Le Corbusier (not only in Stuttgart) to be World Cultural Heritage?

9 07 2009

The German Weissenhofsiedlung (1927) in Stuttgart (Southern Germany) is one of the most influential architectural residential developments of classical Modernism. The architects’ names, represented here, read like who’s who of avant-garde architecture of the 1920s – among them Le Corbusier who has realized 2 edifices here.

Both of them have been part of an application to enter the UNESCO list of world cultural heritage, which has been considered positively, though has to be revised.

Le Corbusier/Jeanneret: Einfamilienhaus Haus Citrohan, neben Doppelhau

Le Corbusier/Jeanneret: "House Citrohan" (left), semi-detached house (right) © SK

On a meeting of the UNESCO committee in Sevilla on June 27, 2009, the corporate request by Argentina, Belgium, Germany, France, Japan and Switzerland, proposing 22 of Le Corbusier’s buildings to be included in the world heritage, was well received. Within the next three years the request is to be revised and amended and can thus be presented to the committee again.

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Le Corbusier/Jeanneret: Semi-detached house | Weissenhofmuseum © SK

In deciding so, the ICOMOS‘ (Internat. Council on Monuments and Sites) suggestion to consider only three single buildings by Le Corbusier – Unité d’habitation in Marseille, the Ronchamp Church and the Villa Savoye in Poissy – was rejected. A good decision as the architect has definitely erected more milestones of architecture!

The Stuttgart buildings in particular are memorable: not only has Le Corbusier written out his 5 point program for the first time, but the detached house is the first realisiation of his “House Citrohan”. (I wrote more about the estate and the museum housed in Le Corbusier’s semi-detached house here)




Modernism in Germany: Weissenhofsieldung Stuttgart Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier

9 06 2009

Ende Oktober 2006 wurde das Museum zur Geschichte der weltbekannten Weissenhofsiedlung von 1927 in Stuttgart eröffnet. Das kleine, feine Museum ist untergebracht in einem der bekanntesten Häuser der Architektursiedlung, dem Doppelhaus von Le Corbusier und Pierre Jeanneret in der Rathenaustraße.

Abbildung SK

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Le Corbusier/Jeanneret: Doppelhaus | Weissenhofmuseum

The Museum about the history of the renowned Weissenhofsiedlung (1927) in Stuttgart/Germany opened in October 2006. The small, but excellent museum is situated in on of the best known houses: the semi-detachted house by Le Corbusier and Pierre Jeanneret. The left half of the building provides an exhibition about the history of the settlement, the right half is reconstructed in the shape the architects designed in 1927. Thus it is the first house being accesible to the public since the exhibi in 1927 (the others being inhabited or destroyed). Together with a stroll through the Siedlung the Weissenhof provides a first hand experience of modern architecture: the list of the participating architects reads like a “Who’s who” of modernism.

((This article has been published online already, yet is now offline due to system changes of the website. I wrote it some time ago after a visit to Stuttgart.))

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Le Corbusier/Jeanneret: Doppelhaus | Weissenhofmuseum

Während in der linken Haushälfte eine Ausstellung über die Geschichte der Architektursiedlung informiert, wurde die rechte Doppelhaushälfte in vier jähriger Renovierungsarbeit so rekonstruiert, wie sie die Architekten 1927 entworfen hatten. Damit ist erstmals seit 1927 wieder ein Gebäude der Weissenhofsiedlung der Öffentlichkeit dauerhaft zugänglich.

Die Weissenhofsiedlung

Die Weissenhofsiedlung, eines der wichtigsten Zeugnisse der modernen Architektur, entstand 1927 im Rahmen einer Ausstellung des Deutschen Werkbundes. Unter dem Thema „Die Wohnung“ wurden 17 Architekten des Neuen Bauens eingeladen, Modellbauten für den „modernen Großstadtmenschen“ zu entwerfen.

