BUNKERbiotop: Subterranean beauty in Stuttgart

6 06 2011

The Kunsthaus Schill in Stuttgart presents BUNKERbiotop, peculiar photos of a peculiar place: From 1945 until 1985, the Bunker under the central market square of Stuttgart was in use, first as bunker, then as a popular hotel. Nowadays it is deserted and mostly forgotten. But nevertheless the rooms are still widely populated – by bacteria and mildew. The photographs show strangely beautiful views of this biotope.

Link to publication BUNKERbiotop, German / English

BUNKERbiotop

BUNKERbiotop

 

 

 

 

 

 

BUNKERbiotop

Joerg Esefeld /edition esefeld & traub

mit open end

Galerie im Kunsthaus Schill, Stuttgart

 

 

 

Die Fotografien entstanden unter Tage, im Bunkerhotel unter dem Marktplatz von Stuttgart, vor dem Stuttgarter Rathaus. In diesem Tiefbunker war von 1945 bis 1985 war das populäre Hotel am Marktplatz untergebracht. Ursprünglich Schutz für bombenbedrohte Menschen und später Unterkunft für Reisende, sind die unterirdischen Räume heute Lebensraum für Bakterien und Schimmelpilze.

BUNKERbiotop

BUNKERbiotop

BUNKERbiotop

BUNKERbiotop

“Lichtlose Zimmer, geringer Luftaustausch, extrem hohe Luftfeuchte, moderate Temperaturen sowie ein üppiges Nährstoffangebot aus Papier, Kleister und Textilien bieten ideale Bedingungen für Mikroorganismen. Auf den Wänden überlagern sie in modrig-morbiden Schichten die Spurender früheren Bewohner. Die Bilder des photographischen Musterbuchs zeigen Mikroorganismen in scheinbarer Symbiose mit den Resten deutscher Kriegs- und Nachkriegsgeschichte.Sie konzentrieren sich auf die übriggebliebene, papierdünne Verkleidung derBunkerwände, die Tapeten aus den 1950er bis 70er Jahren. Weil die heutigen “Bewohner” diese Dekoration buchstäblich zum Fressen gern haben, finden sich Wandbeläge in den unterschiedlichsten Stadien des Zerfalls. Die Photographien richten den Blick aufein temporäres Biotop, das – mitten in der Stadt im Untergrund verborgen – in Stille und Vergessenheit gedeiht.” (Werner Lorke)

Die Publikation BUNKERbiotop kann HIER online durchstöbert werden.

 




Sabine Dorothea Schnell | L.A. Cuts / Im.Mobile

29 05 2011

vhs photogalerie Stuttgart presents works by Sabine Dorothea Schnell. Her L.A. Cuts try to capture the cityscape of L.A. with all its clichees – by reducing it to fragments and “cuts”. Thus she creates as dense portrait of this Global Village. “Im.Mobile” shows buildings from European metropolises, taken in “movement”.

Sabine Dorothea Schnell • Im.Mobile

Sabine Dorothea Schnell • Im.Mobile

Sabine Dorothea Schnell | L.A. Cuts / Im.Mobile

28. Mai – 24. Juli 2011

vhs-photogalerie,  Stuttgart
www.vhs-photogalerie.de

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Sabine Dorothea Schnell • L. A. Cuts

Sabine Dorothea Schnell • L. A. Cuts

 

PR-Text: In den Bilder des Zyklus Im.Mobile steht nichts still. Gebäude aus den europäischen Metropolen Madrid, Paris und Berlin werden mit Mitteln einer Bewegungsfotografie aus ihren statischen Ort- und Raumbezügen gelöst. Die dadurch entstehende bildliche Unschärfe entzieht die fotografierten Objekte einer deutlicher Zuordnung, während sie sich miteinander überlagern, stützen oder farblich verbinden. Architekturen beginnen so vor unseren Augen ein riskant schönes Spiel gegen und mit der Schwerkraft. Das Feste, Unverrückbare, das Im.Mobile, gehorcht nicht mehr der gültigen Anschauung, es transformiert und verflüchtigt sich – ins Ungefähre.

