Herein! – Fotografierte Interieurs im Art Foyer DZ Bank Frankfurt

30 04 2011

“Herein!” – “Come in” is the title of the current exhibition at the Art Foyer DZ Bank in Frankfurt. It presents photographed interiors by several photographers who follow different approaches to the topic.

Miriam Bäckström, Set Constructions, 1995-1990

Miriam Bäckström, Set Constructions, 1995-1990 © M. Bäckström

Herein! – Fotografierte Interieurs

14. April – 11. Juni 2011

ART FOYER DZ BANK
Eingang: Cityhaus I, Friedrich-Ebert-Anlage
Frankfurt
www.dzbank-kunstsammlung.de

 

Miriam Bäckström |Laurenz Berges |Katharina Bosse |Lynne Cohen | Lucinda Devlin | Martin Doerbaum | Julian Faulhaber | Luigi Ghirri| Alex Hartley |Matthias Hoch |Candida Höfer | Sarah Jones | Louise Lawler |Robert Longo | Paulo Nozolino | Jason Oddy |Lois Renner | Georges Rousse | Raïssa Venables

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PR-Text: Herein, bitte! Jeder ist willkommen. Die Einladung ist freundlich und ernst gemeint. Aber Vorsicht! Wer der Aufforderung nachkommt, wird aus den betretenen Räumen womöglich schnell wieder heraus wollen, handelt es sich doch in den meisten Fällen um Flucht und Zufluchtsorte, die es entweder gar nicht gibt oder die kaum einen Ausweg offen lassen.

Es sind Innenräume, die die Besucherinnen und Besucher im ART FOYER der DZ BANK Kunstsammlung in Frankfurt am Main in jeder Hinsicht gefangen nehmen. Vom 14. April bis 11. Juni 2011 sind hier in der Ausstellung „Herein!“ fotografierte Interieurs von 20 internationalen Gegenwartskünstlern zu sehen. Vertreten sind u.a. Miriam Bäckström, Laurenz Berges, Katharina Bosse, Lucinda Devlin, Martin Dörbaum, Luigi Ghirri, Matthias Hoch, Candida Höfer, Sarah Jones, Louise Lawler, Robert Longo, Paulo Nozolino, Jason Oddy, Georges Rousse und Raissa Venables.

„Seit den Anfängen in den frühen 1990er Jahren haben wir den Aufbau unserer Sammlung zeitgenössischer Fotografie nach den Gattungen der Kunstgeschichte konzipiert. Anhand unserer großen Bestände an Werken, die sich mit den klassischen Genrethemen auseinandersetzen, lässt sich nachvollziehen, in welchem Maße die Fotografie die Prinzipien der Malerei mit anderen Mitteln fortführt. Für unsere thematische Ausstellung „Herein!“ haben wir eine Auswahl getroffen, die diese Bezüge an einem der ältesten künstlerischen Sujet sichtbar macht“, erläutert Luminita Sabau, Leiterin der DZ BANK Kunstsammlung.

Julian Faulhaber, Cocoon, 2004

Julian Faulhaber, Cocoon, 2004 © J. Faulhaber

 

Lichtbildner des späten 20. und des 21. Jahrhunderts schaffen mit aus der Malerei entlehnten Motiven und Stimmungen innere Räume völlig neuen Zuschnitts. „Sobald wir die Künstler beim Bild nehmen, stellen wir fest, dass sie uns durch Irritation zu eigenen Gedankengängen herausfordern. Das ist Sinn und Zweck ihres trickreichen Treibens“, kommentiert der Kulturpublizist Günter Engelhard, der die Begleittexte zu dieser Ausstellung verfasste.

Der Becher-Schüler Laurenz Berges zum Beispiel erzeugt malerische Wirkung, indem er sich dem Lichteinfall auf Wandflächen widmet. Der Franzose Georges Rousse bemalt Architekturmotive mit geometrischen Blickfängen, bevor er die Kamera darauf ausrichtet. Raissa Venables (USA) bezieht sich auf surrealistische und kubistische Formen sowie auf den belgischen Symbolismus. Lois Renner, in Salzburg geboren, verbindet die Raumskulpturen seiner Atelier füllenden Gerüste zum Zweck fotografischer Verschmelzung mit der Gestik barocker Fresken.

