Architecture Photography in Innsbruck and Berlin: Andreas Feininger and Lukas Roth

27 05 2009

Ich bin wieder zurück aus Berlin – eine kleine Momentaufnahme dieser Reise in architektonisch/künstlerischer Hinsicht folgt, versprochen! – und Zeit für 2 neue Foto-Ausstellungsankündigungen. Eine in Berlin (in die ich es leider nicht mehr geschafft habe, der Terminkalender war zu voll) und eine sozusagen in entgegengesetzter Richtung, in Innsbruck.

I am back from Berlin – and a short art/artistic summary of the trip will follow, promised! – and it’s time to tell you about 2 new photo exhibits. One in Berlin (though I didn’t make it to visit it, schedule too full) and the other one sorf of in the opposite direction, in Austria Innsbruck.

View from Midtown Manhattan, New York © Andreas Feininger Archive.com

ANDREAS FEININGER
THAT’S PHOTOGRAPHY

FO.KU.S

Foto Kunst Stadtforum

Bank für Tirol und Vorarlberg Stadtforum, 6020 Innsbruck
Österreich

bis 01. August 2009, Eintritt frei

Andreas Feininger (1906-1999), einer der Meisterfotografen des 20. Jahrhunderts und Sohn des berühmten Malers Lyonel Feininger, gehört zu der Künstlergeneration , die in den 1930er Jahren eine neue fotografische Sehweise entwickelte: Klarheit und Einfachheit sind Grundprinzipien seiner Arbeit. Feininger studierte am Bauhaus in Weimar Architektur und Fotografie. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs emigrierte Feininger nach New York.  Die Architektur und das Leben seiner Wahlheimat New York haben ihn über die Jahrzehnte hinweg fasziniert. Er gehörte fast zwanzig Jahre als Bildredakteur zum berühmten Fotografenstab beim »Life«-Magazin.

Reed Stalk.     Andreas Feininger Archive.com

Reed Stalk © Andreas Feininger Archive.com

Sein Werk ist von zwei großen Themenkomplexen bestimmt: Stadtansichten und Naturmotive.

Feiningers Ansichten der Metropole NY, die kurz nach seiner Ankunft entstanden, zählen heute zu den Klassikern der Fotografie-Geschichte und prägten das Bild von New York im kollektiven Gedächtnis.

Durch die Verwendung von Fachkameras mit Teleobjektiven mit sehr langer Brennweite, teilweise selbst gebaut, konnte der Autodidakt großen Abstand von den Motiven halten und die tatsächlichen Größenverhältnisse darstellen. Seinen durchkomponierten Makroaufnahmen von Naturdetails verleihen diesen Motiven fast skulpturalen Charakter.

In Innsbruck bieten 80 ausgewählte Werke einen Überblick über Feiningers Werk.

Übrigens gibt es in Tübingen ein Andreas Feininger Archiv.

English Information about Andreas Feininger (wiki)

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In Berlin zeigt das Epicentro – die Ausstellungräume Gruppo del Café Palermo in Kooperation mit der Galerie Camera Work – Arbeiten von Lukas Roth, den ich schon einmal vorgestellt habe. Der 42-Jährige studierte an der École Nationale de la Photographie im südfranzösischen Arles und wird inzwischen mit Größen wie Andreas Gursky verglichen. Wie dieser fotografiert Roth vorwiegend Architektur, Innen- und Außenräume, die er digital bearbeitet und aus Detailfotos neu montiert.

Begleitet wird die Ausstellung von ausgewählten Arbeiten des Designers Piet Hein Eek.

More info in English on the named websites.

Lukas Roth

im Epicentro Berlin

16. Mai – 19. Juni 2009

Eröffnung: Freitag, 15. Mai 2009, 18 Uhr

Café Palermo Epicentro

Galerie CAMERA WORK
Contemporary Photography and Vintage Masterworks

© Lukas Roth




Treffpunkt ArchitekturFotografie Stuttgart: Lukas Roth

12 02 2009

Die Stuttgarter VHS-Photogalerie (! die Website ist sehr unübersichtlich !) zeigt eine Ausstellung zur Architekturfotografie:

Lukas Roth: Helmut Riemann, Neuer Weg 77 Norden © L. Roth

Lukas Roth Architekturfotografie

12. Februar – 30. April 2009

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(Ich zitiere die Pressemitteilung:)

Lukas Roths Anliegen ist es, Architektur so dokumentarisch wie möglich zu fotografieren. Für Roth bedeutet Architekturfotografie das Übersetzen von “gebauter dreidimensionaler Architektur” in ein “zweidimensionales Abbild”. Charakteristiken, die ein Bauwerk auszeichnen und im Dreidimensionalen bei jedem Licht erfahrbar sind, werden durch den bestmöglichen Sonnenstand so deutlich hervorgeholt, dass sie auch über das Foto erlebt werden können. Diese Art der Idealisierung dient Roth jedoch nicht dazu, das Gebäude schöner erscheinen zu lassen, sondern um möglichst klar das Wesen des Gebäudes und damit den Entwurfsgedanken des Architekten zu zeigen.

Peter Kulka, Feuerwehr Heidelberg © L. Roth

Lukas Roth: Peter Kulka, Feuerwehr Heidelberg © L. Roth

Die Zusammenarbeit mit Architekturbüros wie Felder, Peter Kulka und Wiegmann & Trübenbach aus Köln, Helmut Riemann, Lübeck und Christian Bauer, Paul Bretz Architects aus Luxemburg sowie dem Lichtplanungsbüro Licht Kunst Licht, Bonn/Berlin ermöglichen es Roth, nur noch im Auftrag arbeiten zu können.

Seit 2002 nimmt Roth sich wieder Zeit und Muße für seine künstlerische Arbeit. Für ihn bedeutet Kunst eine Befreiung von den Konventionen der Arbeit als auch des Sehens. Architekturfotografie allein ist für Roth noch keine künstlerische Arbeit. Lesen »