Sabine Dorothea Schnell • L. A. Cuts

Sabine Dorothea Schnell • L. A. Cuts

Die großformatigen Tableaux der Serie L.A.Cuts beschäftigen sich mit vertrautem Klischee von Los Angeles. Auch sie verwerfen die klassischen Strategien fotografischer Wirklichkeitsabbildung. Vielmehr nähern sie sich dieser ausufernden, zum großen Teil nur vom Auto aus erfahrbaren Stadtlandschaft der Megametropole Los Angeles mittels fragmentarischer ‚Cuts’. Die Bildursprünge sind fotografischer Natur und werden durch Ineinanderkopieren, Einfärbungen und Rasterungen zu Collagen gemischt. So erscheint das ikonische Los Angeles als ein Bildlabyrinth der Brüche. Es entsteht ein Kontraste verdichtendes Portrait dieses Global Village.

Sabine Dorothea Schnell hat ihr Studium der Fotografie an der Folkwangschule in Essen 1995 abgeschlossen und betreibt in Freiburg ein Studio für Gestaltung und Fotografie. Seit 2005 übt sie eine Lehrtätigkeit am Institut für Medienwissenschaft der Universität Basel aus. Seit 2006 ist sie berufenes Mitglied der Deutschen Fotografischen Akademie.


Info + illus. courtesy vhs photogalerie, (c) Sabine Dorothea Schnell

 




Transformable Design: Chuck Hoberman in Stuttgart

12 05 2011

A unique opportunity: Until May 20, you can see Chuck Hoberman’s Transformable Design in Stuttgart. Hoberman is an US architect and designer,  inventor of folding structures, most notably the Hoberman sphere (if you like to “wiki”).

HOBERMAN

Transformable Design, New York

Arbeiten des amerikanischen Architekten und Designers Chuck Hoberman.
09.05.2011 – 20.05.2011
Stuttgart

Eintritt: kostenlos

Veranstaltungsort:
Universität Stuttgart K1
Keplerstraße 11
70174 Stuttgart

Veranstalter:

Universität Stuttgart Institut für Entwerfen und Konstruieren

 




Vortrag von Annett Zinsmeister in der GEDOK-Galerie in Stuttgart

2 05 2011

Annett Zinsmeister, Professorin an der Kunstakademie Stuttgart ist in der GEDOK-Galerie mit einem Vortrag zu Gast:

Vortrag von Annett Zinsmeister in der GEDOK-Galerie in Stuttgart
Di 03.05.11, 20 Uhr, GEDOK e. V., Hölderlinstraße 17, 70174 Stuttgart

Annett Zinsmeister arbeitet interdisziplinär und intermedial. Ausgehend von dem Schwerpunkt Raum und Architektur löst sie vorgefundene Strukturen aus ihrem Kontext und fügt diese an anderen Orten und in neuen Kompositionen wieder zusammen. Sie beschäftigt sich mit der Zerstörung von urbanen Räumen und mit der Frage nach dem Zusammenhang von Architektur und Identität. Sie verbindet in ihrer künstlerischen Praxis Kunst und Architektur. Ihre prozesshaften Arbeiten manifestieren sich als Zeichnungen, Fotografien, räumliche Interventionen, Installationen, etc. in digitaler oder gebauter Form. In projektbegleitenden Publikationen vereint sie zudem wissenschaftliche Methodik und gestalterische Praxis.

Vom 10. Juni bis 10. Juli 2011 sind ihre Arbeiten in einer Einzelausstellung in der Galerie 14-1 im Galerienhaus Stuttgart zu sehen.

