2x Stuttgart: Elmar Haardt und Nikolaus Grünwald

10 12 2010

Two photo shows in Stuttgart tracing the subtle details and characteristics of as different locations as Hong Kong and European suburban areas. Nikolaus Grünwald captures the outside uniformity of the now-Chinese-again metropolis’ architecture and presents their “uniform variety”: it is numerous details that vary. Elmar Hardt, however, opposes works from three different series, taken of three different locations. Facing each other these locations suddenly appear similar, interchangeable, undefined.

Nikolaus Grünwald | Sleeper in Metropolis 3

Nikolaus Grünwald | Sleeper in Metropolis 3

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Nikolaus Grünwald | Sleeper in Metropolis

1. Dezember 2010 bis 21. Januar 2011

f75 Fotogalerie, Stuttgart

http://www.f-75.de

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Nikolaus Grünwald | Sleeper in Metropolis 12

Nikolaus Grünwald | Sleeper in Metropolis 12 © N. Grünwald

PR-Text: Sleeper in Metropolis · Die Bilder der Ausstellung entstanden im Januar/Februar 2009 bei seinem ersten Besuch in Hongkong, in jener Stadt, die ihn vom ersten Moment an in den Bann gezogen hat. Ihn interessierte der Zwiespalt zwischen ausgesprochen schöner Landschaft und geradezu brachialer Bebauung. Nüchtern häßliche Häuser, dicht an dicht, auf den ersten Blick eines wie das andere und doch in vielen Details voneinander verschieden. Das Resultat ist uniforme Vielfalt. Einsamkeit und Anonymität der Bewohner sind greifbar und doch leben alle friedlich nebeneinander her und funktionieren.

Nikolaus Grünwald wurde 1974 in Leonberg geboren. Er hat zunächst Jura studiert und mit dem Staatsexamen abgeschlossen, sich dann aber – als Autodidakt – der Fotografie zugewandt. Seine Schwerpunkte: Architektur, Dokumentation, People.

Info + Illus. courtesy f75

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 Bonnekampstraße 2007 aus der Serie Nord © Elmar Haardt

Bonnekampstraße 2007 aus der Serie Nord © Elmar Haardt

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Elmar Haardt | DREI ORTE

17. November 2010 – 31. Januar 2011

vhs-photogalerie, Stuttgart
www.vhs-photogalerie.de

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PR-Text: Landschaften und Menschen sind die fotografischen Motive, die Elmar Haardt (* 1974) an den unterschiedlichsten Orten aufnimmt und in seriellen Arbeiten zu subtilen Bestandsaufnahmen menschlichen Daseins verarbeitet. Die Ausstellung DREI ORTE zeigt erstmals eine Auswahl der Serien Bondeno, Topografien der Durchfahrt und Nord, die in den letzten vier Jahren in der italienischen Po-Ebene, in der Schweizer Region des Gotthardt-Straßentunnels und im nördlichen Stadtgebiet von Essen im Ruhrgebiet entstanden sind.

Nordrampe 2008 aus der Serie Topgrafien der Durchfahrt © Elmar Haardt

Nordrampe 2008 aus der Serie Topgrafien der Durchfahrt © Elmar Haardt

Drei Orte mit eigenen lokalen Charakteristika, die innerhalb ihrer visuellen Gegenüberstellung jedoch überraschende Ähnlichkeiten aufweisen. An jedem Motiv, das heißt an der Wirklichkeit selbst, legt der Künstler eine Struktur frei, die die visuellen Phänomene der ihm fremden Lebenswelten sichtbar werden lassen und die über den dokumentierten Ist-Zustand hinausweisen. Die motivisch eher unspektakulären Situationen zeigen gerade in ihrer alltäglichen Selbstverständlichkeit das Ungewöhnliche, wenn nicht gar Groteske menschlicher Lebensumgebungen. Landschaft und Wohneinrichtung werden hier als Sinnbild menschlichen Befindens interpretiert. Dabei birgt der distanzierte Blick des Fotografen ein gewisses Gefühl der Ortlosigkeit, das sich in den Ansichten aller drei Orte wieder findet und diese miteinander verbindet.

Elmar Haardt wurde 1974 in Essen geboren. Nach seinem Magisterabschluss der Europäischen Ethnologie, Soziologie und Philosophie studierte er Fotografie an der Berliner Schule Fotografie am Schiffbauerdamm. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Ausstellungen, unter anderem in Berlin, Essen und der Schweiz gezeigt. Er lebt in Berlin und München.

Info + Illus. courtesy vhs photogalerie




Matthias Haun’s urban Daydreams in Hamburg and New Homeland in Stuttgart

12 12 2009

Auch über den Jahreswechsel gibt es was zu sehen – im Norden wie im Süden. In der found Galerie in Hamburg zeigt Matthias Haun Weltstädte wie New York, Tokyo und Paris in ebenso erstaunlichen wie ungewohnten – weil untypischen – Ansichten, in Stuttgart sind die Arbeiten der Preisträger des Europäischen Architekturfotografie-Preis 2009 zum Thema “Neue Heimat” zu sehen.