Die Teilnehmerliste der Werkbund-Ausstellung liest sich heute wie ein „Who’s Who“ der modernen Architektur des 20. Jahrhunderts. Unter der Leitung von Mies van der Rohe haben neben Le Corbusier und Pierre Jeanneret unter anderem auch Walter Gropius, Ludwig Hilberseimer, Hans Scharoun, J.J.P. Oud, Bruno und Max Taut Häuser auf dem Stuttgarter Killesberg gebaut. Entstanden sind Prototypen aus richtungsweisenden neuen Materialien und Methoden für die moderne Verbindung von Ästhetik und Funktionalität.

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Le Corbusier/Jeanneret: Doppelhaus | Weissenhofmuseum

Bei den Zeitgenossen erregte die Weissenhofsiedlung außerordentliche Aufmerksamkeit. Praktisch erfolgreich allerdings waren nicht alle Häuser – nach dem Ende der Ausstellung sollten die Bauten vermietet werden: Für das innovative Doppelhaus von Le Corbusier etwa, in dem heute das Museum untergebracht ist, fanden sich erst nach längerer Suche Bewohner, die darüber hinaus die Inneneinteilung des Hauses grundlegend umgestalteten.

Im Zweiten Weltkrieg wurden viele Gebäude der Weissenhofsiedlung zerstört, weitere nach Kriegsende abgerissen oder in konventioneller Bauweise umgebaut. Von den 33 modernen Bauten sind heute noch 11 Häuser original erhalten. Die Siedlung steht seit 1958 unter Denkmalschutz. Bis auf das Doppelhaus von Le Corbusier/Jeanneret sind alle Gebäude heute bewohnt und daher nicht öffentlich zugänglich.

Eine virtuelle Tour durch die Weissenhofsiedlung gibt es hier.

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Blick aus dem Weissenhofmuseum / vom Killesberg auf Stuttgart

Das Weissenhofmuseum

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Im Weissenhofmuseum

Einen Überblick über die Geschichte der Weissenhofsiedlung von 1927, ihre Entstehungsgeschichte, den Ausstellungsverlauf sowie ihr Schicksal danach bis heute, vermittelt das Informationszentrum des neuen Museums. Mit Hilfe von Schauwänden, zahlreichen Modellen und beweglichen Info-Schubladen nutzt die Ausstellung die verhältnismäßig kleine Schaufläche in der linken Doppelhaushälfte des Le Corbusier/Jeanneret-Gebäudes gewinnbringend – letztendlich handelt es sich um eine 3-Zimmer-Küche-Bad-Wohnung.

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Trennung zwischen den beiden Doppelhaushälften

Glasstellwände und Markierungen auf dem Boden deuten die ursprüngliche Raumeinteilung an ohne dabei die Veränderungen, die seit den 1930er Jahren durchgeführt wurden, rückgängig zu machen.

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Im Weissenhofmuseum

Die originale Raumgestaltung der Architekten kann dagegen in der rechten Haushälfte erlebt werden, die über die Dachterrasse erreicht wird. Hier wurden die Farbgebung und der Großteil der Einrichtung nach Le Corbusier/Jeanneret rekonstruiert. Der Besucher erhält einen Eindruck des Hauses, wie ihn auch die Besucher der Werkbundausstellung 1927 gewonnen haben.

Über eine Treppe gelangt man vom Ober-/Dachgeschoss in den ersten Stock, dem eigentlichen Wohnbereich des Gebäudes; im Erdgeschoss befinden sich Haushaltsräume und ein Dienstmädchenzimmer (! was eigentlich den sozialen Anliegen der Zeit widerspricht !), im zweiten Stock eine Büro-Nische sowie die Dachterrasse.

Le Corbusier/Jeanneret-Bau: Fünf Punkte und Maschinenästhetik (Zug)

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Dachgarten Weissenhofmuseum

Das Gebäude ist gemäß der Fünf Punkte Le Corbusiers gestaltet, die er für die Werkbund-Ausstellung erstmals auch schriftlich formuliert hatte: Ein Stützensystem aus Pilotis (Punkt 1) ermöglicht freie Grundriss- und Fassadengestaltung (Punkt 3+5) mit Längsfenstern (Punkt 4) und Dachgarten (Punkt 4).