Weitere Informationen unter
www.gedok-stuttgart.de und www.annett-zinsmeister.de




Jürgen Pollak: NYX at New York in Stuttgart

15 03 2011

The city that never sleeps? German photographer Jürgen Pollak shows nightly shots of an empty metropolis bare of any glamorous atmosphere. This isn’t the gleaming Manhattan skyline, but a prosaic urban environment. Tonight his exhibition at f75 in Stuttgart opens.

© Jürgen Pollak

Jürgen Pollak NYX#33 © Jürgen Pollak

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Jürgen Pollak | NYX

15. März bis 21. April 2011

Eröffnung am Dienstag, 15. März, 19 Uhr
Einführung: Amrei Heyne, Stuttgart

f75 Fotogalerie, Stuttgart
www.f-75.de

www.amreiheyne.com
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PR-Text: Nur das Schild des Holland Tunnel gibt uns einen Hinweis – wir könnten diese Nachtaufnahme in jeder x-beliebigen amerikanischen Großstadt vermuten, nur nicht in New York, wo die Nacht noch etwas Mystisches zu haben scheint und so leitet sich auch der Titel der Arbeit aus der griechischen Mythologie ab. Nyx gilt als die Göttin und Personifikation der Nacht, vor der sich selbst Zeus fürchtete. In seiner neuen Arbeit entmystifiziert Jürgen Pollak die New Yorker Nacht und zeigt uns nicht ein Manhattan mit funkelnder Skyline. Was er uns präsentiert, sind nüchterne, in kaltes Licht getauchte Straßen und Verkehrsknotenpunkte einer Metropole, die so gar nichts Geheimnisvolles mehr ausstrahlt. Der Fotograf Jürgen Pollak zeichnet scheinbar unbedeutende Stadtlandschaften auf, die tagsüber mit tausenden von Menschen überfüllt sind, die die Avenues entlanghetzen und in denen das Verkehrschaos den Rhythmus vorgibt. Nachts jedoch kommen diese Stadtlandschaften scheinbar zum Stillstand. In Pollaks Fotografien sind diese Straßen und Plätze wie leergefegt und hell erleuchtet, ebenso wie zahlreiche Fenster in Bürotürmen und Wohnblocks – A city that never sleeps?

 

© Jürgen Pollak

Jürgen Pollak NYX#23 © Jürgen Pollak

Das hektische Großstadtleben ist einer Stille gewichen, die jedoch nichts Kontemplatives an sich hat, sondern unter greller Beleuchtung und Beobachtung steht. Die Farbigkeit und Technik der Fotografien verdichten die Ansichten und machen die Nacht sozusagen unsichtbar. Seine Absicht ist es deshalb auch nicht, den unzähligen Manhattan-bei-Nacht-Fotos eine weitere Serie hinzuzufügen. Was er zeigt, sind Ansichten, die eine neue Wahrnehmung des bekannten Ortes New York erlauben. Unter diesen Voraussetzungen handelt es sich folglich um konstruierte, genuin fotografische Bilder Wahrnehmungen des Kameraauges, die einen der bevölkertsten Orte dieser Welt zu einem verlassenen Ort machen. Die latente Geschäftigkeit, die von hell erleuchteten Baustellen, Bürohäusern und Verkehrsknoten ausgeht, unterstreichen den Eindruck von einer Stadt, die in diesen Bildern ohne Menschen zu funktionieren scheint.

Dies ist ein Ausstellung von Amrei Heyne in der Galerie f75.

 

Jürgen Pollak NYX#38

Jürgen Pollak NYX#38 © Jürgen Pollak

 

Jürgen Pollak ist in Stuttgart geboren. Er studierte visuelle Kommunikation an der HdK Berlin. In Berlin und Wien wirkte er bei internationalen Spielfilmproduktionen mit, bevor er 1999 das erste deutschsprachige Internet-Video Portal webfreetv.com AG mit Sitz in Wien und Berlin gründete. In den Jahren 2001 und 2002 lebte er in New York. Seit seiner Rückkehr nach Deutschland arbeitet er als freier Fotograf in Stuttgart.

