STROKE.02: First art fair for urban and new contemporary art in Munich

27 04 2010

Letztes Jahr im Oktober verwandelte die erste Messe STROKE.01 München in die Landeshauptstadt der Urban Art und Contemporary Art – ein großer Erfolg für die erste Ausgabe der neuen Messe, der ersten weltweit für diese Kunst. Die zweite Ausgabe findet schon Ende Mai 2010 statt und die Macher versprechen einiges Neuerungen, um noch einen draufzusetzen und die STROKE.02 noch kreativer und abwechslungsreicher zu machen.

In October 2009, the first edition of the art fair STROKE.01 turned Munich into the capital of Urban and Contemporary Art – a great success for the new event, actually the first fair focussing on this art movement. The second fair is taking place in the end of May 2010 already, and the organizers promise to top last year’s event and make STROKE.02 even more creative and lively. (Following below is STROKE.02′s German press release. Please check out their bilingual website for information in English.)


STROKE.02

Die weltweit erste Messe für Urban Art und New Contemporary Art

27. – 30.Mai 2010

München

PR-Text: Auf 10.000 Quadratmetern präsentieren die Top-Galerien der Szene Ihre Künstler und schaffen somit ein abwechslungsreiches Ensemble der „Urban Art“. Unter den Galerien befinden sich Größen wie die Intoxicated Demons aus Berlin, Honeycumb aus New York, Laura McNamara aus Birmingham, United No Art Collection aus Mailand und xhoch4 aus München.

Außerdem werden bekannte Künstler wie Claudio Ethos, die MA`Claim Crew, Pisa 73 und Box 23 bei Live-Paintings ihre Arbeit näherbringen, den Besuchern einen Einblick in die Entstehung ihrer Kunst gewähren und ihnen ihr Verständnis von Kunst näherbringen.

Die STROKE.02 setzt aber noch einen drauf und bietet ein besonderes Highlight: Auf circa 300 Quadratmetern wird Kunst aus LEGO Bausteinen unter dem Motto „LEGO goes Graffiti” ausgestellt. Dies beweist die Vielseitigkeit des Kinderspielzeuges und spiegelt die Kreativität der Szene wieder. Bei einem „LEGO Live Charity Battle“ werden bis zu vier Künstler über die gesamte Länge der Messe überlebensgroße Kunstwerke bauen und Ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Diese werden während der Messe versteigert, der Erlös wird gespendet.

Dieses umfangreiche Programm wird von abendlichen DJ Acts abgerundet und bietet den Besuchern somit ein komplettes Programm, bei dem für jeden etwas dabei ist.

„Schon jetzt sind wir ausgebucht“, freut sich Raiko Schwalbe über die durchweg positiven Rückmeldungen im Vorfeld. Er lebt seit zehn Jahren in München und betreibt gemeinsam mit seinem Bruder Marco in Berlin die Galerie Intoxicated Demons. Während sein Bruder als Grafikdesigner mehr für die kreative Seite zuständig ist, kümmert sich Raiko Schwalbe als ehemaliger Kundenberater hauptsächlich um den geschäftlichen Teil. Von dieser Symbiose profitiert auch das Münchner „Team From Hell“ um Florian Pop, Hubertus Becker und Qurin Schwanck, mit dem die Brüder Schwalbe innerhalb von drei Monaten die Urban Art-Messe STROKE.01 in einer ehemaligen BMW-Niederlassung auf die Beine gestellt haben.

Updates zu den Teilnehmern und dem Programm unter www.stroke02.com




Art Karlsruhe 2008: Eindrücke… / Impressions…

28 02 2008

art-karlsruhe2008.gifAlle Jahre wieder kann mittlerweile schon sagen – zur Zeit läuft bereits die 5. Art Karlsruhe und so langsam mausert sie sich zum „Großevent“. Schon bei der Preview vor der offiziellen Eröffnung am Mi., 27.2.08, waren gut 12.000 Besucher: Um 14h fiel der Startschuss zur Preview – ich bin etwa 20min danach mit dem Messe-Shuttle an der dmArena, der angeblich schönsten Messeanlage Deutschlands, angekommen und es war schon richtig voll. Der Besucherrekord vom letzten Jahr liegt übrigens bei 35.000 und wenn das Interesse weiterhin so anhält, wird er sicher getoppt werden (zum Vergleich: Die Art Basel 38 letztes Jahr haben 55.000 Leute gesehen).

[[Es sind denn 38.000 Besucher geworden, so der Stand am Mo., in der BNN.]]

