Merry Christmas and a happy New Year!

23 12 2010
Winterwonderland ... Foto: SK

Winterwonderland ... somewhere in Heidelberg, Foto: SK

deconarch.com wünscht allen Lesern ein besinnliches Weihnachtsfest – hoffentlich ohne noch mehr Schneechaos, aber natürlich trotzdem weiß! – und einen wundervollen Start in ein erfolgreiches und kreatives 2011!

Dear readers, have a wonderful Christmas season – without snow chaos! – and a great start into a successful and creative 2011!

Deconarch.com will be back soon – with several exciting interviews, book reviews, exhibitions, … Come and see! :-)




A New View: Architectural Photography from the National Museums in Berlin

28 05 2010

The Berlin National Museums’s Museum of Photography presents around 300 hidden treasures of architectural photography from the collections of the National Museums. Nearly all of the individual museums have acquired photographs since some 150 years. The genre of architectural photography is especially prominently represented. It was collected for the purpose of documenting ethnological and archaeological expeditions, to archive architectural monuments or as an art form in its own right. An impressive panorama of the most diverse architectural motifs unfolds, ranging from the beginnings of photography to today. In the show presents works by Eugène Atget, Heinrich Heidersberger, Alexander Henderson, Candida Höfer, Bernard Larsson, Reiner Leist, Ute Mahler, Helmut Newton, Thomas Ruff, Heidi Specker, Hiroshi Sugimoto, …

F. August Oppenheim: Frauenkirche, Dresden 1854, Albuminpapier, Kunstbibliothek, Sammlung Fotografie, © SMB

F. August Oppenheim: Frauenkirche, Dresden 1854, Albuminpapier, Kunstbibliothek, Sammlung Fotografie, © SMB

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Ein neuer Blick: Architekturfotografie aus den Staatlichen Museen zu Berlin |

A New View: Architectural Photography from the National Museums in Berlin

Kunstbibliothek
Sammlung Fotografie
im
Museum für Fotografie
Do 27. Mai – So 5. September 2010

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PR-Text: Mit bislang verborgenen Schätzen der Architekturfotografie aus den Sammlungen der Staatlichen Museen eröffnet die Kunstbibliothek ihren restaurierten Kaisersaal im Museum für Fotografie.

Fast alle Häuser der Staatlichen Museen erwarben seit etwa 150 Jahren Fotografien. Besonders prominent vertreten ist darunter die Gattung der Architekturfotografie, die für die Dokumentation von ethnologischen und archäologischen Expeditionen, für die Archivierung von Baudenkmälern oder als eigenständige Kunstform gesammelt wurde. In den Beständen finden sich bedeutende Arbeiten, darunter Blätter berühmter Fotografen von F. August Oppenheim über Eugene Atget und Albert Renger-Patzsch bis zu Candida Höfer, Entdeckungen von unbekannter Hand und technische Raritäten. Es wird ein beeindruckendes Panorama verschiedenster Architekturmotive vom Beginn der Fotografie bis heute entfaltet: Bilder von Bambushütten aus dem Ethnologischen Museum, Aufnahmen von Tempeln aus dem Ägyptischen Museum, Fotografien indischer Moscheen aus dem Museum für Asiatische Kunst und Architekturfotografien der klassischen Moderne aus der Sammlung Fotografie der Kunstbibliothek, um nur einige zu nennen.

Rund 300 Exponate stellen die Architekturfotografie als eine zentrale Gattung des Mediums vor und erlauben zugleich einen neuen, ungewöhnlichen Blick auf ihre Geschichte.

For an English description please read on …




Perspectives on Rooms and Houses in Heidelberg, Gelsenkirchen and Zurich

18 03 2010

Die Heidelberger Galerie Kunst2 zeigt neue Arbeiten der niederländischen Malerin (und ausgebildeten Architektin) Tamara Giesberts, deren Thema Räume und Häuser sind. In Gelsenkirchen-Ückendorf eröffnet eine neue Stadtteilgalerie, die mit Fotografie in und mit dem Stadtteil arbeiten will, während die Zürcher Galerie Zur Stockeregg zwei renommierte Schweizter Fotografen mit ihren unterschiedlichen Herangehensweisen an “Räume” zusammenbringt.