Info + illus. courtesy Amrei Heyne + f75




Tim Griffith’s “Babel Town” in Stuttgart

3 02 2011

Originally announced as SouthEastAsia angekündigt, the show spans a lot more: Babel Town is everywhere, in Beijing, Dubai, Guangzhou, Hongkong, Huangpu, London, Taipeh, Shanghai, … Australian photographer Tim Griffith has photographed where skyscrapers have “grown” recently. As he was working by order of architects, builders, investors, his photographs are, on the one hand, the usual remittance work, and on the other hand, impressive portraits of megalomania – the latter images being shown in Stuttgart.

Tim Griffith | Babel Town | Rocket

Tim Griffith | Babel Town | Rocket

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Tim Griffith | Babel Town

1. Februar bis 11. März 2011
Fotogalerie f 75, Stuttgart
www.f-75.de

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PR-Text: Die Ausstellung wurde ursprünglich unter dem Titel SouthEastAsia angekündigt, aber Griffith spannt den Bogen viel weiter: Babylon ist überall, in Beijing, Dubai, Guangzhou, Hongkong, Huangpu, London, Taipeh, Shanghai… Im Auftrag von Architekten, Bauherren und Investoren hat er überall dort fotografiert, wo in jüngster Zeit Hochhäuser wie Pilze aus dem Boden geschossen sind. Dabei entstanden einerseits sorgfältige, aber herkömmliche Auftragsarbeiten, andererseits die in der Ausstellung Babel Town gezeigten, ungewöhnlich eindrucksvollen, schrecklich schönen Bilder des allgegenwärtigen Größenwahns. Mit diesen Bildern hat Griffith nicht nur Architektur- sondern Kulturgeschichte geschrieben.

Tim Griffith | Babel Town | Toothpick

Tim Griffith | Babel Town | Toothpick

Tim Griffith ist 1961 in Melbourne geboren. Er studierte Fotografie am Royal Melbourne Institute of Technology und ist seit 1985 weltweit als Architekturfotograf tätig, seit 2003 lebt er in San Francisco. Er war an vielen Ausstellungen beteiligt und wurde mit mehreren Preisen ausgezeicnet (u.a. architekturbild und AIPP).

Info + illus. courtesy f75




2x Stuttgart: Elmar Haardt und Nikolaus Grünwald

10 12 2010

Two photo shows in Stuttgart tracing the subtle details and characteristics of as different locations as Hong Kong and European suburban areas. Nikolaus Grünwald captures the outside uniformity of the now-Chinese-again metropolis’ architecture and presents their “uniform variety”: it is numerous details that vary. Elmar Hardt, however, opposes works from three different series, taken of three different locations. Facing each other these locations suddenly appear similar, interchangeable, undefined.

Nikolaus Grünwald | Sleeper in Metropolis 3

Nikolaus Grünwald | Sleeper in Metropolis 3

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Nikolaus Grünwald | Sleeper in Metropolis

1. Dezember 2010 bis 21. Januar 2011

f75 Fotogalerie, Stuttgart

http://www.f-75.de

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Nikolaus Grünwald | Sleeper in Metropolis 12

Nikolaus Grünwald | Sleeper in Metropolis 12 © N. Grünwald

PR-Text: Sleeper in Metropolis · Die Bilder der Ausstellung entstanden im Januar/Februar 2009 bei seinem ersten Besuch in Hongkong, in jener Stadt, die ihn vom ersten Moment an in den Bann gezogen hat. Ihn interessierte der Zwiespalt zwischen ausgesprochen schöner Landschaft und geradezu brachialer Bebauung. Nüchtern häßliche Häuser, dicht an dicht, auf den ersten Blick eines wie das andere und doch in vielen Details voneinander verschieden. Das Resultat ist uniforme Vielfalt. Einsamkeit und Anonymität der Bewohner sind greifbar und doch leben alle friedlich nebeneinander her und funktionieren.

