Uli Gsell, Johanna Jakowlev, Hartmut Landauer | BAUWELTEN in Stuttgart

The exhibition „Bauwelten“ combines paintings, murals and sculptures that address architecture as sculpture. With the Stuttgart-based curator Marko Schacher, gallery Sonnenberg has  included an exterior curator for the first time. In dialogue with the artists Uli Gsell, Johanna Jakowlev and Hartmut Landauer, the exhibition was exclusively tailored to the premises. 
Johanna Jakowlev’s work has already been introduced in an extensive deconarch.com interview.

 

BAUWELTEN

Uli Gsell, Johanna Jakowlev, Hartmut Landauer

kuratiert von Marko Schacher

Galerie Sonnenberg in den Baumschulen M. Hörmann, Stuttgart

www.galerie-sonnenberg.de

 

 

PR-Text: Schaffe, schaffe, Häusle ausstelle! Die Ausstellung „Bauwelten“ vereint Gemälde, Wandarbeiten und Skulpturen, welche die Architektur als Skulptur thematisieren.

Johanna Jakowlev, Unterbrücke, 2012, 260 x 90 cm

Johanna Jakowlev, Unterbrücke, 2012, 260 x 90 cm

Mit dem Stuttgarter Galeristen Marko Schacher hat die Galerie Sonnenberg in den Baumschulen M. Hörmann erstmals einen Kurator von außen miteinbezogen. Im Dialog mit den Betreibern der Galerie wurde die Ausstellung zusammen mit den Künstlern Uli Gsell, Johanna Jakowlev, Hartmut Landauer exklusiv auf die Räumlichkeiten zugeschnitten. Die im und vor den Kettenhäusern präsentierten Werke nehmen direkten Bezug auf die Architektursprache von Chen Kuen Lee und machen den Besuch zum multisensualen Erlebnis.

Uli Gsell, Imkubus IV, 2000, Basaltlava, 30 x 30 x 25 cm

Uli Gsell, Imkubus IV, 2000, Basaltlava, 30 x 30 x 25 cm

Die Steinskulpturen von Uli Gsell (* 1967 Stuttgart, lebt in Ostfildern) erinnern mit ihren Treppen, Eingängen, Ausgängen, Sackgassen, Kammern und Durchblicken an archaische Behausungen und mutig erbaute Türme. Raue Flächen und glatte Kanten, geschlossene Formen und Durchbrüche, Schwere und Leichtigkeit ergänzen sich zur reizvollen Balance zwischen Zufall und Präzision.

Die aus Acrylfarbe, Sand, Leinwand und Holz bestehenden Wandarbeiten von Hartmut Landauer (* 1966 Gemmrigheim, lebt in Stuttgart), erinnern an Luftaufnahmen von Gebäuden und Landschaften. Sie sind wie Architekturen aus verschiedenen Schichten aufgebaut.

Hartmut Landauer, adyton, 2009, mixed media on canvas, 110 x 165 cm

Hartmut Landauer, adyton, 2009, mixed media on canvas, 110 x 165 cm

In seinen Kartonobjekten wölben sich die mit Furchen durchzogenen Felder in die Dreidimensionalität.

Johanna Jakowlev (*1980 Stuttgart, lebt in Heilbronn) rückt vermeintlich unscheinbare Architektur- und Landschaftsauschnitte auf ihre Bild-Bühne. Das Fehlen von konkreten Hinweisen auf die Funktion der Gebäude, das Nicht-Vorhandensein von Türen macht sie zu riesigen Minimal Art-Skulpturen. Manche Bilder tendieren zur abstrakten Komposition und werden nur durch pflanzliche Beigaben im Hier und Jetzt gehalten.

Führungen durch alle drei Kettenhäuser: 11.00, 12.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr

durch Hans-Joachim Kraft; Führung durch die Ausstellung: 17.00 Uhr durch Marko Schacher

Finissage: So 21.10.2012, ab 15 Uhr; die Künstler sind anwesend.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Info + illus. courtesy Galerie Sonnenberg, the artists

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