Heidelberg based gallery Kunst2 presents new works of Dutch painter (and studied architect) Tamara Giesberts whose work is focussing spaces, rooms and houses. In Gelsenkirchen quarter Ueckendorf a new gallery is launched, exhibiting photography in and within the context of the quarter, while Zurich gallery Zur Stockeregg brings together two renowned Swiss photographers and their particular perspectives on “Rooms”.

Tamara Giesberts Bedroom Window Acrylic on Canvas 23.5" x 31.5"

Tamara Giesberts, Bedroom Window, Acrylic on Canvas, 23.5" x 31.5" © T. Giesberts

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Tamara Giesberts

licht.raum

6. März – 20. April 2010

Galerie KUNST 2, Heidelberg

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Die Heidelberger Galerie Kunst2 präsentiert neue Arbeiten von Tamara Giesberts, ausgebildete Malerin und Architektin, die seit 2009 in den USA entstanden sind.

Aus dem PR-Text: Geprägt von vierschiedenen Lichtsituationen veraiiert Tamara Giesberts ihr Thema Räume und Häuser. Es sind menschenleere Innen- und Außenräume, die jedoch nie verlassen oder trostlos wirken. Lebendigkeit erzeugt die Küsntelrin durch das Licht, das in die Räume einfällt oder die Häuser umgibt.

Die Lichtspiele in Verbindung mit außergewöhlichen Perspektiven und der mutigen Komposition von Farben verleihen den Bildern eine ganz besondere Aura. Zu Recht wird Tamara Giesberts in den USA als “Queen of light” bezeichnet.

Info Galerie Kunst2, further Info + illus.: The Knapp Gallery

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© Pedro Malinowski

© Pedro Malinowski

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Von hier – Katja Langer und Pedro Malinowski
Fotografische Positionen aus dem Stadtteil

26. Februar – 26. Juni 2010

bild.sprachen, Büro und Stadtteilgalerie, Gelsenkirchen

Ein Projekt des Fördervereins Pixelprojekt_Ruhrgebiet

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Aus dem PR-Text: Mit dieser Ausstellung eröffnet das Projekt bild.sprachen die neue Stadtteilgalerie auf der Bergmannstraße in Gelsenkirchen-Ückendorf. bild.sprachen wird damit fortan an neuem Platz in und mit dem Stadtteil arbeiten und Fotografie in vielfältiger Anwendung präsentieren.

© Katja Langer
© Katja Langer

Die erste Ausstellung zeigt fotografische Arbeiten von Katja Langer (*1977, Reichenau / Erzgebirge) und Pedro Malinowski (*1963, Valparaiso, Chile), die in der Künstlersiedlung Halfmannshof leben und arbeiten. Die künstlerischen Positionen zeigen in unprätentiösen Bildern das eigene Lebensumfeld der beiden Fotografen. Malinowski entdeckt in seiner Arbeit “Ückendorfer Landschaften” dabei eine eigene Schönheit vor der Tür, die er in stimmungsvolle Bilder übersetzt. Langer hingegen entwirft durch ein patchworkartiges Zusammenfügen von mehr als 100 an sich unspektakulären fragmentarischen Bildern des alltäglichen Umfeldes ein Gesamtbild der Alltagswelt mit dem Titel: “Es ist am Regnen”.