Nikolaus Grünwald wurde 1974 in Leonberg geboren. Er hat zunächst Jura studiert und mit dem Staatsexamen abgeschlossen, sich dann aber – als Autodidakt – der Fotografie zugewandt. Seine Schwerpunkte: Architektur, Dokumentation, People.

Info + Illus. courtesy f75

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 Bonnekampstraße 2007 aus der Serie Nord © Elmar Haardt

Bonnekampstraße 2007 aus der Serie Nord © Elmar Haardt

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Elmar Haardt | DREI ORTE

17. November 2010 – 31. Januar 2011

vhs-photogalerie, Stuttgart
www.vhs-photogalerie.de

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PR-Text: Landschaften und Menschen sind die fotografischen Motive, die Elmar Haardt (* 1974) an den unterschiedlichsten Orten aufnimmt und in seriellen Arbeiten zu subtilen Bestandsaufnahmen menschlichen Daseins verarbeitet. Die Ausstellung DREI ORTE zeigt erstmals eine Auswahl der Serien Bondeno, Topografien der Durchfahrt und Nord, die in den letzten vier Jahren in der italienischen Po-Ebene, in der Schweizer Region des Gotthardt-Straßentunnels und im nördlichen Stadtgebiet von Essen im Ruhrgebiet entstanden sind.

Nordrampe 2008 aus der Serie Topgrafien der Durchfahrt © Elmar Haardt

Nordrampe 2008 aus der Serie Topgrafien der Durchfahrt © Elmar Haardt

Drei Orte mit eigenen lokalen Charakteristika, die innerhalb ihrer visuellen Gegenüberstellung jedoch überraschende Ähnlichkeiten aufweisen. An jedem Motiv, das heißt an der Wirklichkeit selbst, legt der Künstler eine Struktur frei, die die visuellen Phänomene der ihm fremden Lebenswelten sichtbar werden lassen und die über den dokumentierten Ist-Zustand hinausweisen. Die motivisch eher unspektakulären Situationen zeigen gerade in ihrer alltäglichen Selbstverständlichkeit das Ungewöhnliche, wenn nicht gar Groteske menschlicher Lebensumgebungen. Landschaft und Wohneinrichtung werden hier als Sinnbild menschlichen Befindens interpretiert. Dabei birgt der distanzierte Blick des Fotografen ein gewisses Gefühl der Ortlosigkeit, das sich in den Ansichten aller drei Orte wieder findet und diese miteinander verbindet.

Elmar Haardt wurde 1974 in Essen geboren. Nach seinem Magisterabschluss der Europäischen Ethnologie, Soziologie und Philosophie studierte er Fotografie an der Berliner Schule Fotografie am Schiffbauerdamm. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Ausstellungen, unter anderem in Berlin, Essen und der Schweiz gezeigt. Er lebt in Berlin und München.

Info + Illus. courtesy vhs photogalerie




Weissenhof Symposium 2010 “Gestalt der Bewegung”

6 12 2010

Morgen, 7.12.10, findet ein interdisziplinäres Symposium zur “Gestalt der Bewegung” im Stuttgarter Weissenhof-Institut statt. Im Anschluss daran wird der Release des Buches “update! 90 Jahre Bauhaus – und nun?” gefeiert.

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Weissenhof Symposium 2010
Gestalt der Bewegung
am 7. Dezember 2010 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart

ab 9.30h bis 19.00h

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Mehr Infos
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Bewegung ist elementar und flüchtig zugleich, sie ist grundlegende Vorraussetzung für das Überleben und für unsere Kultur. Bewegung ist die Basis der Entdeckung, Vermessung und Erschließung unserer Lebenswelt.

