Robert Schleder_City 1.0 | Photo Exhibit in Berlin

24 07 2009

The exhibit “City 1.0″ in Berlin presents photographs and drawings by German artist Robert Schleder. Schleder (*1980) photographs cities in his very own, particular way because he knows them – he’s grown up in one ot them. His photographs show empty urban spots, voids. Indistinct, deserted, neutral, no special characteristics, the inhabitans appear only in traces. While the photographs are deserted, the drawings – reflections of the photographed – point to human existence every now and them, contrasted to the huge dimensions of the drawn structures. Schleder’s work pinpoints the use of urban voids.

.


R. Schleder

Robert Schleder:

Stadt 1.0 | City 1.0

Fotografien / Zeichnungen | Photographies / Drawings

Petra Rietz Salon Berlin

16. Juli – 4. September 2009

.

.

Robert Schleder (*1980 Strausberg) fotografiert Städte so, wie er sie fotografiert, weil er sie kennt – er ist in einer aufgewachsen. Seine Fotografien sind gleichsam anthropologisch universelle Blicke auf Leerstellen in Städten. Diesen Leerstellen fehlt anscheinend alles Besondere, sie eindeutig Qualifizierende, vor allem scheinen ihre Bewohner nur über ihre zahlreichen Spuren anwesend zu sein. Aber gerade die Leere dieser Stätten macht das Besondere der Fotografien Schleders.

Sind die Fotografien frei von Menschen, so erscheinen in seinen Zeichnungen, die als Reflexionen des fotografisch Erfassten gelten können, hin und wieder Verweise auf menschliches Dasein und menschliche Gestalten. Sie werden vor allem in ihrem Verhältnis zur überwältigenden Umgebung sichtbar. In diesem Sinne sind die Figuren in Schleders Zeichnungen gleichsam in einem Funktionsdiagramm gefangen. Es klärt den Nutzen rätselhafter Leerstellen in der Unwirtlichkeit unserer Großstädte. (PR-Text P.R.Salon)