Perspectives on Rooms and Houses in Heidelberg, Gelsenkirchen and Zurich
18 03 2010Die Heidelberger Galerie Kunst2 zeigt neue Arbeiten der niederländischen Malerin (und ausgebildeten Architektin) Tamara Giesberts, deren Thema Räume und Häuser sind. In Gelsenkirchen-Ückendorf eröffnet eine neue Stadtteilgalerie, die mit Fotografie in und mit dem Stadtteil arbeiten will, während die Zürcher Galerie Zur Stockeregg zwei renommierte Schweizter Fotografen mit ihren unterschiedlichen Herangehensweisen an “Räume” zusammenbringt.
Heidelberg based gallery Kunst2 presents new works of Dutch painter (and studied architect) Tamara Giesberts whose work is focussing spaces, rooms and houses. In Gelsenkirchen quarter Ueckendorf a new gallery is launched, exhibiting photography in and within the context of the quarter, while Zurich gallery Zur Stockeregg brings together two renowned Swiss photographers and their particular perspectives on “Rooms”.
.
Tamara Giesberts
licht.raum
6. März – 20. April 2010
.
Die Heidelberger Galerie Kunst2 präsentiert neue Arbeiten von Tamara Giesberts, ausgebildete Malerin und Architektin, die seit 2009 in den USA entstanden sind.
Aus dem PR-Text: Geprägt von vierschiedenen Lichtsituationen veraiiert Tamara Giesberts ihr Thema Räume und Häuser. Es sind menschenleere Innen- und Außenräume, die jedoch nie verlassen oder trostlos wirken. Lebendigkeit erzeugt die Küsntelrin durch das Licht, das in die Räume einfällt oder die Häuser umgibt.
Die Lichtspiele in Verbindung mit außergewöhlichen Perspektiven und der mutigen Komposition von Farben verleihen den Bildern eine ganz besondere Aura. Zu Recht wird Tamara Giesberts in den USA als “Queen of light” bezeichnet.
Info Galerie Kunst2, further Info + illus.: The Knapp Gallery
************************************************************
.
Von hier – Katja Langer und Pedro Malinowski
Fotografische Positionen aus dem Stadtteil
26. Februar – 26. Juni 2010
bild.sprachen, Büro und Stadtteilgalerie, Gelsenkirchen
Ein Projekt des Fördervereins Pixelprojekt_Ruhrgebiet
.
.
Aus dem PR-Text: Mit dieser Ausstellung eröffnet das Projekt bild.sprachen die neue Stadtteilgalerie auf der Bergmannstraße in Gelsenkirchen-Ückendorf. bild.sprachen wird damit fortan an neuem Platz in und mit dem Stadtteil arbeiten und Fotografie in vielfältiger Anwendung präsentieren.
Die erste Ausstellung zeigt fotografische Arbeiten von Katja Langer (*1977, Reichenau / Erzgebirge) und Pedro Malinowski (*1963, Valparaiso, Chile), die in der Künstlersiedlung Halfmannshof leben und arbeiten. Die künstlerischen Positionen zeigen in unprätentiösen Bildern das eigene Lebensumfeld der beiden Fotografen. Malinowski entdeckt in seiner Arbeit “Ückendorfer Landschaften” dabei eine eigene Schönheit vor der Tür, die er in stimmungsvolle Bilder übersetzt. Langer hingegen entwirft durch ein patchworkartiges Zusammenfügen von mehr als 100 an sich unspektakulären fragmentarischen Bildern des alltäglichen Umfeldes ein Gesamtbild der Alltagswelt mit dem Titel: “Es ist am Regnen”.
Info + Abb. bild.sprachen
************************************************************

© Daniel Schwartz, Ancient Silver Mine, Lavrion, Attica. Greece, 1978, Vintage gelatin silver print, 19.9 x 19.9 cm
.
RÄUME. FOTOGRAFIEN VON CHRISTIAN VOGT UND DANIEL SCHWARTZ
Galerie Zur Stockeregg, Zürich
.
.
Aus dem PR-Text: Mit der aktuellen Ausstellung unter dem Titel “Räume” führt die Galerie Zur Stockeregg zwei herausragende Schweizer Fotografen zusammen: Christian Vogt und Daniel Schwartz. Die Werke der beiden Künstler werden unter dem Aspekt der Räumlichkeit beleuchtet, wobei der Begriff “Raum” im weiteren Sinne zu verstehen ist und somit Natur- und Innenansichten ebenso umfasst, wie er örtliche und zeitliche Erstreckungen untersucht.
Christian Vogt und Daniel Schwartz – in Motivwahl und Bildsprache unterscheiden sie sich deutlich voneinander. Und doch sind die Arbeiten dieser beiden Fixsterne am Schweizer Fotohimmel in einem Punkt deckungsgleich: Sie sind das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Bildthema. Beide Künstler nehmen sich Zeit für die optimale Einstellung, schiessen lieber kein Bild als ein banales. Weder Vogt noch Schwartz betätigen den Auslöser einfach reflexartig, um danach aus einer Bilderflut die besten Aufnahmen auswählen zu können. Stattdessen fühlen sich beide der traditionellen Schwarz-Weiss-Fotografie verpflichtet, wonach der Werkgenese eine konzentrierte Suche nach der richtigen Einstellung vorausgehen muss.

© Christian Vogt, Architekturmuseum II, 2005, Carbon pigment print on rag paper, 13.5 x 40 cm, Edition of 3
Die Fotografien von Christian Vogt (*1946) sind immer erst die Spitze vom Eisberg: Sie sind der sichtbare Teil eines nur emotional wahrnehmbaren Ganzen. So geht es dem Künstler in der Serie “Naturräume” nicht um die akkurate Wiedergabe der Flora, sondern um die Wirkung des organisch verflochtenen Raumes auf den Betrachter sowie dessen daraus erwachsende emotionale Reaktion. [...]
Der Faktor Zeit spielt auch in den Werken von Daniel Schwartz (*1955) eine zentrale Rolle. Allerdings umspannen die von ihm thematisierten Zeiträume oft gleich Jahrhunderte. [...] So versteht es Schwartz meisterhaft, mit unaufgeregter Rhetorik profunde Inhalte zu vermitteln, während in seinen Werken Zeit-, Natur- und Kulturräume kollidieren. (Paulina Szczesniak, Februar 2010)
Info + Abb. Galerie Zur Stockeregg
Kategorien : Allgemeines | General Info
Schlagworte : Christian Vogt, Daniel Schwartz, Galerie Kunst2, Gelsenkirchen, Heidelberg, Katja Langer, Pedro Malinowski, Tamara Giesberts





