Das interdisziplinäre Symposium des Weißenhof-Instituts wird die Bedeutung der Gestalt von Bewegung und von Bewegung auf die Gestaltung aus unterschiedlichen Perspektiven erörtern. Die eingeladenen Referenten aus den Disziplinen darstellende und bildende Kunst, Architektur, Design, Medien – und Kulturwissenschaft, Soziologie, Kunstwissenschaft, etc. werden zur Bedeutung und Darstellung von Bewegung in Kunst, Architektur und Design historische Entwicklungen illustrieren, grenzüberschreitende Zusammenhänge verdeutlichen und aktuelle sowie zukünftige Tendenzen diskutieren.

Programm

09.30 Uhr
Petra von Olschowski (Direktorin, ABK): Begrüssung
Prof. Annett Zinsmeister (Leitung des Weißenhofinstituts, ABK): Gestalt der Bewegung ‐ Einführung

10.00 Uhr
Mobile und Stabile
Prof. Dr.Ing.habil. Dr. phil. Margitta Buchert
(Institut für Geschichte und Theorie der Architektur, Leibniz Universität Hannover)

Wie wird Bewegung als eine spezifische Form von Präsenzerfahrung in gestalterischen Artikulationen in der Architektur und den Künsten thematisiert und wahrnehmbar? Welche Eigenschaften von Bewegungsphänomenen können unterschieden werden? Relationen von Wahrnehmungsformen, gestalterischer Handlung und kulturellen Kontexten werden exemplarisch skizziert und in Bezug auf ihre zeitgenössische Relevanz reflektiert.

10.45 ‐ 11.30 Uhr
Der mobilisierte Betrachter
Dr. Söke Dinkla
(Kuratorin, Leitung Kulturhauptstadtbüro Ruhr 2010)

Vom “Dynamismo” des Futurismus über die Beschleunigung des Blicks in der Kinetischen Kunst bis zur Immaterialisierung in der digitalen Kunst die Kunst des 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts setzt den Betrachter in Bewegung voraus. Aufbauend auf den historischen Vorläufern stellt Söke Dinkla anhand vielfältiger Beispiele die zeitliche Dimension der aktuellen Kunst im öffentlichen Raum zur Diskussion. Der Betrachter im Transit hat deutliche Spuren in der Werkkonzeption der aktuellen Kunst hinterlassen.

11.30 Uhr Kaffeepause

11.45 ‐ 12.30 Uhr
Choreographic Objects: traces and artifacts of physical intelligence
-Vortrag in englischer Sprache-
Dr. Scott de Lahunta
(Choreograph, Autor und Leiter des Forschungsprojekt „Motion Bank“ von William Forsythe)

In addition to live performances for an audience, the choreographers have begun to explore the potential of interactive digital media and related technologies to document, represent, transmit and disseminate aspects of their artistic practice. This talk will focus on varieties of informationrich resources they have created (including online interactive scores, digital dance archives, choreographic software agents and realtime training simulations).

12.30 ‐ 13.30 Uhr Mittagspause

13.30 ‐ 14.15 Uhr
Bewegungsform und Lebensform. Moderne Arbeitswissenschaft und die Rhythmisierung des Lebens
Prof. Dr. Inge Baxmann
(Institut für Theaterwissenschaft, Universität Leipzig)

Die moderne Arbeitswissenschaft und ihr Ideal der Bewegungsökonomie basierte auf der Notation von Bewegung, die von Arbeitern inkorporiert werden sollten. Man wollte mentale Dispositionen und Verhaltensstile einüben, da diese neuen Körpertechniken des Wissens nicht nur die Veränderung der Arbeitspraktiken, sondern der gesamten Lebensformen umfassten

14.15 ‐ 15.00 Uhr
Taste, Trackpad, Trägheitssensor
Prof. Dr. Claus Pias
(Institut für Kultur und Ästhetik Digitaler Medien, Leuphana Universität Lüneburg)

Der Vortrag beschäftigt sich mit Bewegungsformen an Interfaces. Dabei geht es weniger um die Experimente der Medienkunst als um alltägliche Anwendungen, bei denen einfache Auslösevorgänge zunehmende durch komplexere Bewegungen ersetzt werden.