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Im Weissenhofmuseum

Gestalterisches Leitmotiv für das transformable Haus ist ein Zugabteil: Drei Zimmer bilden einen großen zusammenhängenden Raum, der durch bewegliche Schiebewände in kleinere Zimmer unterteilt werden kann. Ausgestattet mit Einbaumöbeln können diese Räume nach Bedarf in Schlafzimmer umgewandelt werden – ganz im Sinne des Schlafwagen eines Zuges, in dem „Wohnen“ und „Schlafen“ im gleichen Abteil geschieht, das durch wenige Handgriffe umgestaltet wird.

Verbunden werden die Räume „hinten“ durch einen schmalen Gang, der für den heutigen Besucher erstaunlich eng ist, aber ganz der Logik eines Zugwaggons entspricht: Lediglich für die nächtliche Nutzung gedacht führt er zu den sanitären Anlagen. Nach „vorne“ eröffnet sich aus dem Wohnbereich durch die durchgehenden Längsfenster ein eindrucksvoller Panoramablick über die Stadt.

P9020132Die Erfahrung der Gesamtraumwirkung des Doppelhauses sowie die kleinen Details, die nur vor Ort zu beobachten sind, lassen den Besuch im Weissenhof zu einem spannenden Erlebnis werden. So überrascht den Besucher, dass das innovative und mittlerweile weltberühmte Baukonzept Le Corbusiers und Jeannerets doch gemischte Gefühle weckt: Die Innenräume sind kleiner als von außen erwartet, der lange enge Gang und die nüchtern-kalten Einbaumöbel wirken wenig wohnlich. Zugleich wirken jedoch die langen Fensterbänder und der Dachgarten auch heute noch erstaunlich modern und fortschrittlich.

Rundgang durch die Weissenhofsiedlung heute

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Reihenhaus von J. J. P. Oud | Eingangsfront, heute Rückseite

Unbedingt anschließen sollte man nach dem Besuch im Weissenhofmuseum einen Rundgang durch die Siedlung selbst.

Auch hier gilt: Das Erlebnis des Gesamtensembles vor Ort lässt sich von keiner noch so detaillierten Beschreibung ersetzen. Interessant zu beobachten ist, wie die elf noch erhaltenen Werkbund-Häuser im Laufe der Zeit den Bedürfnissen ihrer Bewohner angepasst worden sind.

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Reihenhaus von J. J. P. Oud | Rückfront, heute Eingang

Der Eingang von Ouds Reihenhäuser etwa wurde nach „hinten“ an die Straße verlegt, während van der Rohes Wohnblock durch zusätzliche Isolierung „dicker“ geworden ist – deutlich sichtbar an den verkürzten Fenstergittern. Gerade der Mies-Bau wurde stark verändert und ist zu einem am besten angenommenen Häuser der Siedlung geworden. Leichte Ironie der Zeit: Die teilweise enormen Eingriffe in die Bausubstanz sind für den Architekturhistoriker ein Graus, während sie die Absicht des Architekten, einen Nutzbau zu schaffen, der von seinen Bewohnern nach ihren Wünschen mitgestaltet werden kann, bestens erfüllen.

Wohnblock von Mies van der Rohe

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Le Corbusier/Jeanneret: Einfamilienhaus "Haus Citrohan", neben Doppelhaus

Ein weiteres (Einfamilien-)Haus von Le Corbusier und Jeanneret neben dem Doppelhaus ist übrigens die erste Realisierung des sogenannten Haus Citrohan, der Prototyp für Le Corbusiers Wohnmaschinen.

Bemerkenswert ist auch der Kontrast, wo moderne Bauten zwischen später errichteten Häusern stehen und sich die Reaktionen der Bewohner auf die innovative Architektur erkennen lässt: Nachdem zunächst anstelle der zerstörten Häuser traditionelle Gebäude mit „ordentlichem“ Satteldach errichtet wurden, werden etwas später wohlwollender die Neubauten angepasst und mit Flachdach ausgestattet.

