Stuttgarter Rasterfahndung. Das Raster in der Kunst nach 1945

More than any other structure, the grid determined the art of the 20th and 21 Century. Yet while the modernist avant-garde has been extensively researched in this regard, the importance of the grid in the arts since 1945 was never shown in am overview. The Stuttgart exhibition tries to close this gap and describes the importance of the grid in the art collection of around 50 artists.

Among the artists presented is Annett Zinsmeister with an impressive spatial installation.

Reinhard Voigt, Porträt A.H., 1969, Foto: Studio Schaub, Köln, © Reinhard Voigt

Reinhard Voigt, Porträt A.H., 1969, Foto: Studio Schaub, Köln, © Reinhard Voigt

 

 

Rasterfahndung. Das Raster in der Kunst nach 1945

Kunstmuseum Stuttgart

5.5. – 7.10.2012

www.kunstmuseum-stuttgart.de

 

MIT: Carl Andre, Frank Badur, Horst Bartnig, Thomas Bayrle, William Betts, Enrico Castellani , Michiel Ceulers, Chuck Close, Gianni Colombo, Dag Przybilla DAG, Hanne Darboven, Günther Förg, Katharina Gaenssler, Karl Otto Götz, Eva Grubinger, Raymond Hains, Mona Hatoum, Katharina Hinsberg, Jürgen Klauke, Michael Klier, Attila Kovacs, Christina Kubisch, Sol LeWitt, Roy Lichtenstein, Max H. Mahlmann, Agnes Martin, Pia Maria Martin, Gerold Miller, Manfred Mohr, François Morellet, Sarah Morris, Carsten Nicolai, Chris Oakley, Sigmar Polke, Gerhard Richter, Peter Roehr, Fiene Scharp, Astrid Schindler, Jan J. Schoonhoven, Tina Schulz, Tim Stapel, Esther Stocker, Günther Uecker, Timm Ullrichs, Reinhard Voigt, Simone Westerwinter, Christopher Wool, Annett Zinsmeister, Heimo Zobernig, Beat Zoderer

 

Blick vom Saal in Shop Installation AZ 264 (c) A. Zinsmeister

Blick vom Saal in Shop Installation AZ 264 (c) A. Zinsmeister

PR-Text: Das Raster bestimmt wie keine andere Struktur die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Für die Avantgarde, für Piet Mondrian oder die Bauhaus-Bewegung, ist dies weitreichend erforscht; die Bedeutung des Rasters in der Kunst seit 1945 hingegen wurde noch nie im Überblick dargestellt. Die Ausstellung schließt diese Lücke und beschreibt die Bedeutung des Rasters in der Kunst am Beispiel von rund 50 Künstlern. Dabei lassen sich zwei große Stränge herausarbeiten: In der konkret-konstruktiven Kunst wird das Raster wegen der formalen Strenge und als Wiederholungsprinzip geschätzt. Parallel dazu begreifen Künstler wie Sigmar Polke oder Roy Lichtenstein das Raster als gesellschaftliches Muster, das der Medienwelt, der Architektur, dem Städtebau oder der Datenerfassung zugrunde liegt. Viele junge Künstler wie Esther Stocker, Sarah Morris, Michiel Ceulers und Tim Stapel unterscheiden heute nicht mehr zwischen diesen beiden Ansätzen, sondern sind von dem immensen gestalterischen Potenzial der Rasterstruktur fasziniert.

Besides Annett Zinsmeister’s installation, some other works are interestig form an “ARTitecture” point of view:

Katharina Gaenssler’s huge wall collage, Esther Stocker’s spatial installations, Astrid Schindler’s “wall painting” as well as the “more classical” works by Sarah Morris, Günther Förg and Gianni Colombo’s Spazio elastico.

Info + illus. courtesy Kunstmuseum Stuttgart

 

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