Bei Paulo Nozolino (Portugal) entdeckt der aufmerksame Betrachter verblassende Wandfarben in einem orientalischen Café, wie man sie aus dem verwaschenen Anstrich einer Wand im „Balkonzimmer“ von Adolph Menzel kennt. Die nachträglich abfotografierte Kohlemalerei, mit der der Amerikaner Robert Longo die Wohnung des Psychoanalytikers Sigmund Freud in der Wiener Berggasse erkundet hat, erinnert etwa an Edvard Munch. Die gebürtige New Yorkerin Louise Lawler bezieht Kunstwerke (z.B. einen Akt von Gerhard Richter) kontextuell auf die Wohnungen der Sammler. Die gespiegelten Räume von Katharina Bosse sind vergleichbar mit spannungsvoll kombinierten Farbflächen. Der Blick des 1992 verstorbenen Italieners Luigi Ghirri in den Dom von Orvieto führt in die Frührenaissance zurück.

Eine weitere Gruppe von Künstlern repräsentiert in der Ausstellung den Bereich der digital hergestellten Interieurs, die auf Autonomie pochen und den Wiedererkennungswert so weit wie möglich mindern. Bei Matthias Hoch besteht das anonymisierte „Paris“ aus einer Sitzgruppe und „Leipzig“ aus Säule und Teppichboden. Julian Faulhaber verfremdet scheinbare Räumlichkeit zur lebensfernen Zone: Betreten verboten! Martin Dörbaum verfolgt das Motto „Natürlich künstlich“.

Ähnlich absolut reduziert der Engländer Jason Oddy Innenräume auf das Zusammentreffen von Ecken und Kanten und säuberlich ausgerichtete Details. Demgegenüber wirken die „Camouflagen“ der in Kanada lebenden Amerikanerin Lynn Cohen vergleichsweise wie Interieur-Parodien.

Vielfach sind Interieurs auch Leerräume. Auf sich selbst gestellt durchwandert man die repräsentativen Kulturräume von Candida Höfer. Allein im Interieur fasziniert der Blick auf die Couch in den von der Engländerin Sarah Jones fotografierten „Consulting Rooms“. Letzte Lebensstationen hat Lucinda Devlin (USA) mit 30 ganz speziellen amerikanischen Interieurs zu einer „Omega-Suite“ zusammengestellt.

„Das Interieur“, so Günter Engelhard, „dient dem Selbstverhör. Reine Schönheit und wohliges Empfinden gibt es hier nicht mehr.“

Im ART FOYER der DZ BANK veranstaltet die Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank in Frankfurt am Main regelmäßig Ausstellungen. Die Bank verfügt über eine weltweit anerkannte Sammlung zeitgenössischer Fotografie und visueller Medien mit mehr als 6000 Werken von über 600 Künstlern.

Info + illus. courtesy ART FOYER DZ BANK

 




Götz Diergarten in Bremen, Stephen Shore und die Becher-Schule in Düsseldorf, Jan Banning in Iserlohn

10 09 2010

In Bremen, photographer Götz Diergarten’s first solo show in a museum is held, presenting his researches on everyday architectures. Shot according to strict conceptual outlines, his photographs show a nearly abstract compositional quality.
The NRW-Forum Düsseldorf poses a spectacular question: Did Stephen Shore inspire the well-known Becher School? The exhibition presents an extensive overview of the beginnings of the Düsseldorf photo school.
Finally, Jan Bannings “Bureaucratics” can now be seen in Iserlohn.