15.00 Uhr Kaffeepause

15.15 ‐ 16.00 Uhr
Landschaft in Bewegung
Prof. Christophe Girot
(Institut für Landschaftsarchitektur, ETH Zürich)

Aktuell entsteht eine neue Hermeneutik der Landschaft durch neue Darstellungstechniken die unsere Wahrnehmung und unser Ortsverständnis verändern. Beispiele großmasstäblicher Infrastruktur Projekte in den Alpen mit massiven Geländetransformationen zeigen die Ironie, dass Naturformen, die sich durch solche Projekte profilieren, in ihre Gestalt zunehmend Technologie abhängig werden.

16.00 ‐ 16.45 Uhr
Die Poesie der Bewegung in der Architektur
Prof. Michael Schumacher
(Institut für Entwerfen und Konstruieren, Leibniz Universität Hannover)

Die Poesie einer Bewegung ist kein automatisches Nebenprodukt ihrer funktionalen oder wirtschaftlichen Optimierung. Schöne Bewegungen erhöhen deutlich den Nutzwert von Gegenständen. Sie bilden einen Teil unserer kulturellen Identität.

16.45 Uhr Kaffeepause

17.00 – 17.45 Uhr
Wie werden wir uns morgen bewegen? Mobilität zwischen Stau und Befreiung.
Prof. Dr. Stefan Carsten
(Institut für Transportation Design, HBK Braunschweig)

Die mobile Gesellschaft der Gegenwart ist eine automobile Gesellschaft. Die mobile Gesellschaft der Zukunft bewegt sich dagegen situativoptimal im Raum. Dabei stellt sich unter anderem die Frage, welche Rolle z.B. das Auto in Zukunft noch spielen wird.

17.45 ‐ 19.00 Uhr
Abschlussdiskussion
Resumee und Diskussion auf dem Podium mit allen Referenten

vorr. 19.00 Uhr
Apero und Bookrelease

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Vortrag: Annett Zinsmeister zu Gast bei GEDOK Stuttgart

29 11 2010

Am kommenden Mittwoch gibt die Architektin und Künstlerin Annett Zinsmeister einen Gast-Vortrag in der GEDOK-Galerie Stuttgart.

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Annett Zinsmeister zu Gast bei GEDOK

Mi 01.12.10

20:00 Uhr

GEDOK – Galerie

5 € / 2,50 €

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Annett Zinsmeister arbeitet interdisziplinär und intermedial. Ausgehend von dem Schwerpunkt Raum und Architektur löst sie vorgefundene Strukturen aus ihrem Kontext und fügt diese an anderen Orten und in neuen Kompositionen wieder zusammen. Sie verbindet in ihrer künstlerischen Praxis Kunst, Architektur und Design. Ihre prozesshaften Arbeiten manifestieren sich als Zeichnungen, Fotografien, Installationen, in digitaler oder gebauter Form. In Projektbegleitenden Publikationen vereint sie zudem wissenschaftliche Methodik und gestalterische Praxis.

Annett Zinsmeister studierte Kunst, Architektur, Kultur- und Medienwissenschaften an der Hochschule der Künste Berlin. Seit 2007 ist sie Professorin für konzeptionelles Gestalten und experimentelles Entwerfen und seit 2009 auch Leiterin des Weißenhof-Instituts an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.

Mehr Info.




Architecture photography in Stuttgart and Munich: Sebastian Burger and Gerrit Engel

14 10 2010

Two interesting shows in southern Germany: f75 in Stuttgart presents Sebastian Burger’s shots from Baku, capital of Azerbaijan, where about 800 highrises have been erected in the past 10 years – though many new appartments remain empty and are often only considered as investment items. Baku’s cityscape is changing rapidly. Henn Galerie in Munich shows the first retrospective of Berlin based photographer Gerrit Engel whose focus is on “portrait studies” of buildings.

