Urban Stage | GUDRUN KEMSA in Düsseldorf

In her photographic work and video installations, Gudrun Kemsa engages in the representation of space, time and movement. She looks at public, mostly urban areas such as streets and squares, where she records the change of events. The photographs, taken all around the world, show the influence of time on the perception and the dynamics of the static image space.

Gudrun Kemsa: General Motors 2, 2013, 70 x 100 cm

Gudrun Kemsa: General Motors 2, 2013, 70 x 100 cm

 

 

Gudrun Kemsa 

Urban Stage

1. Februar – 5. April 2013

Galerie Bernd A. Lausberg, Düsseldorf

www.galerie-lausberg.com 

 

 

 

PR-Text: In Ihren fotografischen Arbeiten und Video-Installationen beschäftigt sich Gudrun Kemsa mit der Darstellung von Raum, Zeit und Bewegung. Ihr Blick gilt öffentlichen, meist urbanen Räumen wie Straßen und Plätzen, in denen sie den Wandel der Ereignisse aufzeichnet. Die weltweit entstehenden Aufnahmen zeigen den Einfluss der Zeit auf die Wahrnehmung und die Dynamisierung des statischen Bildraums.

Gudrun Kemsa: La Corniche 2, 2009, 86 x 198 cm

Gudrun Kemsa: La Corniche 2, 2009, 86 x 198 cm

Zeit drückt sich in Bewegung aus, und die energetische Kraft des Lichts wird zum zentralen Motiv. Gudrun Kemsas Arbeiten schließen die Betrachter als Subjekte der Betrachtung ein und bewegen sie zu einer aktiven Form der Rezeption.

“Das plötzliche Gefühl, sich selbst zu bewegen, schärft die Aufmerksamkeit auf das Bezugssystem von filmischem und realem Raum, relativiert das Bewusstsein der eigenen Präsens im tatsächlichen Raum und der realen Zeit und betont schließlich die Körperlichkeit des Sehens.” (Martin Hochleitner)

Gudrun Kemsa gehört zu den aktuell bedeutendsten deutschen Foto- und Videokünstlern, sie lebt und arbeitet in Düsseldorf. In den 80er Jahren studierte sie an der Kunstakademie Düsseldorf. Seit 2001 ist sie Professorin für “Bewegte Bilder und Fotografie” an der Hochschule Niederrhein in Krefeld. Ihr künstlerisches Werk wurde mit Stipendien und Auszeichnungen gewürdigt, u.a. erhielt sie 1996/97 das Villa-Massimo-Stipendium in Rom. Gudrun Kemsas Arbeiten werden international auf Ausstellungen, Messen und Festivals gezeigt und sind in vielen Sammlungen vertreten.

Info + illus. courtesy Galerie Lausberg

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