Götz Diergarten, o.T. (Lancing), Diptychon – links, 2003 © Götz Diergarten 2010

Götz Diergarten, o.T. (Lancing), Diptychon – links, 2003 © Götz Diergarten 2010

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Götz Diergarten – Photographs

21. August – 31. Oktober 2010

Weserburg | Museum für Moderne Kunst, Bremen

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Aus dem PR-Text: Götz Diergarten (*1972 in Mannheim) lenkt und sensibilisiert mit seinen Fotografien unseren Blick auf das Gewohnte unserer Umgebung. In seinen typologischen Serien untersucht er das Erscheinungsbild alltäglicher Architekturen: deutsche Fassaden, belgische Strandkabinen, britische Badearchitektur und europäische Untergrundbahnen. Die vordergründige Banalität von Putz- und Klinkerimitat, Fenstern, Garagentoren und einfachen Baukörpern verwandelt sich bei ihm in ihrer fotografischen Reihung zu einer Typologie der Alltagskultur.

Götz Diergarten, o.T. (London – Highbury & Islington), 2007 © Götz Diergarten 2010

Götz Diergarten, o.T. (London – Highbury & Islington), 2007 © Götz Diergarten 2010

Seine Werke sind geprägt vom klaren, dokumentarischen Stil der berühmten Becher Schule. Häuserfassaden, Strandhütten sowie U-Bahntunnel werden nach strengen bildnerischen Vorgaben aufgenommen: frontale Ansicht, diffuses Licht und enger Ausschnitt – lediglich der Typus variiert. [...]

Was Diergartens Originalität ausmacht, ist vor allem die konzeptuelle Verbindung von Typologie und Farbe. Seine selbstverständliche Praxis der Farbfotografie geht auch auf die US-amerikanische Tradition seit den 1970er-Jahren zurück, beispielsweise auf die beiläufigen Alltagserkundungen William Egglestons und Stephen Shores. Wer sich auf Diergartens Werke einlässt, sieht in ihnen keine banalen Fassaden oder Häuser mehr, sondern abstrakte Kompositionen, die in einer fein abgestuften Farbigkeit eine nahezu malerische Qualität gewinnen. Seine Fotografien setzen auf einen bewusst langsamen Wahrnehmungsvorgang und stehen damit ganz im Gegensatz zur grellbunten Bilderflut, die uns mit immer größerer Geschwindigkeit trifft. So kann man Götz Diergarten auch als Bewahrer einer großen fotografischen Tradition sehen.

Illus. (c) Götz Diergarten

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Stephen Shore Church Street and Second Street, Easton, Pennsylvania, June 20, 1974 © Stephen Shore, Courtesy 303 Gallery New York

Stephen Shore Church Street and Second Street, Easton, Pennsylvania, June 20, 1974 © Stephen Shore, Courtesy 303 Gallery New York

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Der Rote Bulli

Stephen Shore und die Neue Düsseldorfer Fotografie

11. September 2010 – 16. Januar 2011

NRW-Forum Kultur und Wirtschaft, Düsseldorf

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PR-Text: Stephen Shore als der US-amerikanische Inspirator der berühmten deutschen Becher-Klasse?

Mit dieser spektakulären These untersucht die Ausstellung “Stephen Shore und die Neue Düsseldorfer Fotografie” des NRW-Forum Düsseldorf erstmals ein bedeutendes Kapitel der jüngeren Fotogeschichte: Den transatlantischen Einfluß auf die Fotografie der 1970er und 80er Jahre. Ihr Kern markiert eine Künstlerfreundschaft, die im Jahre 1973 in New York ihren Anfang nimmt. In der US-Metropole lernt der 26jährige Stephen Shore die Düsseldorfer Fotografin Hilla Becher kennen, deren typologische Bilddokumentation von Wassertürmen, die sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Bernd Becher erstellt hat, im Vorjahr in der renommierten Galerie von Ileana Sonnabend gezeigt wurde. Zwei Jahre danach werden Stephen Shore (als einziger Farbfotograf) und das Ehepaar Becher (als einzige europäische Position) in der legendären Gruppenausstellung New Topographics präsentiert. So erkundet die Ausstellung die Frage, wie die von Bernd Becher geleitete Fotoklasse an der Düsseldorfer Kunstakademie, deren erste Generation später Weltruhm erlangt, sich von US-amerikanischen Sujets und Bildkonzepten der 1970/80er Jahre inspirieren ließ. In Konfrontation mit dem fotografischen Werk von Stephen Shore werden die transatlantischen Einflüsse auf die Becherklasse kaleidoskopartig präsentiert. Die Ausstellung zeigt umfassend in frühen Arbeiten die Entstehung der Neuen Düsseldorfer Fotografie.

