Even more Berlin: More architecture and urban photography

20 02 2010

Und noch mehr Berlin: Der 3. Teil der Megapolis Tour noch bis Ende Februar mit Fotografien aus Lagos des deutschen MAGNUM-Fotografen Thomas Dworzak. Die Galerie Nothelfer zeigt Arbeiten von Manfred Hamm – Architektur und Porträts -, die auch in einer One-Man-Show auf der art Karlsruhe zu sehen sein werden.

And even more Berlin: The 3rd part of Megapolis Tour can be admired until the end of February – it’s photographies from Lagos, Nigeria, shot by German MAGNUM photographer Thomas Dworzak. Berlin gallery Nothelfer presents works by Manfred Hamm – architecture and portraits -, which will also be shown at a One-Man-Show at art Karlsruhe.

The Megapolis Tour, Lagos #7, "Election posters on bridge over slum area, Lagos, 2007", C-Print, 40x60 cm, Edition 14 ©Thomas Dworzak/MagnumPhotos/Agentur Focus

The Megapolis Tour, Lagos #7, "Election posters on bridge over slum area, Lagos, 2007", C-Print, 40x60 cm, Edition 14 © Thomas Dworzak/MagnumPhotos/Agentur Focus

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THE MEGAPOLIS TOUR #3
Lagos by Thomas Dworzak

+ Highlights aus The Megapolis Tour #1+2

06. Februar – 28. Februar 2010

C|O Berlin

International Forum For Visual Dialogues

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Aus dem PR-Text: “In Lagos’ Broadstreet und New Yorks Wall Street herrscht die gleiche Atmosphäre globalen Glücksrittertums – eine Mischung aus kühlem Finanzpoker und überschwenglichen Amüsierwillens und einer All-you-can-get-Attitude. Dabei war Lagos lange Zeit keine Megacity wie New York. Die größte Stadt Nigerias zählte 1901 gerade mal 37.000 Menschen, 1921 waren es bereits 100.000 und 1971 schon 1,2 Millionen. Heute leben im gesamten Bundesstaat 9 Millionen Einwohner, im Jahr 2020 werden es über 14 Millionen sein. Immer neue Satelliten-Vororte entstehen, lassen das Gebilde aus Lagos Mainland und seinen sumpfigen Inseln zu einer wuchernden Krake werden, die aus den Tiefen des Meeres zu kommen scheint und alles verschlingt. Lagos ist eine von zur Zeit 19 Megacities weltweit, in zehn Jahren werden es fast 30 sein. Was haben wir von diesen Städten zu erwarten, welches sind die Trends, die sich schon jetzt abzeichnen, wie ist die Stimmung in ihnen, wie der Einfluss der (Stadt-)Architektur auf den Einzelnen, gibt es so etwas wie eine sichtbare Jugendkultur, ein urbanes Sein, aus dem sich etwas über die Zukunft ablesen lässt?”

Daneben wird auch eine Auswahl der ersten beiden Megapolis-Schauen zu sehen sein (New York by Peer Kugler und Bombay by Johann Rousselot).

Infos + Abb. C|O Forum, Thomas Dworzak.

For more info – also in English – see www.megapolistour.com

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Manfred Hamm, Shedhallendächer der Wollweberei, Aymerich, Amati, Jover, Terrassa, Catalunya, 1986, Fotografie, I/III, 178 x 146 cm

Manfred Hamm, Shedhallendächer der Wollweberei, Aymerich, Amati, Jover, Terrassa, Catalunya, 1986, Fotografie, I/III, 178 x 146 cm © M. Hamm

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Manfred Hamm
Fotosequenzen. Architektur und Porträts.

16. Februar – 20. März 2010

Galerie Georg Nothelfer
Berlin

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PR-Text: Die Ausstellung in Berlin, Manfred Hamm – Fotosequenzen und Porträts, und die One-Man-Show auf der art KARLSRUHE, 3. – 7. März 2010, gewähren uns Einsichten in das vielfältige Werk des Künstlers. Er durchstreift Städte und Landschaften, entdeckt und fotografiert Industriegebäude wie Kathedralen und Schlösser, macht Porträts von Künstlern in ihrem Wirkungsfeld, zeigt Architektur, Innen und Außen – Kirchen, Bahnhöfe, Börsen, Markthallen, Bibliotheken. Mit den Augen des Sehenden entdecken wir Manfred Hamm als Künstler und Erzähler von Vergangenheit und Gegenwart. Mit seiner Kamera als Pinsel malt er uns statische Sittengemälde des 19. und 20. Jahrhunderts.

