Megacity / One Station | CHRISTIAN HÖHN in Herford

For many years, Christian Höhn has been dealing with different urban topics. This show presents large-format acrylic works and light boxes from different series of the last 12 years: „One Station“, stations in literature; „Megacities“, which now includes more than 50 works from international cities; „Dubai Monuments“, created during the financial crisis, when construction activity in Dubai put to a stop.

 

Christian Höhn Grand Central Terminal, New York, 2014 Duratrans, LED-Leuchtkasten 180 x 222 x 19 cm

Christian Höhn, Grand Central Terminal, New York, 2014
Duratrans, LED-Leuchtkasten, 180 x 222 x 19 cm

Christian Höhn

MEGACITY | ONE STATION 2006 – 2018

4. August bis 4. November 2018

Herforder Kunstverein

www.herforder-kunstverein.de

 

 

 

 

 

PR Info _ Seit vielen Jahren beschäftigt sich Christian Höhn mit unterschiedlichen urbanen Themen. In dieser Schau werden u.a. großformatige Acrylarbeiten und Leuchtkästen aus verschiedenen Werkreihen der letzten 12 Jahre gezeigt.

One Station – Bahnhöfe aus der Literatur.
Megacities – Diese Reihe umfasst inzwischen über 50 Arbeiten internationaler Städte.
Dubai Monuments – Entstand zur Zeit der Finanzkrise, als die Bautätigkeit in Dubai ruhte.

Christian Höhn Tokio II, 2013 Lightjetprint, Diasec 153,3 x 207 cm

Christian Höhn, Tokio II, 2013
Lightjetprint, Diasec, 153,3 x 207 cm

MEGACITIES | Seit über zehn Jahren beschäftigt sich Christian Höhn mit dem Phänomen der Megacity. Seine zumeist von erhöhtem Standort fotografierten Großstadtkulissen lösen vielfältige Assoziationen aus, vermitteln Monumentalität und nicht selten Gefühle wie Anonymität und Entfremdung. Die großformatigen Arbeiten zeigen auf eindrucksvolle Weise die Vielfalt und zugleich eine gewisse Uniformität der internationalen Urbanisierung. Gezielte Farbnuancierungen und Blickwinkel übersteigern jene klare Stadtästhetik, die Schein, Stil und Design zur zentralen Maxime erhebt, der man sich letztlich aber auch nicht entziehen kann. Christian Höhn greift diese Zielrichtung in seinen Arbeiten auf und unterstreicht seine Sichtweise durch die Mittel der modernen Fotografie. Dennoch handelt es sich um authentische Abbilder, die durch die Präsentation hinter Acrylglas/Diasec oder im Leuchtkasten eine noch stärkere Brillanz entwickeln.

Die völlig menschenleeren Bilder drücken mehr aus, als man auf den ersten Blick erkennt. Der Betrachter zieht unwillkürlich Rückschlüsse auf die Bewohner, deren Umfeld, Befindlichkeiten, Bedürfnisse, Ansprüche, aber auch Ängste. So werden – obwohl unsichtbar – der Mensch sowie die Frage nach seiner Lebensideologie zum eigentlichen Thema. Die Serie Megacities umfasst inzwischen mehr als 50 Arbeiten und wird national und international in öffentlichen Häusern und Galerien gezeigt. (Dr. Barbara Rök / Germanisches Nationalmuseum – 2016)

One Station | Schriftsteller verschiedener Epochen und Kulturkreise entdeckten Bahnhöfe als dramatische Bühnen für ihre literarische Fiktion. Christian Höhn konnte sich mit Unterstützung der Deutschen Bahn Stiftung auf die Reise begeben, um diese Schauplätze der Weltliteratur zu besuchen. Mit großformatigen Fotografien überschreitet er die Grenze zwischen Realität und Poesie, schafft surreale Abbilder der Bahnhofsgebäude und lässt den Betrachter teilhaben an seiner Suche nach den großen Emotionen der Literatur. (Janina-Viktoria Hoffmann / Deutsche Bahn Museum – 2016)

Weitere Informationen: www.christianhoehn.de

Info + illus. courtesy Herforder Kunstverein

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