Teilnehmende Künstler:

Stephen Shore, Bernd und Hilla Becher, Thomas Struth, Axel Hütte, Tata Ronkholz, Miles Coolidge, Martin Rosswog, Thomas Ruff, Candida Höfer, Claus Goedicke, Simone Nieweg, Stefan Schneider, Kris Scholz, Wendelin Bottländer, Elger Esser, Andreas Gursky, Boris Becker, Bernhard Fuchs, Laurenz Berges, Andi Brenner, Volker Döhne, Claudia Fährenkemper, Matthias Koch

Illus.: courtesy NRW-Forum Kultur und Wirtschaft

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© Jan Banning. Yemen, 2008

© Jan Banning. Yemen, 2008

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Jan Banning Bureaucratics

10. September – 24. Oktober 2010

Städtische Galerie Iserlohn

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Mehr Info

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A New View: Architectural Photography from the National Museums in Berlin

28 05 2010

The Berlin National Museums’s Museum of Photography presents around 300 hidden treasures of architectural photography from the collections of the National Museums. Nearly all of the individual museums have acquired photographs since some 150 years. The genre of architectural photography is especially prominently represented. It was collected for the purpose of documenting ethnological and archaeological expeditions, to archive architectural monuments or as an art form in its own right. An impressive panorama of the most diverse architectural motifs unfolds, ranging from the beginnings of photography to today. In the show presents works by Eugène Atget, Heinrich Heidersberger, Alexander Henderson, Candida Höfer, Bernard Larsson, Reiner Leist, Ute Mahler, Helmut Newton, Thomas Ruff, Heidi Specker, Hiroshi Sugimoto, …

F. August Oppenheim: Frauenkirche, Dresden 1854, Albuminpapier, Kunstbibliothek, Sammlung Fotografie, © SMB

F. August Oppenheim: Frauenkirche, Dresden 1854, Albuminpapier, Kunstbibliothek, Sammlung Fotografie, © SMB

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Ein neuer Blick: Architekturfotografie aus den Staatlichen Museen zu Berlin |

A New View: Architectural Photography from the National Museums in Berlin

Kunstbibliothek
Sammlung Fotografie
im
Museum für Fotografie
Do 27. Mai – So 5. September 2010

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PR-Text: Mit bislang verborgenen Schätzen der Architekturfotografie aus den Sammlungen der Staatlichen Museen eröffnet die Kunstbibliothek ihren restaurierten Kaisersaal im Museum für Fotografie.

Fast alle Häuser der Staatlichen Museen erwarben seit etwa 150 Jahren Fotografien. Besonders prominent vertreten ist darunter die Gattung der Architekturfotografie, die für die Dokumentation von ethnologischen und archäologischen Expeditionen, für die Archivierung von Baudenkmälern oder als eigenständige Kunstform gesammelt wurde. In den Beständen finden sich bedeutende Arbeiten, darunter Blätter berühmter Fotografen von F. August Oppenheim über Eugene Atget und Albert Renger-Patzsch bis zu Candida Höfer, Entdeckungen von unbekannter Hand und technische Raritäten. Es wird ein beeindruckendes Panorama verschiedenster Architekturmotive vom Beginn der Fotografie bis heute entfaltet: Bilder von Bambushütten aus dem Ethnologischen Museum, Aufnahmen von Tempeln aus dem Ägyptischen Museum, Fotografien indischer Moscheen aus dem Museum für Asiatische Kunst und Architekturfotografien der klassischen Moderne aus der Sammlung Fotografie der Kunstbibliothek, um nur einige zu nennen.