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Hans Scharoun: Einfamilienhaus

Darüber hinaus sind es gerade die kleineren Details, die Rückschlüsse auf das alltägliche Leben der ersten Weissenhof-Bewohner geben und den

Vor-Ort-Besuch zum unersetzlichen Erlebnis machen: So etwa die Vorhangstangen auf dem Balkon des Scharoun-Hauses, das den Bewohnern ungestörte Frühgymnastik an der freien Luft gemäß des anthroposophisch-ganzheitlichen Lebensideals ermöglichen sollte, oder der zentral gelegene Milchladen, der leicht verderbliche Lebensmittel anbot – den ersten europäische Kühlschrank gab es erst 1929.

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Hans Scharoun: Einfamilienhaus

Ein Besuch im Weissenhofmuseum sowie ein Rundgang durch die Weissenhofsiedlung bietet dem Besucher Architekturgeschichte live. Spannend, aufschlussreich und interessant vermittelt das Info-Zentrum eine Überblick über die Geschichte der Siedlung, die durch den Besuch des rekonstruierten Le Corbusier/Jeanneret-Hauses abgerundet wird.

(Dieser Artikel ist bereits vor etwas längerer Zeit entstanden und war bereits online. Durch eine Systemumstellung ist er jedoch verschwunden und nicht mehr aufzurufen – daher eine mit Abbildungen ergänzte Version hier.

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Die Kochenhofsiedlung

P9020169Nur wenige Meter entfernt von der Weissenhofsiedlung befindet sich eine weitere architekturhistorisch interessante Siedlung: Die Kochenhofsiedlung wurd 1933 unter Paul Schmitthenner errichtet als traditionalistisches Gegenstück zum modernen “Kameldorf” im Weissenhof. Aus diesem Grund wird die Kochenhofsiedlung auch weniger häufig erwähnt. Vor einer vorschnellen Verurteilung sei jedoch gewarnt, da die Planungen bereits 1927, parallel zum Weissenhof begannen. Die nationalsozialistische “Machtergreifung” hat jedoch eine besonders “traditionalistische” Version dieser Modellbausiedlung – Satteldachpflicht” – möglich gemacht.

Weitere Informationen über die Kochenhofsiedlung hier.





Art Karlsruhe 2008: Eindrücke… / Impressions…

28 02 2008

art-karlsruhe2008.gifAlle Jahre wieder kann mittlerweile schon sagen – zur Zeit läuft bereits die 5. Art Karlsruhe und so langsam mausert sie sich zum „Großevent“. Schon bei der Preview vor der offiziellen Eröffnung am Mi., 27.2.08, waren gut 12.000 Besucher: Um 14h fiel der Startschuss zur Preview – ich bin etwa 20min danach mit dem Messe-Shuttle an der dmArena, der angeblich schönsten Messeanlage Deutschlands, angekommen und es war schon richtig voll. Der Besucherrekord vom letzten Jahr liegt übrigens bei 35.000 und wenn das Interesse weiterhin so anhält, wird er sicher getoppt werden (zum Vergleich: Die Art Basel 38 letztes Jahr haben 55.000 Leute gesehen).

[[Es sind denn 38.000 Besucher geworden, so der Stand am Mo., in der BNN.]]

Über 3 Hallen verteilt präsentieren sich 165 Galerien für moderne und zeitgenössische Kunst – das sind verhältnismäßig wenig, in Basel sind rund 300 Aussteller beteiligt. Aber dennoch: obwohl in diesem Sinne „überschaubar“, lässt es sich kaum schaffen, alles zu sehen, zumal mit dem Anspruch, die Kunst auch bewusst wahrzunehmen.

Im Messe-Gewusel lassen sich Eindrücke sammeln, Anregungen holen, Interesse wecken. Die Auseinandersetzung mit dem, was man gesehen hat, fängt aber erst zu Hause richtig an. Die Galerien bieten zwar meist sehr viel Werbematerial zum Mitnehmen an, die Informationen sind allerdings sehr knapp gehalten und enthalten, wenn überhaupt Text, selten mehr als eine Kurzvita des/der Künstler. Auch der Katalog – online einzusehen – enthält „messentypisch“ nicht viel mehr Angaben, als allgemeine Informationen zu den Ausstellern und ihrem Programm.