Info + Abb. bild.sprachen

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© Daniel Schwartz, Ancient Silver Mine, Lavrion, Attica. Greece, 1978,  Vintage gelatin silver print, 19.9 x 19.9 cm

© Daniel Schwartz, Ancient Silver Mine, Lavrion, Attica. Greece, 1978, Vintage gelatin silver print, 19.9 x 19.9 cm

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RÄUME. FOTOGRAFIEN VON CHRISTIAN VOGT UND DANIEL SCHWARTZ

5. März – 19. Mai 2010

Galerie Zur Stockeregg,  Zürich

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Aus dem PR-Text: Mit der aktuellen Ausstellung unter dem Titel “Räume” führt die Galerie Zur Stockeregg zwei herausragende Schweizer Fotografen zusammen: Christian Vogt und Daniel Schwartz. Die Werke der beiden Künstler werden unter dem Aspekt der Räumlichkeit beleuchtet, wobei der Begriff “Raum” im weiteren Sinne zu verstehen ist und somit Natur- und Innenansichten ebenso umfasst, wie er örtliche und zeitliche Erstreckungen untersucht.

Christian Vogt und Daniel Schwartz – in Motivwahl und Bildsprache unterscheiden sie sich deutlich voneinander. Und doch sind die Arbeiten dieser beiden Fixsterne am Schweizer Fotohimmel in einem Punkt deckungsgleich: Sie sind das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Bildthema. Beide Künstler nehmen sich Zeit für die optimale Einstellung, schiessen lieber kein Bild als ein banales. Weder Vogt noch Schwartz betätigen den Auslöser einfach reflexartig, um danach aus einer Bilderflut die besten Aufnahmen auswählen zu können. Stattdessen fühlen sich beide der traditionellen Schwarz-Weiss-Fotografie verpflichtet, wonach der Werkgenese eine konzentrierte Suche nach der richtigen Einstellung vorausgehen muss.

© Christian Vogt, Architekturmuseum II, 2005, Carbon pigment print on rag paper, 13.5 x 40 cm, Edition of 3

© Christian Vogt, Architekturmuseum II, 2005, Carbon pigment print on rag paper, 13.5 x 40 cm, Edition of 3

Die Fotografien von Christian Vogt (*1946) sind immer erst die Spitze vom Eisberg: Sie sind der sichtbare Teil eines nur emotional wahrnehmbaren Ganzen. So geht es dem Künstler in der Serie “Naturräume” nicht um die akkurate Wiedergabe der Flora, sondern um die Wirkung des organisch verflochtenen Raumes auf den Betrachter sowie dessen daraus erwachsende emotionale Reaktion. [...]

Der Faktor Zeit spielt auch in den Werken von Daniel Schwartz (*1955) eine zentrale Rolle. Allerdings umspannen die von ihm thematisierten Zeiträume oft gleich Jahrhunderte. [...] So versteht es Schwartz meisterhaft, mit unaufgeregter Rhetorik profunde Inhalte zu vermitteln, während in seinen Werken Zeit-, Natur- und Kulturräume kollidieren. (Paulina Szczesniak, Februar 2010)

Info + Abb. Galerie Zur Stockeregg




art Karlsruhe 2010

8 03 2010

Vom Geheimtipp zum Pflichttermin: Über das erste Märzwochenende hat die mittlerweile 7. Ausgabe der art Karlsruhe ihre Pforten geöffnet. Von Wirtschaftskrise war nichts zu spüren (aber hier müsste man wohl in die Kassen der Galeristen schauen). Die Stimmung jedenfalls war gut, die Besucher kamen schon zur Preview zahlreich. Die Vorlage vom letzten Jahr – der Rekord lag bei über 42.000 Besuchern – wurde nochmals um über 1000 Besucher getoppt, wie aus Karlsruhe zu hören ist.

Once an insider, it now is an obligatory date in the art scene: The 7th art Karlsruhe fair was held during the first weekend in March. No impact of the economic crisis was visible (but to judge that, we’d have to take a glimpse into the galleries’ books, wouldn’t we). Yet the atmosphere was great, the visitors came in droves. Last year’s record of more than 42.000 visitors could even be topped.