Infos + Abb. Galerie Nothelfer




New photo exhibits in Berlin: Alexandra Schraepler, Jörg Steck and the MEGAPOLIS TOUR 2

18 10 2009

Foto-Ausstellungen in Berlin, die sich mit Architektur befassen: Alexandra Schraepler transformiert Räume zu malerisch anmutenden Bildwelten (läuft gerade an), Jörg Steck gibt der anonymen Globalisierung ein Gesicht – in Konzernrepräsentanzen (ist gerade zu Ende gegangen | verlängert bis Ende Okt.!), und die Megapolis Tour geht in die zweite Runde (läuft noch bis Ende Oktober).


Photo exhibits in Berlin focusing on architecture: Alexandra Schraepler transforms spaces to painterly imageries (just started), Jörg Stecks gives a face to anonymous globalisation – in the firms’ representational head quarters (just finished | extended until end-Oct.), and the Megapolis Tour goes into the 2nd round (until the end of October).

Alexandra Schraepler Raumtransformation, am. Freizeitpark 7/1 2009

Alexandra Schraepler, Raumtransformation, am. Freizeitpark 7/1 2009 © A. Schraepler

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Alexandra Schraepler – Raumtransformationen

16. Oktober – 28. November 2009

Galerie en passant, Berlin

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China-Transformation 8/3/1 2009, /Berlin, C-Prints Alexandra Schraepler, China-Transformation 8/3/1 2009, /Berlin, C-Prints © A. Schraepler

Alexandra Schraeplers Arbeiten beschäftigen sich mit Stadt, Raum und Architketur, mit Bewegung und/in urbanene/n Strukture. Ihr Fokus liegt darauf, neue Bildwelten zu schaffen. Foto-Ausschnitte aus Architektur- und Raumkontexten dienen als Arbeitsgrundlage. Sie setzen sich zum Teil aus unterschieldichen Bildelementen zusammen, so werden etwa Architektur- oder Modellaufnahmen mit Realitätsausschnitten kombiiert. Durch analoge Verfremdungen und Überlagerungen durch Spiegelungen wird der ursprüngliche Bildraum der Fotografien “verunklärt”.

In diesen RAUMTRANSFORMATIONEN verschwimmmen Architekturfragmente und Raumteile, sie werden dynamisch und lösen sich stellenweise geradezu auf. Mediale und reale Räume werden miteinander verwoben und entwicklen malerische Qualitäten. Wirklichkeit und Unwirklichkeit verschmelzen in diesen Bildwelten, die dem Betrachter neue Erfahrungsebenen durch Irritation der gewohnten Raumwahrnehmung und Sehgewohnheiten eröffnen.

Infos + Bilder Alexandra Schraepler

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aus der Installation "Promisses of Belief and Hope"  © Jörg Steck

aus der Installation "Promisses of Belief and Hope" © Jörg Steck

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Jörg Steck – Promisses of Belief and Hope

5. September bis 17. Oktober 2009 verlängert bis 31.10.

Galerie IAC-Berlin

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Der Begriff der Globalisierung ist in aller Munde und gewinnt immer mehr Bedeutung – obwohl er eigentlich nicht recht fassbar ist. In der Regel wird in ökonomischen Zusammenhängen von Globalisierung gesprochen: Typisch sind internationale Megakonzerne, die sich stetig vergrößern und weltweit agieren, die von einem Heer von Managern und Vorständen geleitet werden, die häufig wechseln. Diese Firmen erscheinen hyrdaartig und gesichtslos.

Sichtbar werden diese Konzerne in ihrer Architektur. So ist es etwa üblich geworden, in den TV-Nachrichten bei Berichten über Firmen deren mit dem Firmenlogo versehenes Haupt”quartier” einzublenden.

aus der Installation "Promisses of Belief and Hope"  © Jörg Steck aus der Installation “Promisses of Belief and Hope” © Jörg Steck

aus dem PR-Text: [Diese] Bauten gleichen sakralen Inszenierungen und symbolisieren Macht durch Grösse, Höhe und Ehrfurcht einfordernde Materialität und Massstäblichkeit. Markierten von alters her die größten Gebäude die Grenze zwischen weltlicher und kirchlicher Macht und Gerichtsbarkeit in Form von Stadttoren und Kirchtürmen, so sind heutzutage die Repräsentationsgebäude und Logos jener Konzerne und Marken der globale Inbegriff von Wirtschaftskraft, Fortschritt und Weltläufigkeit, welche durch ihre gigantische Grösse oder allgegenwärtige Präsenz Unverwundbarkeit durch Überlegenheit symbolisieren.