Rund 300 Exponate stellen die Architekturfotografie als eine zentrale Gattung des Mediums vor und erlauben zugleich einen neuen, ungewöhnlichen Blick auf ihre Geschichte.

For an English description please read on …




Urban Photography in South America || 2 exhibitions in São Paulo + Buenos Aires

10 07 2009

Two hints for those of you living or travelling South America, Brazil or Argentina in particular: young Brazilian photojournalist Tuca Vieria, who told as more about his work in a detailed interview a little while ago, shows his work in São Paulo, while in Buenos Aires, the Fundación Proa presents “Urban Spaces” – photographed by “the” German urbanity photographers of the Düsseldorf school.

Tuca Vieira, Viaduto Santa Ifigênia

Tuca Vieira, Viaduto Santa Ifigênia © T. Vieira

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Tuca Vieira

Fotojournalismo

29. June – 29. Juli 2009

Instituto Carrefour

Rua Paul Valery, 255

São Paulo, Brazil

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URBAN SPACES

Andreas Gursky | Candida Höfer | Axel Hütte | Thomas Ruff | Thomas Struth

From May 30th until the end of July 2009

Fundación PROA, Bueonas Aires

Illustrations © Fundación Proa + Photographers

Gursky

Andreas Gursky Tote Hosen, 2000

(quoted from Proa’s PR statement, abridged)

The show analyzes the evolution on the concept of the city in contemporary culture through the ideas and images produced by the artists of the so called Düsseldorf School of Photography: Andreas Gursky, Candida Höfer, Axel Hütte, Thomas Ruff and Thomas Struth.

Hütte

Axel Hütte Minneapolis, Missisispi, 2006

The exhibition presents 45 works produced from the early eighties until recent times. It is designed to take the visitor first through the artists’ early works, produced during their formative years, to their most recent body of work, in which an individual selection from each artist emphasizes their stylistic differences and personal characteristics.

The selection of the works is the result of the continuous dialogue between the artists and the curator and depicts the different interpretations and relation each artist has with the urban space. This is the first time Andreas Gursky, Candida Höfer, Axel Hütte, Thomas Ruff and Thomas Struth are joined in an exhibition under a common theme – the city – yet with various interpretations.

The exhibition will present works, such as May Day IV, by Andreas Gursky, or Candida Höfer´s Buenos Aires series. Also, less known works that exemplify the artists formation under the wing of Bernd Becher, photography teacher at the Dusseldorf School of Photography, can be appreciated.

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The photographers: Bernd + Hilla Becher’s Düsseldorf School

Ruff

Thomas Ruff m.d.p.n. 06, 2002

The influence of the artists on the global artistic context is due to the overhaul their works produced on the tradition of the concept and language of photography, not only through the scale of the images in their monumental format, but also through the conceptual treatment they present. Each piece recreates a unique and defined universe that concentrates in the interrelation that exists between man and his surroundings together with all its anthropological and sociocultural implications.

During the 1980s, their teachers Bernd and Hilla Becher, conveyed the city theme as an important artistic reference. Subsequently each one of them developed a unique and personal style, following the drastic changes caused by the rapid globalization of urban cultures. Their images depicting different sites around the world, combine the local details with the usual feelings and experiences of contemporary societies. The Dusseldorf School became a reference within the art and photography scene.

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Struth

Thomas Struth Cerro Morro Solar, Perú, 2003

The exhibition catalogue

In the exhibition catalogue, a bilingual publication (Spanish – English) of 200 pages, each artist counts with a special section that includes an unpublished interview, a biography and the exhibited works. The catalogue also includes critical essays by curator Pratesi and art critics such as Armin Zweite and Pablo Perulli -published in Spanish for the first time-, and Valeria González.