My impression from the preview (in German) can be found on “Art and Events” (Link). Now I’ll present galleries and artists interesting to deconarch’s “architecture meets art” focus.

Einen allgemeinen Bericht von mir frisch von der Preview am 3. März 2010 gibts bei “Art and Events” zu lesen (Link).

Auch aus dem Blickwinkel des „Architecture meets art“ gab es dieses Mal doch einiges zu entdecken bzw. wieder zu sehen. Dazu gehören „alte Bekannte“, deren Ausstellungen bzw. deren Arbeit zu besuchen sich immer wieder lohnt.  So etwa vor allem die Zürcher Galerie Alex Schlesinger mit ihrem Fokus auf Urbanem Leben, Architektur und Industrielandschaften, die u. a. Werke von Tobias Weber, Janika Fabrikant und Patrick Tschudi präsentierte.

Auch die Galerie CP Wiesbaden habe ich 2009 schon erwähnt – hier wurden wieder Arbeiten Anja Ganster und Michael Bach gezeigt. Neue Gemälde von Karl-Heinz Bogner waren bei der Galerie Kränzl zu sehen.

Sheri Warshauer, Brooklyn Bred, 2008, Acryl und Latex auf Leinwand, 152 x 152 cm Unikat, Courtesy Davis Klemm Gallery

Sheri Warshauer, Brooklyn Bred, 2008, Acryl und Latex auf Leinwand, 152 x 152 cm Unikat, Courtesy Davis Klemm Gallery

Eindrucksvoll zu sehen waren auch einige Gemälde von Stefan Hoenerloh in verschiedenen Ständen sowie eine großfromatige Arbeit von Ben Willikens.

Aufgefallen sind darüber hinaus Arbeiten der französischen Künstler Anne Valverde (Fotografien) und Thikent (“Peintographies”), Sheri Warshauer bei Davis Klemm, Frankfurt, Sabine Wilds Fotografien bei Dengler und Dengler, Stuttgart.

Darüber hinaus erwähnenswert sind Detlef Waschkaus Reliefs, die sich zum Teil mit Kultur-Landschaften und Gebautem beschäftigen, sowie Johannes Schramms “Wasser”-Arbeiten.

Die Beschäftigung mit dem Urbanen ist Programm in der “Bastropolis” von M. S. Bastian / Isabelle L.:

Magic Bastropolis Kunstharz auf Leinwand, 2007 190 x 160 cm

M.S. Bastian/Isabelle L., Magic Bastropolis Kunstharz auf Leinwand, 2007, 190 x 160 cm, courtesy Neue Kunst Gallery




BOOMBOX M in der Galerie M Berlin

31 01 2010

Die aktuelle Ausstellung in der Galerie M in Berlin wird musikalisch:

The present exhibit at Galerie M Berlin is getting loud: BOOMBOX M focuses on the sound carpet, the architecture and texture of Marzahn-Hellersdorf. In 2 accesible boxes, the visitor can follow traces back to their precise beginning.

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BOOMBOX M von Ritsche, Zast und Marien

Installation und Performance

30.1. – 18.3. 2010

RZM feat Maki/Tagtool (www.tagtool.org)

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BOOMBOX M beschäftigt sich mit der Klangwelt, der Architektur und Textur von Orten in Marzahn-Hellersdorf. In zwei begehbaren Boxen kann der Galeriebesucher die verarbeiteten Spuren zu ihrem konkreten Ursprung verfolgen. Thomas Bratzke und Ritsche Koch arbeiten sein 2002 zusammen, Christian Marien kam 2004 dazu. In ihren Performances erforschen sie weltweit auf spielerische Art die verschiedensten öffentlichen Orte. Mit Ausrucksmitteln zwischen Bildender Kunst, Performance und Musik tasten sie vorgefundene urbane Strukturen ab, spiegeln dieses „Rohmaterial“ akustisch und visuell in einem sich immer wieder neu findenden künstlerischen Prozess.