© Sebastian Burger

© Sebastian Burger

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Sebastian Burger: Baku . Stadt der schlagenden Winde.
12. Oktober 2010 – 26. November 2010
f75 Fotogalerie Stuttgart

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PR-Text: In der aserbaidschanischen Hauptstadt wurden in den letzten zehn Jahren etwa 800 Hochhäuser errichtet. Neue Appartements stehen oft leer, Wohnungen werden nicht selten nur als Geldanlage gekauft. Das alte Stadtbild Bakus verändert sich rasant. Der Wandel geht mit der Verdrängung des aserbaidschanischen Kulturerbes aus der Zeit um 1900 einher. Sebastian Burger hat den Wandel mit all seinen Brüchen und Verwerfungen porträtiert, liebevoll und einfühlsam, aber ohne Beschönigung.

© Sebastian Burger

© Sebastian Burger

Sebastian Burger wurde 1979 in Seeheim-Jugenheim geboren. Nach Fotografen-Praktika in Hamburg und München studierte er an der Hochschule für Künste, Bremen.

Info + illus. courtesy f75

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Gerrit Engel: Agway, 1997, aus der Serie Buffalo Grain Elevators, c- Print, 100 x 70 cm (Ed. 3)

Gerrit Engel: Agway, 1997, aus der Serie Buffalo Grain Elevators, c- Print, 100 x 70 cm (Ed. 3) © Gerrit Engel

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Gerrit Engel Arbeiten 1996-2010
8. Oktober – 23. Dezember 2010

HENN GALERIE, München

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PR-Text: Die Ausstellung in der Henn Galerie ist die erste Werkschau des Berliner Fotografen Gerrit Engel. Gezeigt werden Auszüge aus den wichtigsten Werkgruppen der letzten 15 Jahre, darunter Buffalo Grain Elevators (1997), Marzahn (1999), Manhattan NEW YORK (2006), Berlin (2009) sowie die bisher noch nicht ausgestellte Arbeit Palast der Republik (2009). ARBEITEN 1996 – 2010 ist als Installation angelegt, die sich an thematischen und stilistischen Aspekten orientiert und die charakteristischsten Arbeiten aus Gerrit Engels Schaffen zeigt.

Einen Schwerpunkt in Gerrit Engels Fotografie bilden die so genannten „Portait-Studien“ von Gebäuden. Die Fotografien zeugen von einer sachlich-nüchternen Annäherung wie auch von einer sympathisierenden Haltung des Fotografen, der das Objekt zum Individuum mit skulpturalen und ikonischen Qualitäten erhebt. Wie schon bei Engels viel beachtetem Debüt Buffalo Grain Elevators gelingt ihm auch bei seinen stadträumlichen Projekten eine baugeschichtliche Bestandsaufnahme voller sozialer und politischer Zeichen.

Gerrit Engel: Agway, 1997, aus der Serie Buffalo Grain Elevators, c- Print, 100 x 70 cm (Ed. 3)

Gerrit Engel: Agway, 1997, aus der Serie Buffalo Grain Elevators, c- Print, 100 x 70 cm (Ed. 3) © Gerrit Engel

Gerrit Engel lebt und arbeitet in Berlin. Der 1965 in Essen geborene Fotograf studierte von 1990 bis 1997 Architektur und Fotografie an der Technischen Universität München und am City College New York. Seine Arbeiten wurden bereits in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt. Anlässlich der Eröffnung des Neuen Museums für Kunst und Design in Nürnberg im Jahr 2000 wurde sein Projekt über Marzahn präsentiert und in die ständige Sammlung aufgenommen. 2009 zeigte die Pinakothek der Moderne die erste umfangreiche Einzelausstellung mit Bildern aus den Werkgruppen Manhattan und Berlin in München. Weitere Arbeiten sind derzeit in Leipzig und Madrid und ab November in Rotterdam zu sehen.

Info + illus. courtesy Henn Galerie