz gewidmet. Wir haben mit dem Gründer und Chefredaktuer der AZ, Rolf Mauer, gesprochen.

 

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INTERVIEW

Rolf, was ist die AZ/Architekturzeitung?

Die AZ/Architekturzeitung ist eine Fachpublikation für Architekten und Ingenieure sowie Stadt- und Landschaftsplaner und wendet sich im engeren Sinn in den Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz direkt an diese Lesergruppe. Die AZ/Architekturzeitung ist kostenfrei und prinzipiell für alle, also auch für Nichtfachleute, zugänglich.

Unsere Themengebiete ergeben sich aus dem Arbeits- und Lebensalltag unserer Zielgruppe. Wir beschäftigen uns mit guter Architektur, mit Kunst und Kultur, mit Baustoffen, Innovationen und Themen aus der beruflichen Praxis der Planer. Der breite Blickwinkel ist uns wichtig, denn wir schreiben für eine Berufsgruppe, die massiv und unübersehbar unsere Umwelt gestaltet.

Seit wann gibt es die Publikation?

Die AZ/Architekturzeitung wurde 2009 gegründet. Angefangen haben wir mit nichts als einer Idee: Journalisten benötigen für ihre Berichterstattung nicht mehr der Hilfe eines Verlages. Das Internet übernimmt die Informationsverteilung.

Was macht die AZ besonders?

Bis heute sind wir verlagsunabhängig geblieben, können sehr schnell reagieren und bleiben äußerst flexibel. Wir können unsere Themen selbst setzen und beschäftigen uns daher auch mit Kunst und Kultur. Damit erreichen wir eine kleine, aber sehr feine Leserschaft – aber das gönnen wir uns.

Gibt es Vorteile, im Internet zu publizieren?

Eindeutig, man erreicht im Internet deutlich mehr Leser als über die klassische Informationsverteilung per Papier und Abonnement. Wir werden weltweit gelesen, sogar im Vatikan!

Als wir 2009 anfingen, kamen die Leser noch ausschließlich per Desktop-Computer, das ist heute nicht mehr so. Eine immer größere Gruppe liest uns auf Handys und Tablets. Die Aktualität der Online-Berichterstattung muss ja nicht mehr besonders betont werden.

Du bist nicht nur Chefredakteur, sondern auch Gründer der AZ. Wie kam es dazu?

Ich hatte bis 2009 fast zwanzig Jahre als Architekt, Stadtplaner und Journalist gearbeitet. Nach einigen Jahren des Angestelltendaseins wollte ich wieder auf eigenen Füßen stehen und mich selbständig machen.

Wer schreibt für die AZ?

Wir sind ein kleines, aber leistungsfähiges Team von Architekten und freien Journalisten. Redaktionen von Fachmedien sind in der Regel nicht sehr groß. Im Printbereich werden gar einige an Seiten sehr umfangreiche Zeitschriften nur von einer oder zwei Person „gemacht“.

An wen wendet sich die Publikation?

Wir schreiben für Architekten, Planer und Ingenieure. Wir wissen aber auch, dass viele an Architektur und Kunst interessierte auf www.architekturzeitung.com vorbeischauen. Aber im Grunde veröffentlichen wir als Architekten Beiträge und Artikel für unsere Berufskollegen.

Dass die AZ auch Kunst und Kultur ein besonderes Augenmerk und eine eigene Rubrik widmet – in der Rubrik „Architektur + Kunst“ im Magazin –, ist ein besonderes Feature, das in dieser Form in Architektur-Publikationen oft zu kurz kommt. Warum geht die AZ hier neue Wege?

Ich finde, dass Architektur und Kunst sehr wichtige gesellschaftliche Themen sind, wobei im Idealfall die Architektur eine Teildisziplin der Kunst ist. Michelangelo nannte die Architektur die Königin der Künste. Leider straft unsere gebaute Umwelt diese Aussage oft Lügen …
Man sieht: Über Architektur muss als kulturell zentrales Thema diskutiert werden und dazu wollen wir einen Beitrag leisten. Deswegen arbeiten wir auch mit deconarch.com eng zusammen, was sich in den vergangen Jahren sehr gut bewährt hat.

Die AZ-Redaktion gibt mittlerweile noch andere Online-Publikationen heraus …

Angefangen haben wir mit der AZ/Architekturzeitung, dann folgte das ingenieurmagazin.com, mittlerweile bringen wir auch das Licht+Leuchten Magazin heraus, die Baufachzeitung und die SHK Fachzeitung. Damit soll aber noch lange nicht Schluss sein!

Rolf, besten Dank für die Einblicke hinter die Kulissen der AZ!

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