Thomas Bratzke, 1977 in Berlin geboren, studierte zunächst Design und dann Bildhauerei/Freie Kunst an der Kunsthochschule Berlin Weißensee und war 2005/2006 dort Meisterschüler bei Professor Berndt Wilde. Die Arbeiten von Thomas Bratzke sind durch intensive praktische und theoretische Auseinandersetzung mit dem Stadtraum, oft in Verbindung mit Musik und performativen Elementen, geprägt.

Ritsche Koch * 05.04.1979 Das Zentrum Ritsche Kochs Schaffens bildet die Verbindung von Musik mit anderen Kunstrichtungen wie z.B. Bildende Kunst, Tanz oder auch Sprache. So brachte ihn das Projekt „Ritsche&Zast“ mit dem bildenden Künstler Thomas Bratzke an verschiedene Orte weltweit. Seine weiteren Tätigkeitsfelder sind zahlreiche Jazzformationen sowie diverse Pop-Projekte wie z.B.  „Miss Platnum“, “Seeed” oder „Peter Fox“. Ritsche Koch lebt in Berlin.

Christian Marien, *1975, lebt seit 2000 in Berlin, studierte Schlagzeug in Amsterdam und Berlin. Als Mitglied zahlreicher Ensembles (Superimpose, The Astronomical Unit, Computerband, Miss Platnum) spielt er Konzerte in Europa und den USA. Ein besonderes Augenmerk gilt der Zusammenarbeit mit Tänzern, Schauspielern und bildenden Künstlern an der Schnittstelle von Musik und anderen künstlerischen Ausdrucksformen.

Abb. u. Infos Galerie M Berlin




Winterwonderland… Merry Christmas and a happy New Year!

23 12 2009
winter

Winterwonderland... © SK

deconarch wünscht allen Lesern Frohe Weihnachten und einen schönen Start in ein erfolgreiches und kreatives 2010!

Dear readers, have a Merry Christmas and a great start into a successful and creative 2010!

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Weihnachtstipp: archimaps _ Die Architekturstadtführerpläne

19 12 2009

Weihnachten steht vor der Tür,  Plätzchen, Glühwein, extralange Öffnungszeiten, Nikoläuse, Engel und Rentiere überall,… Da war doch noch was? Richtig, beschenkt will man auch werden. Daher gibt es für Architekturinteressierte auch dieses Jahr wieder eine Empfehlung, die auf den Wunschzettel gehört! .

deconarch’s Christmas gift idea: archimaps – architectural folding maps that serve as architecture guides to European and world capitals (written in Engl. and German). The series archimaps focuses on contemporary architecture, urban developments and public spaces in metropolitan areas. archimaps also explores historic architecture in selected European cities. The range of publications will be enlarged regularly.

More information on archimaps’ website.

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archimaps – Die Architekturführer

Infos Webseite.

Der neuartige Faltplan erläutert die interessantesten Bauwerke anschaulich und lebhaft auf einer DIN A0 Seite, die sich bequem auf ein Buchformat zusammenfalten lässt. Während die Vorderseite die 35 wichtigsten Bauten der jeweiligen Stadt mit Text und Bildern vorstellt, macht die Rückseite Vorschläge für Architekturrundgänge mit Stadtplandetails durch die Stadtteile, so dass die Gebäude vor Ort themenbezogen erkundet werden können. Die Architekturführer der Serie archimaps verbinden damit die Vorzüge eines Stadtplans mit dem Hintergrundwissen eines anspruchsvollen Architekturguides. archimaps gibt es auf Deutsch und Englisch für folgende Städte:

Berlin, Berlin 1237-1920, Berlin 1920-1989, Köln, Frankfurt, München (nur Deutsch), Hamburg (nur Deutsch), London, Paris, Moskau, Wien, Venedig

Und demnächst auch für:

Amsterdam, Barcelona, Istanbul, New York, Stuttgart, Wien 1200-1900




Laurenz Berges: Räume in russischen Kasernen

7 10 2009

Im Goethe Institut in Lyon werden in Resonanz mit der Biennale von Lyon 2009 die eindrucksvollen Arbeiten des Düsseldorfer Fotografen und Becher-Schülers Laurenz Berges gezeigt. Seine Serie “Räume in russsischen Kasernen” ist in den 90er Jahren entstanden und porträtiert die verlassenen, aber noch nicht umgenutzten bzw. zerstörten Gebäude der russischen Armee.