Ausführlicher schreibe ich an anderer Stelle über die Messe und die verschiedenen Events, die angeboten werden [nämlich hier].

Mein Gesamteindruck von der Art KA in Stichworten:

Sehr viel Malerei, kaum Video + Multimedia, viel Skulptur und Plastik. Nur relativ wenig kritische oder provokante Arbeiten, dafür einiges, das mit den Darstellungsmedien und der Wahrnehmung spielt (Schmirgelpapier-Bilder, großformatige Scherenschnitte, Pappe-Plastiken, bemalte Brokate, …).
Entdeckungen gab es (natürlich) vor allem bei den zeitgenössischen Galerien zu machen.
Überraschend auch, wie viele interessante Galerien es in der Region Karlsruhe gibt!
Aufgefallen außerdem v. a. die koreanischen Galerien – rund 30 Aussteller aus Europa und Asien haben für internationales Flair gesorgt – mit Künstlern, die sich mit ihrer Tradition auseinandersetzen.

Zum Thema Architektur + Kunst gab es allerdings nicht allzu viel zu entdecken:

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Tobias Weber (Galerie Alex Schlesinger, Zürich)

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Volière, 2006, Acryl auf Baumwolle, 205 x 98 cm (Reihe: Schönes Neues Zürich) © T. Weber

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Villa mit Cheminée 2, 2006, Acryl auf Baumwolle, 105 x 75 cm (Reihe : Homegate) © T. Weber

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CP Galerie. Angely Cerny & Ronald Puff, Wiesbaden: haben u.a. Schwerpunkt auf Künstler an der Schnittstelle zwischen “Architektur + Kunst”, vertreten u.a. Michael Bach und Anja Ganster

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© S. K.

Übrigens auch selten Gesehenes: Grafische Arbeiten von Le Corbusier (Galerie Bommer, Zürich):

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Once a year, you can really say so by now – at the moment it is already the 5th Art Karlsruhe running and it is slowly by steadily becoming a real big event. Around 12.000 visitors came to see the preview on Wednesday, 27 February 2008, even before the actual opening took place. The kick-off of the preview was 14h – I arrived like 20mins later with the shuttle bus and it has already been really crowded. By the way, last year’s visitors’ record was 35.000 (to compare: Art Basel 38, last year, was seen by 55.000 people.

[[According to BNN (local newspaper) on Monday, it's been 38.000 visitors.]]

165 galleries of modern and contemporary art exhibited in three halls – that is rather little, in Basel there are around 300 exhibitors. But still: even though „manageable“ dimensions, you can hardly make it to see everything, particularly when you want to apperceive the works of art.

In the fair’s crowd, you can “collect” impressions that you deal with quietly at home. Besides, the galleries offer loads of info materials “to go”, but usually it is kept very short and contains, if texts at all, seldom more than a vita of the artist/s. The catalogue, too, (also visible online) contains only general information about the exhibitors and their program – quite “typical” for fairs.

I am writing a more detailed report about the art Karlsruhe here (linke to follow, only in German).

An outline of my general impression of art KA:

Great deal of painting, hardly no video + multi media art, much sculpture. Only rather few critical or provocative works, but much that is playing with the means of presentation and perception (abrasive paper pictures, large-sized silhouettes, cardboard sculptures, painted brocade,…). Discoveries could be made especially at the contemporary galleries(, of course). Furthermore surprising, how many interesting galleries there are in the region around Karlsruhe! Also attracting attentention: particularly the Korean galleries – around 30 exhibitors from Europe and Asia made for an international atmosphere – presenting artists working and dealing with their country’s tradition.

However, not much to discover about architecture + arts: (please see pictures and links further up)

By the way, also something rarely seen: graphic works by Le Corbusier (picture further up).