Ludwigshafen am Rhein – fotografiert von Jörg Heieck (Ausstellung im Wilhelm-Hack-Museum)

17 11 2008

Ludwigshafen am Rhein ist nicht wirklich eine Stadt, die man auf seinem “Da muss ich hin”-Reisekalender dick markieren würde (und – zugegeben: – es auch nicht müsste). Trotzdem gibt es in der BASF-Stadt gerade im Kunst- und Kulturbereich einiges zu entdecken. Auf die Miró-Wand und das Wilhelm-Hack-Museum habe ich schon einmal hingewiesen.

Dass es aber auch in den unscheinbarsten Städten besondere Ecken zu entdecken gibt und dass oft ein Wechsel der Perspektive ganz neue Ansichten und Einblicke bieten kann, scheint daher gerade bei einer Stadt wie Ludwigshafen vielversprechend:

Im Rahmen des 150. jährigen Stadtjubiläums (150. Wiederkehr der Verleihung der Stadtrechte) Ludwigshafens zeigt der Fotograf Jörg Heieck rund 100 Panoramafotografien der Stadt; die Fotoarbeiten sind zum Teil bis zu sechs Quadratmeter groß.

Weiter heißt es in der offiziellen Beschreibung der Ausstellung:

Über ein Jahr lang hat Jörg Heieck Ludwigshafen aus seinem Blickwinkel porträtiert und die Stadt im Wandel der Tages- und Jahreszeiten begleitet. Entstanden ist dabei eine Vielzahl von Panoramabildern.

Besonders klar und deutlich sind auf den Fotografien kleinste Einzelheiten zu erkennen. Hergestellt wurden die Ausstellungsstücke im Diaplex-Verfahren. Dabei wird eine dauerhafte Verbindung von Abzug und Acrylglas hergestellt. Dies erhöht den ästhetischen Effekt bei der Präsentation. Durch die lichtbrechungsfreie Verbindung mit der Bildebene wird auch der optische Tiefeneindruck erheblich verstärkt.

Im Museum wird während der Ausstellung noch gearbeitet, um die rund 16-monatige Modernisierungsphase rechtzeitig zur Wiedereröffnung am 31. Januar 2009 abzuschließen, wenn das Museum dann seine gesamte Sammlung unter dem Titel “alles” vorstellt.

Außerdem wird eine Auswahl von 50 Fotografien in einem Bildband publiziert.

Mehr zu Jörg Heieck hier sowie auf der Website des Fotografen.

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Ich habe die Ausstellung noch nicht selbst gesehen. Die im Internet verfügbare Bildauswahl sieht jedoch interessant aus – ich denke, die großen Dimensionen lassen die Arbeiten sehr eindrucksvoll wirken, auch wenn die Bilder, die offenbar vor allem mit besonderen Detailaufnahmen oder ungewohnten Ausschnitten arbeiten, wohl mehr verstecken, als sie zeigen. Trotzdem verspricht die Ausstellung einige ungewohnte und ungewohnt ästhetische Ansichten von Ludwigshafen.

Ludwigshafen am Rhein – fotografiert von Jörg Heieck

Ausstellung zum Jubiläum “150 Jahre Stadt Ludwigshafen am Rhein”

Dauer: 1.11.08 – 6.1.09

Di, Mi & Fr: 12 – 18 Uhr

Do: 12 – 20 Uhr

Sa & So: 10 – 18 Uhr

Eintritt 5€, ermäßigt 3€




Madrid: Palacio de Congresos / Joan Miró

22 10 2008

Madrid photos by SK

An unexpected discovery we made when visiting the famous Santiago Bernabéu Stadium in Madrid was the Palacio de Congresos de Madrid at the Paseo de la Castellana – or rather a mural on the front facade. But is it really what it looks like?  A later visit at the Reina Sofia museum gave prove of what was only an assumption that war: Yes indeed, it is a Miró work, design by the artist himself.

In 1980, the ceramist artist and friend of Miró, Josep Llorens i Artigas (1982-1980), created the mural after the original design of Joan Miró (1893-1983).

The congress building itself has been constructed in 1970 by an Spanish architect Pablo Pintado y Riba (cf. Spanish wikipedia entry).

Miró has created several ceramic murals (a short overview here). One of them can be admired in Germany, at Ludwigshafen – the BASF city:

Here, Miró’s work, his 12. mural, is decorating the southeast facade of the Wilhelm-Hack-Museum, constructed between 1973-1979. With 55 x 10 m and made of 7200 tiles it is one of Miró’s biggest works (1970s). Actually it is owed to a construction mistake: the had to be heightened to +4 metres, the huge exterior thus “demanded” for artistical treatment. The founder himself, Wihlem Hack, contacted Joan Miró (more info here, German).

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By the way, as I mentioned it I don’t think I can sneak out – for all the football fans out there: voilà, the Bernabéu Stadium, the “Real” home (which is actually not very “inviting”) ;):