Hier und dort | Hans-Christian SCHINK in Saarbrücken

The exhibition presents Hans-Christian Schink’s best-known work groups, and, for the first time, presents pictures from his latest series „Hinterland“. While photographing in America and Asia, in Spitzbergen and the Antarctic, motivs he recorded in Germany are of great importance, too: for example, the series „Transport Projects for German Unity“ deals with a fundamental change in topography. His series „1h“ documents the movement of the earth: He exposes his photographs in carefully selected locations around the world for exactly one hour, making the sunlight „drawing“ a long black line in the picture.

 

Hans-Christian Schink: Algeria 2, 2008, 180 x 215 cm © Hans-Christian Schink, 2018

Hans-Christian Schink: Algeria 2, 2008, 180 x 215 cm © Hans-Christian Schink, 2018

Hans-Christian Schink

Hier und dort

5. Mai bis 5. August 2018

Moderne Galerie des Saarlandmuseums

Saarbrücken

www.modernegalerie.org

 

 

 

 

PR Info _ Nachdem Hans-Christian Schink (geb. 1961 in Erfurt) 2015 mit kapitalen Arbeiten in der vielbeachteten Saarbrücker Gruppenschau „Mapping the Museum“ vertreten war, wird eine Retrospektive nun sein gesamtes Schaffen in den Blick rücken.

Hans-Christian Schink: Sanitz, 2005, C-Print/Diasec, 183 x 216,9 cm, DZ BANK [KUNSTSAMMLUNG] © Hans-Christian Schink, 2018

Hans-Christian Schink: Sanitz, 2005, C-Print/Diasec, 183 x 216,9 cm, DZ BANK [KUNSTSAMMLUNG] © Hans-Christian Schink, 2018

Die Ausstellung präsentiert anhand von 85 Exponaten die bekanntesten Werkgruppen von Hans-Christian Schink und zeigt zudem erstmals Bilder aus seiner jüngsten Serie „Hinterland“. Während er in Amerika und in Asien, in Spitzbergen und der Antarktis fotografierte, behalten Themen, die er in Deutschland aufgenommen hat, große Bedeutung: etwa die Serie „Verkehrsprojekte Deutsche Einheit“, die sich mit einem geschichtsträchtigen Wandel der Topografie auseinandersetzt. Schink versteht es, hier einen Bogen zu spannen von der deutschen Romantik zur topografischen Fotografie der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Derart weit gefasste und kontrastreiche Brückenschläge in zeitlicher wie räumlicher Hinsicht belegen seine große Kunst auch in der Serie „1h“: Er belichtet seine Bilder an sorgfältig ausgewählten Orten auf der ganzen Welt exakt eine Stunde lang und protokolliert damit die Bewegung der Erde, indem das Sonnenlicht eine entsprechend lange schwarz solarisierte Linie ins Bild zeichnet.

Info + illus. courtesy Moderne Galerie des Saarlandmuseums

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