Über 3 Hallen verteilt präsentieren sich 165 Galerien für moderne und zeitgenössische Kunst – das sind verhältnismäßig wenig, in Basel sind rund 300 Aussteller beteiligt. Aber dennoch: obwohl in diesem Sinne „überschaubar“, lässt es sich kaum schaffen, alles zu sehen, zumal mit dem Anspruch, die Kunst auch bewusst wahrzunehmen.

Im Messe-Gewusel lassen sich Eindrücke sammeln, Anregungen holen, Interesse wecken. Die Auseinandersetzung mit dem, was man gesehen hat, fängt aber erst zu Hause richtig an. Die Galerien bieten zwar meist sehr viel Werbematerial zum Mitnehmen an, die Informationen sind allerdings sehr knapp gehalten und enthalten, wenn überhaupt Text, selten mehr als eine Kurzvita des/der Künstler. Auch der Katalog – online einzusehen – enthält „messentypisch“ nicht viel mehr Angaben, als allgemeine Informationen zu den Ausstellern und ihrem Programm.

Ausführlicher schreibe ich an anderer Stelle über die Messe und die verschiedenen Events, die angeboten werden [nämlich hier].

Mein Gesamteindruck von der Art KA in Stichworten:

Sehr viel Malerei, kaum Video + Multimedia, viel Skulptur und Plastik. Nur relativ wenig kritische oder provokante Arbeiten, dafür einiges, das mit den Darstellungsmedien und der Wahrnehmung spielt (Schmirgelpapier-Bilder, großformatige Scherenschnitte, Pappe-Plastiken, bemalte Brokate, …).
Entdeckungen gab es (natürlich) vor allem bei den zeitgenössischen Galerien zu machen.
Überraschend auch, wie viele interessante Galerien es in der Region Karlsruhe gibt!
Aufgefallen außerdem v. a. die koreanischen Galerien – rund 30 Aussteller aus Europa und Asien haben für internationales Flair gesorgt – mit Künstlern, die sich mit ihrer Tradition auseinandersetzen.

Zum Thema Architektur + Kunst gab es allerdings nicht allzu viel zu entdecken:

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Tobias Weber (Galerie Alex Schlesinger, Zürich)

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Volière, 2006, Acryl auf Baumwolle, 205 x 98 cm (Reihe: Schönes Neues Zürich) © T. Weber

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Villa mit Cheminée 2, 2006, Acryl auf Baumwolle, 105 x 75 cm (Reihe : Homegate) © T. Weber

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CP Galerie. Angely Cerny & Ronald Puff, Wiesbaden: haben u.a. Schwerpunkt auf Künstler an der Schnittstelle zwischen “Architektur + Kunst”, vertreten u.a. Michael Bach und Anja Ganster

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© S. K.

Übrigens auch selten Gesehenes: Grafische Arbeiten von Le Corbusier (Galerie Bommer, Zürich):

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Once a year, you can really say so by now – at the moment it is already the 5th Art Karlsruhe running and it is slowly by steadily becoming a real big event. Around 12.000 visitors came to see the preview on Wednesday, 27 February 2008, even before the actual opening took place. The kick-off of the preview was 14h – I arrived like 20mins later with the shuttle bus and it has already been really crowded. By the way, last year’s visitors’ record was 35.000 (to compare: Art Basel 38, last year, was seen by 55.000 people.

[[According to BNN (local newspaper) on Monday, it's been 38.000 visitors.]]

165 galleries of modern and contemporary art exhibited in three halls – that is rather little, in Basel there are around 300 exhibitors. But still: even though „manageable“ dimensions, you can hardly make it to see everything, particularly when you want to apperceive the works of art.

In the fair’s crowd, you can “collect” impressions that you deal with quietly at home. Besides, the galleries offer loads of info materials “to go”, but usually it is kept very short and contains, if texts at all, seldom more than a vita of the artist/s. The catalogue, too, (also visible online) contains only general information about the exhibitors and their program – quite “typical” for fairs.

I am writing a more detailed report about the art Karlsruhe here (linke to follow, only in German).

An outline of my general impression of art KA:

Great deal of painting, hardly no video + multi media art, much sculpture. Only rather few critical or provocative works, but much that is playing with the means of presentation and perception (abrasive paper pictures, large-sized silhouettes, cardboard sculptures, painted brocade,…). Discoveries could be made especially at the contemporary galleries(, of course). Furthermore surprising, how many interesting galleries there are in the region around Karlsruhe! Also attracting attentention: particularly the Korean galleries – around 30 exhibitors from Europe and Asia made for an international atmosphere – presenting artists working and dealing with their country’s tradition.

However, not much to discover about architecture + arts: (please see pictures and links further up)

By the way, also something rarely seen: graphic works by Le Corbusier (picture further up).