Until the end of October, the Goethe Institut Lyon presents the impressive photographys of Düsseldorf photo artists Laurenz Berges, on of the last master students of Bernd Becher. In his series “Räume in russischen Kasernen” (Rooms in Russian caserns), shot in the 90s, he portrays the deserted, yet not functionally converted or destroyed buildings and traces the presence of the Russian soldiers in a subtle and sober way.

© Laurenz Berges

© Laurenz Berges

InIn.

Laurenz Berges: Räume in russischen Kasernen

in Resonanz mit der Biennale von Lyon 2009
Im Zuge von Docks Art Fair: Parcours ArtLine to Everywhere

Goethe-Institut Lyon – Goethe-Loft

17. September – 30. Oktober 2009

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Noch bis zum 30. Oktober werden Laurenz Berges’ (*1966) Fotografien im Goethe Institut Lyon gezeigt. Die zwischen 1991 und 1995 entstandene Serie zeigt die architektonischen Hinterlassenschaften, die nach dem Abzug des russischen Militärs nach der Wende in Ostdeutschland zurückblieben. Damals waren die verlassenen Gebäude bereits etwas verfallen, ihre Zerstörung oder Umnutzung folgte jedoch erst später. Zur Zeit der Fotografien Berges’ standen die Räume leer, doch meistens waren noch Objekte vorhanden, die auf die früheren Lebensumstände rückschließen ließen. Diese Spuren erzeugen eine melancholische, oft auch beklemmende Atmosphäre.

© Laurenz Berges

© Laurenz Berges

In seinen Aufnahmen verzichtet der Düsseldorfer Fotograf auf eine überhöhende Perspektive ebenso wie darauf, Symbole, Embleme, Inschriften oder andere bedeutungsschwere Zeichen, die vor Ort sicher zu beobachten waren, zu zeigen. Stattdessen sind seine Fotografien geprägt von der für die Becher-Schule typischen Klarheit, Nüchternheit und Lakonik – Berges war einer der letzten Meisterschüler von Bernd Becher.

Laurenz Berges studierte von 1986-1992 an der Universität Essen Fotografie, arbeitete von 1988-1989 als Assistent bei der Fotografin Evelyn Hofer in New York und setzte sein Studium ab 1992 an der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf fort. 1996 schloss er dort das Studium als Meisterschüler bei Bernd Becher ab.

© Laurenz Berges

© Laurenz Berges

Zitiert von Texte zur Kunst:

“Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die genaue Beobachtung. In Anlehnung an ethnologische Verfahrensweisen erinnern Berges Fotografien an Feldforschungen, nur dass hier der Blick zurück auf die eigene „Kultur“ – bevorzugt auf kulturelle bzw. soziale Relikte – gerichtet wird. Seine Sujets verfolgt er manchmal über mehrere Jahre. Zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten sucht Berges immer wieder dieselben Orte auf. Jedoch geht es ihm, der sich auch intensiv mit dem Werk amerikanischer Fotografen wie Walker Evans, Robert Frank und William Eggleston beschäftigt hat, in seinen Arbeiten nicht um Sozialstudien oder zeitgeschichtliche Dokumente. Vielmehr wird in den Fotografien die Atmosphäre von Orten aufgespürt und festgehalten. Obwohl die auf einen konkreten historischen Kontext verweisenden Symbole bewusst ausgeblendet werden, tragen die Bilder gerade durch ihre Spuren der Abwesenheit zahlreiche Hinweise auf ihr soziales Milieu. Auf diese Weise wird den Bildern, die sich durch ihren scheinbar sachlich-dokumentierenden Blick auszeichnen, ein manchmal abstrakt-zeichenhafter Charakter verliehen. „Häuser“ bzw. „Wohnungen“ lassen sich in Berges Arbeiten als immer wiederkehrendes Thema finden.”

