BAUEN und ZEIGEN in Karlsruhe

For the first time in its history, the Kunsthalle (founded 1837, opened 1846) is about to become the subject of one of its own exhibitions: BAUEN UND ZEIGEN turns the spotlight on the complex 168-year-old history of the Kunsthalle, its buildings and the collections housed therein. The successive creation of the main building’s four-winged design, the grandeur of the original interiors, the changing state of the collection displays over the decades, and the often overlooked display furniture (such as historical pedestals, socles, and cabinets) will all be brought to life through reconstructions, photographs (old and new), models, magnificent coloured drawings, and architectural plans. BAUEN UND ZEIGEN presents an insight into the history of an institution in constant flux.

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BAUEN UND ZEIGEN

Aus Geschichte und Gegenwart der Kunsthalle Karlsruhe

05.06 – 21.09.2014

Kunsthalle Karlsruhe

www.kunsthalle-karlsruhe.de

 

 

Info _ Die Kunsthalle Karlsruhe ist ein Erfahrungsraum von einzigartiger Prägung und Qualität. Das Hauptgebäude aus vier Trakten – entstanden zwischen 1837 und 1988 – umfängt seine Besucher mit einer Vielfalt an räumlichen Angeboten und Atmosphären, die das Wahrnehmungserlebnis von Kunst wesentlich mitbestimmen.

6800b9f337Die Ausstellung BAUEN UND ZEIGEN richtet ihre Aufmerksamkeit auf die bauliche, räumliche und materielle Dimension der Kunsthalle und greift dabei auch auf immaterielle Aspekte der Museumsgeschichte aus – von den Hausordnungen bis zu den musealen Leitbildern. Sie fragt, wie die Beziehung zwischen Räumen, Kunstwerken und Betrachtern historisch gestaltet wurde und welche Voraussetzungen heute für das Zusammenspiel von Menschen mit Räumen, Werken und Dingen in der Kunsthalle bestehen. Die Kunsthalle selbst ist somit das erste und wichtigste Exponat der Ausstellung.

Der Rundgang beginnt bereits vor dem Betreten des Hauses an der Fassade und führt über Foyer und Innenhof durch das gesamte Hauptgebäude. Die sukzessive Entstehung der Vierflügelanlage, an der insgesamt vier Architekten – Heinrich Hübsch, Josef Durm, Heinrich Amersbach und Heinz Mohl – mitgestaltet haben, die imposanten historischen Ausstattungen, die den ältesten Bauteil als „Gesamtkunstwerk“ erlebbar machen, aber auch scheinbar marginale Zeigemöbel wie Sockel und Vitrinen rücken in den Fokus der Aufmerksamkeit. Die wechselhafte Nutzungsgeschichte des Gebäudes und die fortwährenden Neuordnungen der Sammlung zeigen die Kunsthalle als eine sich stetig wandelnde Institution.

Info + illus. courtesy Kunsthalle Karlsruhe

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