Jörg Stecks Installation zeigt lichtinszenierte Kulissen und Fassaden von Repräsentationsbauten, die Transparenz vermitteln wollen (Glas!), aber die Sicht von außen nach innen versperren. In den C-Prints und Leuchtkästen wird “die analog zum Warenkult zu beobachtende religiöse Überhöhung der Wirtschaftssysteme und ihrer Marktmechanismen  insbesondere in der aktuellen Krise durch die Wahl von Terminologien wie “Sündenfall” und “Heilsversprechen” zum Ausdruck gebracht, bei der die häufig geforderte “Rückbesinnung” auf bestimmte Lehren die Leere der Ratlosigkeit gegenüber steht”.

Infos + Abb.  IAC Berlin, Jörg Steck

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Johann Rousselot: „India Shining – Hiranandani Gardens, a new neighbourhood of Bombay under construction, offering luxury appartments and a western way of living. Bombay, India, 2004“ Johann Rousselot: India Shining – Hiranandani Gardens, a new neighbourhood of Bombay under construction, offering luxury appartments and a western way of living. Bombay, India, 2004 © J. Rousselot

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THE MEGAPOLIS TOUR #2
Bombay by Johann Rousselot

Seven Star Gallery, Berlin

September 25 – October 31, 2009, Seven Star Gallery

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As already reported in July, the THE MEGAPOLIS TOUR presents portrays of 14 mega cities all around the world, destined to be the largest by 2020. The portrays are taken by 14 international photographers, chosen for their particular work. After New York in Summer, the 2nd megapolis is Bombay, photographed by Belgian photographer Johann Rousselot.

Rousselot travelled in India for months, where Bombay captured his attention most. His series “India Shining, India Crying” and “Indian Night” show the glamour and the silence, the optimism and emotionality of this contradictory country. The best motifs are shown in the Megapolis Tour exhibit.

UN predictions have it that Bombay will have more than 24 Mio. inhabitants by the year 2020. Then she will be the 2nd largest city in the world, next to Tokyo.

“The Megapolis Tour” consists of 14 Hardcover Booklets.

More info THE MEGAPOLIS TOUR

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New York goes Berlin: Megapolis Tour starts || Berlin exhibit shows urban photography

10 07 2009

Im 14oz. store fällt mit Peer Kuglers Arbeiten zu New York der Startschuss für die Megapolis Tour.

The 14oz. store starts the Megapolis Tour with Peer Kugler’s shots of New York.

New York #06 Peer Kugler: „East Harlem Projects“

New York #06 Peer Kugler: „East Harlem Projects“ © by Peer Kugler

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THE MEGAPOLIS TOUR #1
New York by Peer Kugler

2. Juli – 31. Juli 2009

14 oz. store

A project by barthouse culture concepts and s1 architektur

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New York comes to Berlin: for the The Megapolis Tour, 14 mega cities all around the world, destined to be the largest by 2020, have been portrayed by 14 international photographers, chosen for their particular work. The first mega city – how could it be different – New York.  Photographer is Peer Kugler (*1966 in Germany)

On a monthly term,  Megapolises like Buenos Aires (by Mat Jacob), Lagos (by Magnum photographer Thomas Dworzak), Tokyo and many more, will be presented.

The idea of The Megapolis Tour:

New York #5 Peer Kugler: „Bowery“

New York #5 Peer Kugler: „Bowery“ © by Peer Kugler

(quoted from PR statement) As we speak, over 1,6 billion people live in cities: that is over half of the world’s population, a number that is growing daily. The megacity is defined as a city with over 10 million inhabitants. In 1950 just two of these cities existed: New York and Tokyo. Today there are nineteen and in just ten years this number will reach a staggering thirty cities worldwide and house two thirds of the worlds population. As the city increasingly becomes our new “natural” habitat, what can we expect from the metropolitan areas? What kind of home does architecture offer and how are individuals influenced by it? Is there such a thing as a recognizable youth culture?

Peer Kugler: „New Years, Upper East Side“, 2001/2002

New York #3 Peer Kugler: „New Years, Upper East Side“, 2001/2002 © by Peer Kugler

Can we get an indication of what our future may look like, today? What trends will emerge? The Megapolis Tour will introduce the fourteen cities destined to be the largest by 2020. Different photographers will each choose a city and present his/her personal view of the so-called “Megapolis” landscape: its architecture, its youth, its feel, its trends and movements….The main focus here is urbanity – and each series captures this in its own peculiar way. Fourteen international photographers have been chosen for their poignant and contemporary visual language, and just like the people in megacities, they will give an insight into the face of the future society. As we immerse ourselves in their vision, as different views, angles and emotions take shape; perhaps as a book, a picture on a wall or merely as an appearing thought, – we take part in creatively becoming tomorrow’s landscape. Be part of the community – collect the images of future megacities.

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