Info s + Foto Goethe Institut + Laurenz Berges, Texte zur Kunst.de




What’s new…

29 08 2009

Die Sommerferien neigen sich dem Ende zu und so langsam gibt es auch wieder mehr  zu berichten aus der Kunstszene.  Viele Leser werden sich vielleicht gewundert haben, dass es in den letzten Wochen sehr still war bei deconarch – das hat tatsächlich nur zum Teil mit dem Sommer zu tun:

deconarch läuft jetzt über eigene Domains:

deconarch.com und deconarch.de !

Die erfordert einige Umstellungsarbeit, die in den nächsten Wochen nach und nach durchgeführt wird – dies betrifft jedoch nur alte Artikel. Diese sind nach wie vor unter dem alten Link deconarch.wordpress.com erreichbar.

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Aber es hat sich noch mehr getan in den letzten Wochen:

So läuft bald eine Kooperation mit der AZ Architekturzeitung an, für die ich über die Berührungspunkte von Architektur und Kunst berichten werde. Tatsächlich ein Bereich, der in den Fachmagazinen stark vernachlässigt wird. Es lohnt sich also, in Zukunft auch bei AZ vorbeizusurfen!

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Außerdem steht bald ein neues Ausstellungsprojekt in Berlin ins Haus, das ich co-kuratiere: Consciences and Frontiers, eine internationale Gruppenausstellung in der Alten Post Neukölln (03.10.-24.10.09, Vernissage 02.10.09). Dort werden auch Arbeiten von Künstlern zu sehen sein, die ich auf deconarch vorgestellt habe (Junebum Park, Julio Bittencourt, Tuca Vieira, Soavina Ramaroson).

Auch für deconarch stehen einige interessante Themen an – so gibt es bald Interviews mit Philipp Geist und der Galerie M, neue Ausstellungsberichte,… – und eine Neuheit bei deconarch: Eine Rezension eines belletristischen Buchs, in dem eine Stadt die “Hauptrolle” spielen soll – nämlich L.A. -,  so die Eigenwerbung (James Frey, Strahlend schöner Morgen).

Freuen wir uns also auf den Herbst! :-)

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The summer holidays are slowly drawing to a close and step by step there’s happening more in the art scene to write about again. Many readers might have wondered how deconarch became so quiet during the last weeks – but this only partially due to the summer:

deconarch is now hosted by independent domains:

deconarch.com and deconarch.de !

Thus, there’s some work to do, “moving” all data and information to the new server, which I will adjust step by step during the upcoming weeks. However, this applies only to old articles, which are still available via the old link deconarch.wordpress.com.

But there’s been happening more these weeks:

Soon a cooperation with (German-written) architecture magazine AZ Architekturzeitung will start where I will report about the architecture and art.  Indeed a topic which is neglected by the  specific magazines.

Moreover an international group exhibition I am co-curating will open its doors: Consciences and Frontiers, Alte Post Neukölln (03.10.-24.10.09, Vernissage 02.10.09). There will also be shown works by artists introduced on deconarch (Junebum Park, Julio Bittencourt, Tuca Vieira, Soavina Ramaroson).

Yet, also on deconarch many interesting subjects are pending – among others interviews with Philipp Geist and Galerie M (Berlin), new exhibitions, … – and a novelty on deconarch: A review of a fiction book “starring a city – L.A.- according to the self-description (James Frey, Bright shiny morning).