Stadt im Bild | MARC THEIS in Braunschweig

Probably the oldest store for wall papers in Braunschweig, the Art Nouveau lockers at the Deutsche Bank in Hanover, the roof truss of the Brunswick church of St. Aegidia – the photographer Marc Theis gets access to places that are normally closed. With his camera he goes on a search for hidden tracks, exploring hidden places and thus opening a new view of his own city, which one  believed to know like the back of one’s hand.

 

Marc Theis: Tapeten Hossfeld I (Braunschweig), aus der Serie Stadt im Bild – Verborgene Orte in Braunschweig und Hannover, 2016 © Marc Theis

Marc Theis: Tapeten Hossfeld I (Braunschweig), aus der Serie Stadt im Bild – Verborgene Orte in Braunschweig und Hannover, 2016 © Marc Theis

Marc Theis

Stadt im Bild

Verborgene Orte in Braunschweig und Hannover

20. Januar bis 12. März 2017

Museum für Photographie

Braunschweig

www.photomuseum.de

 

 

 

PR Info _ Die wahrscheinlich älteste Tapetenfachhandlung in Braunschweig, die Schließfächer der Deutschen Bank in Hannover aus der Zeit des Jugendstils, der Dachstuhl der Braunschweiger Kirche St. Aegidien – der Fotograf Marc Theis erhält Zutritt zu Orten, die normalerweise verschlossen sind. Mit seiner Kamera geht er auf Spurensuche, ergründet versteckte Orte und eröffnet so einen neuen Blick auf die eigene Stadt, von der man bis dahin sicher war, dass man sie gut kannte. Dabei sind die Fotografien nicht schlichte Abbildungen des jeweiligen Ortes. Sein fotografischer Blick zeigt vielmehr einen besonderen Sinn für Detailschönheit, für klare Kompositionen und eigene Perspektiven auf architektonische und ästhetische Besonderheiten.

Ganz bewusst sucht Marc Theis für sein Projekt immer wieder Orte auf, die kurz vor dem Abriss stehen, allgemein nicht zugänglich sind oder Trouvaillen im Stadtraum darstellen. In Hannover war er beispielsweise einer der letzten, der das Untergeschoss des ehemaligen Busbahnhofs (ZOB) am Raschplatz fotografieren konnte, bevor es zum Abriss freigegeben wurde. In seinen Fotografien bleibt hier die expressive Fassaden- und Deckengestaltung aus den 1970er-Jahren erhalten, wenngleich die Passage selbst für immer verschwunden ist. Damit nimmt die Kamera in den Arbeiten von Marc Theis eine Doppelfunktion ein: Sie macht sichtbar, was meist ungesehen bliebe, und konserviert Orte im Bild, die in der Realität nicht mehr existieren.

Info + illus. courtesy Photomuseum Braunschweig

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