Still interesting shows to see around the change of years – in Northern and Southern Germany. found Galerie Hamburg presents Matthias Haun’s amazing and unusual – because untypical – impressions of world cities like New York, Tokyo and Paris, while in Stuttgart the winning works of the European Architecture Photography Prize 2009 “New Homeland” can be seen.

Matthias Haun Wellblechhaus 1, Tokyo 2006

Matthias Haun Wellblechhaus 1, Tokyo 2006 © M. Haun

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Matthias Haun

Contemporary Fine Daydreams

found Galerie, Hamburg

30. November 2009 – 30. Januar 2010

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Matthias Hauns (*1959) 2006 begonnene Serie Contemporary Fine Daydreams zeigt die ungesehenen, alltäglichen Seiten von Städten wie Paris, Tokyo, L.A., Nagasaki. Seine Bilder verhelfen dem Unscheinbaren zu dem Recht, gesehen zu werden und zu der Chance neben dem Stereotyp zu bestehen. So reduziert der Bremer Foto-Künstler etwa den Blick auf New York auf ein Wasserglas neben dem eine weiße Serviette mit Prägedruck liegt.

Matthias Haun Wartende, Paris, 2006Matthias Haun Wartende, Paris, 2006 © M. Haun

Obwohl Hauns Motive die großen Städte der Welt sind, deren mediales Bild teilweise schon bis zum Überdruss veröffentlicht ist, präsentiert er einen ganz anderen Blick auf diese Städte. Seine Digital-Aufnahmen gehorchen gerade nicht den gängigen touristischen Sehmustern – und statt den Aufnahmen digital mehr Schärfe, Kontrast und knalligere Farben zu verleihen, nutzt er die digitalen Möglichkeiten vor allem, um Silhouetten zu verbergen und Ansichten zu fragmentieren. Digital nachbearbeitet wird nicht zur Korrektur der Aufnahmen, sondern zur malerischen Intervention ins Bild.

In der found Galerie für zeitgenössische Fotografie sind 17 Arbeiten der Serie Contemporary Fine Daydreams zu sehen.

(Info aus einem Text von Benno Schirrmeister, Webseite Matthias Haun)

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Stephan Sahm, 1. Prize | Europäischer Architekturfotografiepreis 2009   ,,Neue Heimat | New Homeland´´

Stephan Sahm, 1. Prize | Europäischer Architekturfotografiepreis 2009 ,,Neue Heimat | New Homeland´´

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Neue Heimat
Europäischer Architekturfotografie-Preis 2009

vhs-photogalerie, Stuttgart

26. November 2009 – 31. Januar 2010

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PR-Text: Der alle zwei Jahre ausgelobte Wettbewerb “Europäischer Architekturfotografie-Preis” stand dieses Mal unter dem Thema “Neue Heimat | New Homeland”.

Tim Griffith | Europäischer Architekturfotografiepreis 2009 ,,Neue Heimat | New Homeland´´

Tim Griffith, 2. Prize | Europäischer Architekturfotografiepreis 2009 ,,Neue Heimat | New Homeland´´

An dem aktuellen Wettbewerb haben sich 232 Fotografen aus 16 Ländern beteiligt. Vergeben wurden drei Preise, vier Auszeichnungen und 22 Anerkennungen. Von den so geehrten Fotografen werden jeweils vier Arbeiten, die konzeptionell zusammen gehören, gezeigt. Alle Arbeiten zeugen vom großen technischen Können der Fotografen, von ihrer Inspiration und von bewundernswerter Originalität. Was zum Beispiel auf einem der Preisträgerfotos von Stephan Sahm (1. Preis) wie ein Zimmer mit futuristischen Möbeln aussieht, entpuppt sich bei genauem Hinsehen als Inventar eines Hamsterkäfigs.

Erster Preis / First Prize
Stephan Sahm (GER)

Zweiter Preis / Second Prize
Tim Griffith (US)

Zweiter Preis / Second Prize
Jacky Longstaff (UK)

Mehr Bilder der Preisträger hier

Jacky Longstaff, 2. Prize | Europäischer Architekturfotografiepreis 2009 ,,Neue Heimat | New Homeland´´

Jacky Longstaff, 2. Prize | Europäischer Architekturfotografiepreis 2009 ,,Neue Heimat | New Homeland´´

Die meisten Fotografen sehen das Thema “Neue Heimat” durchaus kritisch, weil eine neue Heimat meist den Verlust einer alten Heimat impliziert.

Alle Fotografien zeigen auch, dass moderne Architektur-Fotografie heute weit mehr ist als das perfekte Abbilden von Gebäuden, dass Emotionen, Reflexionen und Visionen ebenso dazugehören.

Info und Abb. vhs-Fotogalerie Stuttgart und die Fotografen

Mehr Infos gibt baulinks.de

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